Welches Content-Management-System soll ich nehmen? Unsere Top 10

welches content-management-system - die top 10
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Hey! beschäftigst Du Dich gerade mit Deiner Webseite? Heute verrate ich Dir, welches Content-Management-System (kurz CMS) für welche Situation am besten geeignet ist.

Oder vielleicht hast du dieses Wort schon öfter gehört und fragst Dich immer wieder, was denn dahinter steckt. Auch diesen Fragen gehen wir jetzt als Erstes nach.

 

Was ist ein Content-Management-System?

Darüber könnte man ganze Bücher füllen, aber wir halten es kurz, knackig und vor allem verständlich:

Ein CMS ist eine Software, die zur Erstellung und Verwaltung Deiner Inhalte verwendet wird.

Du managst damit Deine Texte, Bilder und Videos oder andere Formate. Die Systeme kommen vor allem beim Betreiben von Webseiten zum Einsatz. Bei Offline-Inhalten kannst Du sie auch einsetzen, wenn Du ein Intra-Netzwerk für größere Unternehmen aufbaust.

Ich hatte solche Intra-Netzwerke als Azubine und Angestellte. Damit blieb jeder in den 12 Filialen auf dem neusten Stand und konnte sehen, wer wann arbeitet. Wir konnten auch sehen, welche Filiale, welche Produkte benötigt und wer diese zu ihnen schicken kann.

Das ist aber noch nicht alles. Weit verbreitet sind die sogenannten Open-Source-Systeme, die kostenlos für private und professionelle Anwendungen genutzt werden. Das Bekannteste ist WordPress.

welches content-management-system - schreibtisch content

 

Welche Content-Management-Systeme gibt es?

Das sind unsere Top 10:

 

1. WordPress

Das CMS Nummer 1 ist ganz klar WordPress mit weltweit etwa 18 Millionen Nutzern. Auch wir Kreativtuner lieben WordPress.

 

2. Adobe Dreamweaver

Auf Platz 2 schafft es das CMS von Adobe mit 2,7 Millionen Nutzern.

 

3. Joomla

Joomla folgt mit 2,5 Millionen Bloggern und Webseitenbetreiber.

 

4. Blogger

Mit Blogger.com erstellen etwa 830.000 Blogger ihren Blog.

 

5. Drupal

Platz 5 macht Drupal mit 727.000 Nutzern.

 

6. Typo3

Typo3 ist für erfahrene Webseitenbetreiber geeignet und hat 425.000 aktive Nutzer.

 

7. Shopify

Shopify eignet sich vor allem, wenn du einen eigenen Shop betreiben möchtest. Es hat weltweit 282.000 Nutzer.

 

8. Magento

Magento ist das CMS für riesige Shops wie Saturn oder Amazon und hat 272.000 Nutzer.

 

9. PrestaShop

Auf Platz 9 schafft es PrestaShop mit 263.000 Nutzern.

 

10. Brix

Last but not least: Brix mit 151.000 Nutzern.

 

Das ist jetzt schon eine ziemlich große Auswahl, aber das war längst noch nicht alles.

Es gibt noch mindestens 300 weitere Content-Management-Systeme in den verschiedensten Variationen. Es gibt abgespeckte Baukastensysteme, die Möglichkeit, Dir bei Google eine überschaubare Webseite zu erstellen oder Systeme für High-End Webseiten und gigantische Shops.

 

Unsere Empfehlung für CMS-Starter

Wenn Du bis jetzt noch nicht mit einem Content-Management-System gearbeitet hast oder Dich fragst, was ein Host ist, kann die Nr. 1 WordPress zu komplex und kompliziert sein.

Du bist da keinesfalls allein.

In meinen Instagram-Livestreams oder im Kreativkartell tauchen dazu oft Fragen auf. (Du bist noch nicht im Kreativkartell? Na dann aber rein da! Ganz einfach über diesen Link.)

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Meistens eilt es dann schon mit der Webseite und wenn Du Dich da erstmal in WordPress einarbeiten musst, geht das leider nicht von heute auf morgen. Manche möchten das Geld für andere Bereiche in ihrem Business nutzen als für die komplette externe Betreuung des CMS. Vielleicht möchtest Du aber auch nur eine kleine Webseite, die die W-Fragen beantwortet – dafür ist WordPress nicht unbedingt nötig.

Mit W-Fragen meine ich:

  • Wer bist Du?
  • Was machst Du?
  • Was kannst Du?
  • Warum sollte man Dich buchen?
  • Womit hebst Du Dich von der Masse ab?

Für diese Zwecke kann ich Dir empfehlen, erstmal mit einem Baukasten zu arbeiten. Hier kann ich Dir WIX.com empfehlen. Sie sind mega benutzerfreundlich, haben coole, fertige Templates, sodass du damit anfangen kannst, Dich online sichtbar zu machen, und nicht gleich Programmieren lernen musst.

Es gibt leider, wie eigentlich überall einen Nachteil. Wenn Du Dich später weiterentwickelst und Deine Webseite auf einen eigenen Server expandieren und mehr auf SEO achten möchtest, dann ist es mit einem mega hohen Aufwand verbunden, auf WordPress und Co zu wechseln.

Mach‘ Dir am besten vorher schon Gedanken, wohin Du langfristig mit Deiner Webseite möchtest.

Hast Du große Pläne, empfehle ich Dir, von Anfang an ein CMS wie WordPress zurückzugreifen. Entweder, indem Du Dir die Grundlagen selbst beibringst oder doch delegierst.

 

Content-Management-System oder Baukasten? Wie treffe ich die richtige Entscheidung?

Ich glaube, dass es in unserer Natur liegt, uns erst mal über alle möglichen Systeme und Varianten zu informieren und dann die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen.

Vor allem, wenn das Thema noch so neu ist und wir mit den Fachbegriffen noch nichts so recht anzufangen wissen. Da sieht man einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Doch keine Sorge – die Wahl des richtigen Content-Management-Systems muss gar nicht so kompliziert sein.

Die erste und wichtigste Frage ist, welche Ansprüche Du an Deine Software hast.

Was muss es können, um Dein Onlineprojekt optimal zu unterstützen? Welcher Bereich sollte im Vordergrund stehen? Ist es eine reine Informationsseite, liegt der Fokus auf dem Blog, soll es mit Social Media verknüpft sein oder steckt sogar ein Shop dahinter?

welches content-management-system - entscheidungen

Es ist immens wichtig, dass Du Verständnis über Deine Inhalte hast und weißt, welches Ziel Du damit verfolgst. Im 2. Schritt spielen die Anwendungsfehler eine Rolle.

 

Web-Content Management

Eine Webseite mit dem Fokus auf Web-Content ist eine klassische Informationsseite. In der Regel ist es erforderlich, dass mehrere Webseitenbetreuer wie Redakteure im Backend auf Deine Seite zugreifen können. Sie erhalten gewisse Rechte von Dir, damit sie den erstellten Inhalt auch gleich einpflegen können.

Weitere wichtige Rollen des richtigen Web-Content-Management-Systems sind:

  • Problemlose Einbindung von Videos, Texten, Bildern und Co
  • Volltextsuche
  • Einbindung verschiedener Sprachen für mehrsprachige Webseiten

welches content-management-system - bildschirm

Hast du den Fokus auf News oder Blogartikel, ist die Möglichkeit der komplexen Verknüpfung sehr wichtig. Damit stellst Du beispielsweise eine sinnvolle Kategorisierung ein, die themenrelevante Inhalte zusammenfügt oder direkt mit Deinen Social-Media-Kanälen verknüpft. Die letztere Option gibt Dir die Möglichkeit, eine Menge Zeit zu sparen.

Du kannst es so einstellen, dass die Bilder für Pinterest optimiert sind und Deine Leser den Pin auch gleich auf ihren Pinnwänden teilen oder eine wichtige Passage direkt bei Twitter teilen können.

Zudem solltest Du darauf achten, dass eine direkte Kommunikation mit Deinen Lesern möglichst ist. Das erreichst Du mit einer Kommentarfunktion oder der Einbindung eines Newsletters.

Besonders nützlich ist die „Beitrag planen-Funktion“. Damit automatisierst Du die Veröffentlichung und musst nicht selbst wöchentlich zu einer gewissen Uhrzeit online sein.

Natürlich geht es auch darum, dass Du die Inhalte schnell einpflegen und formatieren kannst.

Bist Du viel unterwegs? Es gibt Systeme, die die mobile Nutzung erlauben. Damit schreibst und veröffentlichst Du Deine Artikel einfach unterwegs.

 

Social-Publishing und Community

Das eignet sich, wenn Du online Communities wie Memberships aufbauen möchtest.

Du stellst mehreren Menschen eine größere Plattform, wie beispielsweise einen Videokurs, zur Verfügung. Das erfordert natürlich einen größeren Funktionsumfang als eine Webseite, die „nur“ die W-Fragen beantwortet. Die Nutzer stoßen in der Regel nicht einfach so auf Deine Seite, sondern durch eine aktive Handlung, weil sie sich den Videokurs gekauft oder Teil eines Programms wurden.

Der Content wird hier nicht nur von Dir, sondern auch von Deinen Mitgliedern erschaffen. Die Social-Publishing-Systeme lassen sich bei Bedarf erweitern, sodass sie immer die Funktionen bieten, die Du benötigst.

Egal, für welches Anwendungsfeld Du Dich entscheidest:

Am Anfang Deines Onlinebusinesses steht immer die passende Domain, also der Name Deiner Webseite wie beispielsweise www.kim-weber.de oder www.diekreativtuner.de und natürlich das Abchecken, ob Deine Wunschdomain noch verfügbar ist.

Sascha Neumann von der Creative Skyline hat dazu das passende Tool.

 

Das beliebteste CMS: WordPress

Die Open Sources Systeme wie Typo3, Drupal oder Contao gelten im deutschsprachigen Raum als Standardlösung für professionelle Webseiten. Doch leider eignet sich nicht jedes System für Dein individuelles Vorhaben. Es gibt verschiedene Kernfunktionen, typische Anwendungsfehler, Systemvoraussetzungen.

Deine Entscheidung wird es erleichtern, wenn Du eine klassische Pro- und Kontraliste erstellst. Schreibe auf, was das System kann, was es nicht kann und welche Funktionen Du benötigst.

Unser Lieblings-CMS ist WordPress. Wie eingangs schon erwähnt, ist es das System, welches weltweit am häufigsten genutzt wird.

Der Wermutstropfen: Da es so beliebt ist, gibt es hier auch ‘ne Menge Hack-Angriffe und Viren. Da gilt es wirklich aufzupassen. Zum Schutz kannst Du Plugins installieren oder technische Sicherheiten einrichten. Wenn du WordPress nutzt, solltest Du Dich unbedingt mit solchen Plugins und einer starken Firewall schützen.

Ursprünglich wurde WordPress als alleiniges Blogsystem konzeptioniert.

In den Grundeinstellungen stehen viele kostenlose Templates zur Verfügung, die Du nutzen kannst, um nicht alles von Grund auf aufbauen zu müssen. Dazu gibt es Drittanbieter wie Envato, bei denen Du zusätzliche Themes und Templates kaufen und direkt installieren kannst. Weltweit gibt es über 80 Erweiterungen und über 14000 kostenlose Designs und Vorlagen. Die Installation dauert im Regelfall nicht länger als 5 Minuten.

Du kannst damit suchmaschinenfreundliche URLs erstellen, die für die SEO-Optimierung wichtig ist. Publishing- und Verwaltungstools gibt es auch für mobile Geräte. Es gibt verschiedene Anforderungen an die Hardware und Datenbank.

Wenn Du dazu mehr wissen möchtest, erzähle ich Dir darüber in einem anderen Artikel mehr.

welches content-management-system - wordpress logo

 

WordPress: Pro und Contra

Pro:

  • Riesige Community, die bei Problemen hilfreich zur Seite steht
  • Geringer Installationsaufwand
  • Intuitive Bedienbarkeit (wenn man sich erstmal eingearbeitet hat)
  • Kostenfreie Tutorials bei WordPress und YouTube
  • Einfache Einbindung der Plugins

Contra:

  • Anfällig für Hacker und Viren
  • Zusätzliche Erweiterungen notwendig
  • Plugins haben häufig Sicherheitslücken
  • Bei Aktualisierungen kann es zu Webseitenproblemen kommen (deshalb sind Backups mega wichtig)
  • Eingeschränkte Performance und Stabilität bei hohem Traffic oder viel Content
  • Häufige Sicherheitsupdates nötig

 

Fazit

Wir würden Dir für den Anfang einen Baukasten empfehlen.

Vor allem, wenn Du wenig Zeit hast, Dich einzuarbeiten oder nicht in die komplette externe Umsetzung investieren möchtest. Unsere Kunden konnten mit WIX.com schon viele positive Erfahrungen sammeln. Alternativ erstellst Du mit Deinem Google My Business Account eine erste Webseite. Bei dieser Option zeigt Dich Google natürlich höher an als Deine Konkurrenz.

Wenn Du etwas professioneller starten möchtest oder später auf dem Fundament weiter aufbauen und eine Agentur oder uns Kreativtuner ranlassen möchtest, können wir Dir nur WordPress empfehlen. Wir arbeiten hier mit dem Page Builder Elementor, mit dem wir die Unikat-Designs optimal umsetzen können.

Ich arbeite schon ein Jahrzehnt mit WordPress. Ich war von Anfang an, seit es WordPress gibt dabei. Es ist einfach das Flaggschiff für alle.

Du erstellst verschiedene Teammitglieder und teilst ihnen die Rechte zu, die sie benötigen. Die Einarbeitung ist auch nicht so schwierig, wenn Du es Schritt für Schritt angehst. Es jibt ‘ne Menge Erklärvideos dazu.

Auch ich habe schon einige Erklärvideos zu WordPress gemacht, die Du hier auf YouTube findest.

 

Mit welchem Content-Management-System arbeitest Du? Bist Du zufrieden damit? Welches würdest Du empfehlen oder in unserer Top-10-Liste ergänzen?

 

Deine Kimi


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