Wie Du mit 7 Schritten in nur 2 Tagen Dein Branddesign kreierst

Werde zur Frontkaempferin und hoer nur noch auf dein Herz

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Werde zur Frontkaempferin und hoer nur noch auf dein Herz

– denn das ist das Einzige, das zaehlt

Schön, dass Du es mal wieder in den Kreativkeller geschafft hast. Heute reden wir Tacheles.
Dit kann doch wohl nich‘ wahr sein. Bist Du auch so ein Sklave von dieser ganzen Social-Media- und Sichtbarkeits-Welt? Lässt Du Dich von irgendwelchen Menschen vollquatschen? Herzlich willkommen im Club! Das waren wir auch.

Social Media, Content, dieKreativtuner

Reden wir Tacheles!

Aber jetzt reden wir Kreativtuner mal Tacheles. Zunächst: Was heißt denn nun Frontkämpferin? Das ist ein Wort, das ich, Kimi, immer so gerne sage. Ich glaube, dass man das auch passend zur Krise gut nehmen kann. Vielleicht spiegelt sich dieser Blogbeitrag auch von den Trillionen Meinungen ein bisschen wieder. Es geht einfach darum, dass wir die Schnauze richtig voll haben


Wir sind ja sehr direkt. Wir haben die Berliner Schnauze. Und das ist das, was die Leute an uns lieben. Wat sollen wir sagen? wir können es nicht mehr sehen. Jeder Honk macht das Gleiche. Okay, nicht jeder. Aber viele. Viele klauen irgendwas und erzählen dreist, dass sie es gemacht hätten. Obwohl eigentlich jeder weiß, dass sie das nicht gemacht haben. Es wird immer auf die leichte Schulter genommen und irgendwie als selbstverständlich in der Business-Welt angesehen. „Macht doch jeder so!“ „Ist doch normal so!“ „So läuft das Business eben!“ Wir sind der Meinung, dass es halt nicht so ist.

Ist es wirklich so schwer, sich von der Masse abzuheben?

Was ist denn so schwer daran, sich von der Masse abzuheben? Was ist so schwer daran, mal ehrlich zu sein? Oder was ist so schwer daran, mal transparent zu sein? Wir können es nicht mehr sehen. Letztens war ich, Kimi, so wütend. Ich habe eine Hass-Sprachnachricht an meine Texterin von unbändige Texte geschickt, die dann auch dachte, dass ich komplett verrückt geworden bin. Ich habe zu ihr gesagt, dass ich das alles nicht mehr sehen kann. Jeder erzählt ja in der aktuellen Krise, dass es ihm gut gehe. Dass ihnen die Leute die Bude einrennen. Krise? Nie gehört. Da muss ich direkt auch selbst einwirken, denn es gibt einige wenige, die jetzt richtig von dieser Krise profitieren. Genauso wie damals, als diese DSGVO in Kraft trat. Da gab es auch viele Anwälte, die dadurch sehr viel Geld generiert haben. Nichtsdestotrotz sind doch viele von dieser Krise massiv betroffen. Das liegt doch auf der Hand. Nicht nur Gastronomen oder sonst was, sondern auch Kreative, Solo-Selbstständige und Start-ups wie wir sind davon betroffen. Die Leute da draußen – egal wer Dein Kunde ist – muss jetzt auch zusehen. Denn auch ihm fehlen die Kunden oder ihm wurde der Job gekündigt. Vielleicht haben sie noch ein bisschen auf der hohen Kante, aber vielleicht auch nicht und bangen jetzt um ihre Existenz. Das heißt dann natürlich, dass wir alle im gleichen Boot sitzen. Aber das wollen ja viele nicht sehen. Warum?

Netzwerken, Branddesign, dieKreativtuner

Geheucheltes Netzwerken

Und wir können diese Postings nicht mehr sehen. Bei Facebook ging ja dieser Post umher, unter dem jeder Selbstständige seine Webseite verlinken sollte. Unter dem Hashtag #keinKonkurrenzdenken – wir gemeinsam in der Krise. Wir haben da auch immer mitgemacht, denn wir wurden in diesen Sog gezogen. Doch danach erkannten wir: Sin’wa blöd? Warum haben wir das gemacht, weil bringen tut das doch nix? Okay, es bringt 0,01 % Sichtbarkeit. Leute, die Dich vorher noch nie gesehen haben, sehen Dich. Das ist ein Vorteil. Aber da kam nix bei rum. Und wir mögen es nicht, wenn Leute immer sagen: „Ich schenke dir dies. Ich schenke dir das.“ Klar schenken wir auch super gerne und geben viele Tipps und Tricks. Viele schreiben uns über Instagram eine Nachricht und fragen nach einem Tipp, wenn sie gerade feststecken. Wir sind die Letzten, die da nicht aushelfen, weil es unsere Herzensangelegenheit ist. Vor allem auch, weil wir es selbst kennen, wenn man gerade nicht viel Budget hat und einfach nur einen kleinen Tipp braucht. Dann fragen wir doch den, den wir feiern und als Vorbild haben. Das ist gar kein Thema. Aber wir hassen Lügner. Wir hassen es, wenn die Leute sagen, dass es ihnen gut geht und es hinter den Kulissen gar nicht so läuft. Und dann machen sie einen auf Midlifecrisis von wegen „Konkurrenzkampf ade“.

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Konkurrenzdenken – nich‘ mit uns!

Da fängt es doch schon an. Warum denkst du denn in Konkurrenz? Du bist doch ganz anders. Du bist doch ein ganz anderer Typ Mensch wie beispielsweise wir als Designer. Und wenn wir uns mal so richtig auf den Arsch setzen würden, jeden Tag, dann könnten wir ooch jeden Tag locker irgendwelche Aufträge generieren und Kooperationspartner an Land ziehen. Aber so, wie wir eben mal sind, sind wir Gewohnheitstiere. In der Designbranche ist es nicht stark vertreten. Es gibt wirklich wenige, die sich wirklich auf den Arsch setzen und ihr Ding durchziehen. Die Mehrheit wartet auf Empfehlungen. Und diese Mehrheit sieht sich andere Designer an und fragt sich, warum der eine Designer mehr Aufträge bekommt als sie selbst. Und der auch mehr verlangt, weil er in die Sichtbarkeit geht und die Leute penetriert und auch ehrlich ist. Bei uns ist es beispielsweise so, dass wir sehr ehrlich sind. Wir sind uns selbst gegenüber auch sehr ehrlich. Wir können es nicht, uns in den Stories oder Videos im schönsten Rampenlicht darzustellen, während es in der Kommandozentrale alles andere als jut läuft. Da könnten wir uns gar nicht im Spiegel ansehen. Da würden wir uns ja irgendwann verhaspeln. Ne dat funktioniert nicht. Und genau dafür steht dieser Titel: Frontkämpferin sein.

Frontkaempferin in 3, 2, 1 ...

Wir sind viel in uns gekehrt und haben uns in der Krise selbst gefunden. Im Prinzip haben wir alle 3 Möglichkeiten:

  1. Rumheulen, so lange, bis die Erleuchtung kommt und dabei untergehen – denn die wird wahrscheinlich nie kommen.
  2. Sofort aufgeben, Insolvenz anmelden und sagen „dat war’s dann wohl.“ Aber würden wir uns dann nicht alle fragen, was gewesen wäre, wenn …?
  3. Auf den Arsch setzen und allet tun, was wir können und sagen: „Fuck you world. Entweder passt es den Leuten oder nicht. Entweder werde ich mega erfolgreich damit oder ich gehe mit erhobenem Haupt unter, dass ich bei den Leuten sogar noch in den Köpfen hängen bleiben werde.“

Welche Option klingt für Dich am besten? Die 3? Für uns auch. Und deshalb ist es halt wichtig für sich selbst, die Frontkämpferin zu sein. Wirklich rauszugehen und einfach das eigene Ding durchzuziehen. 


Wir haben auch einige Hater und Neider, die Mist über uns erzählen oder Kunden, die uns abgezogen haben und erzählen, dass wir Betrüger wären. Dagegen gehen wir schon anwaltlich vor. Die Selbstständigkeit hat eben auch einen bitteren Beigeschmack. Frage Dich: Bist Du dafür gewappnet oder nicht? Wenn nicht, dann musst Du es Dir ganz schnell aneignen oder aufgeben. Aber dann wirst Du Dich natürlich auch stets und ständig fragen: Was wäre wenn? Hätte, hätte Fahrradkette. Um Dir das gleich zu nehmen: Probier es. Mach es. Und wenn Du die ersten Tage nur funktionierst wie ein Roboter: Mach es einfach. Danach fällst Du tot um, aber wenn Du am nächsten Tag auferstehst, denkst Du Dir: “Geile Scheiße. Was ich hier in den letzten Wochen geschafft habe, ist der Wahnsinn.” Daraus ziehst Du so fette Learnings und bist krass aus Deiner Komfortzone ausgebrochen. Und zwar so sehr, dass Du das Rumgeheule da draußen auch nicht mehr Ernst nehmen kannst.

Das Rumgeheule da draußen ...

Wir haben viel mit Kunden geredet und wir sind so froh, dass wir auf einer Wellenlänge sind. Sie sagten auch, dass sie dieses Rumgeheule nicht mehr mit anhören können. Denn viele, die jetzt keine Kunden mehr bekommen, schrauben jetzt ihren Stundenlohn drastisch nach unten. Sogar so weit, dass sie noch weniger als den Mindestlohn verdienen. Wir stellen uns dann immer die Frage: Rechnest Du auch, wie hoch Deine Ausgaben sind? Willst Du Dich mit 1000 Kunden im Monat kaputt schuften, um doch nur mit Ach und Krach über die Runden zu kommen? 

 

Oder willst Du lieber 3 Kunden haben und hast sogar noch 200 oder 300 Euro Taschengeld – die du in solchen Zeiten wie jetzt gut als Rücklage gebrauchen könntest?


Das kannst Du Dir gleich hinter die Ohren schreiben: Die Kimi ist definitiv eine Frontkämpferin und wir können Dir nur von Herzen sagen: Sei Du auch eine Frontkämpferin oder ein Frontkämpfer.

Webdesign, Ehrlichkeit, dieKreativtuner

Zu direkt – kann sein

Vielleicht war dieser Blogartikel etwas zu direkt, aber weißte wat? Das ist uns egal, denn wir sind nu mal so. Entweder magst Du das oder eben nicht. 

Bleib stark. Gib niemals auf. Egal wie groß die Herausforderung ist: Du weißt, dass es diesen Spruch nicht umsonst gibt: Für jedes Problem gibt es immer eine Lösung. Das ist das, was wir unser Leben lang immer wieder erfahren haben. Dieser Spruch ist so tief in unseren Herzen eingraviert, dass wir ihn nie wieder loslassen werden und auch gar nicht wollen. Was nicht heißt, dass es bei uns immer top läuft. Auch wir haben unsere Zweifel, Heultage oder -wochen, in denen wir uns selbst richtig schlecht machen und verzweifeln. Unser Umfeld sag dann auch: Wat stimmt denn mit euch nicht? 

Aber wir brauchen das irgendwie. Unser Katalysator: Ängste und das krasse Selbstmitleid und mit ‘nem fetten Eis und einem Liebesfilm heulen. Das brauchen wir, um am nächsten Tag wie neu geboren zu sein und wieder diese Frontkämpfer zu sein und zu sagen: Alter, wir schaffen allet, was wir wollen. Uns wurde nie etwas in den Schoß gelegt und dennoch haben wir alles geschafft, was wir schaffen wollten.

Deine Kreativtuner Kimi und Timo

DEIN BRANDDESIGN-FAHRPLAN

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0 Antworten auf „Werde zur Frontkaempferin und hoer nur noch auf dein Herz“

  1. Moin ihr Beiden!
    Gerade heraus… SO mögen wir das! Und ich kann sagen, dass auch wir bei der DeichQueen Frontkämpferinnen sind!
    Ganz zu Anfang haben wir uns die Frage gestellt, ob wir nun seriös werden müssen um unseren Laden nach außen hin auch „ordentlich“ dar zu stellen… Die Antwort war schnell klar! Es gab auch die eine oder andere Außenmeinung, dass man das doch so nicht machen kann… !
    Doch! Kann man! Und das auch sehr gut! Ja, wir sind selbstständig! Klar möchten wir auch Kunden haben die bei uns kaufen! Ja, es gibt auch Kunden, die nicht mit unserer Art klar kommen!
    Der ganz ganz große Teil mag uns aber! Und zwar genau deshalb! Weil wir sind, wie wir sind und tun und sagen, was wir denken! Wir erklären Dinge, warum wieso weshalb wir Entscheidungen getroffen haben und sind dadurch transparent.
    Klar kommen dann auch da ungefragte Meinungen, dass das doch keinen was angeht, oder man zu ehrlich war… Dennoch ist das Feedback zu 95% positiv! „Ich kann das nachvollziehen!“ „Ich verstehe Euch!“ „So hätte ich das wahrscheinlich auch gemacht…!“
    Es bindet die Menschen einfach ganz anders… es entstehen VERBINDUNGEN! Keine Abhängigkeiten…
    und das hat uns schon aus so manchem Tief geholt!
    Ihr macht das (aus meiner Sicht) absolut richtig und es macht Spaß jemanden zu „sehen“, der genauso tickt! ❤️❤️❤️
    Liebe Grüße von der Westküste

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