Wie Du mit 7 Schritten in nur 2 Tagen Dein Branddesign kreierst

Sich selbst treu bleiben

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Sich selbst treu bleiben – auch bei Trilliarden Meinungen um Dich herum

Hey und mega, dass Du mal wieder in den Kreativkeller gefunden hast. Wir haben wohl den Schlüssel irgendwie verlegt und konnten deshalb lange nicht mehr rumkramen, um ‘ne neue Kiste zu entstauben. Aber jetz haben wir ihn wieder jefunden. Du bist hier, also ist ja nochmal allet jut gegangen.

Bei der Suche nach dem Schlüssel kamen uns die aktuelle Corona-Krise und einige Experten entgegen. Wir haben gemerkt, dass viele Leute einfach nur nach Zahlen gehen, anstatt auf Nachhaltigkeit zu achten oder zu beachten, welche Persönlichkeit hinter den Zahlen steckt.

Wat meinen wir mit den Trilliarden Meinungen aus der Ueberschrift?

Und was hat das mit sich selbst treu bleiben zu tun?

Nehmen wir die aktuelle Krise #coronaisnebitch: Da hatten meine Texterin und ich bis vor kurzem eine Kampagne, um den Leuten zu zeigen, dass wir jetzt stark bleiben und uns nicht hängen lassen sollen. Wir müssen uns jetzt alle selbst motivieren.

Auch wir Kreativtuner sind stark davon betroffen. Viele stehen immer noch unter Schock und sind wie erstarrt. Sie buchen weniger Logo- und Branddesigns oder Funnel-Marketing. Wir haben uns dazu mit vielen ausgetauscht und diese Sätze bekamen wir zu hören:

  • Minimiere Deine Preise
  • Halbiere Deinen Stundenlohn
  • Verschenke alles, was du hast

Natürlich müssen wir jetzt alle umdenken. Nicht nur die Offline-Geschäfte, sondern auch die Online-Businesses. Wer nicht umdenkt, wird fallen. Davon sind wir fest überzeugt. Wenn Du aber offen dafür bist, umzudenken, Deine Strategie und Deine Angebote anzupassen und tiefgründiger zu werden, dann bekommst Du damit die neue Währung. Die heißt jetzt nämlich: Sichtbarkeit. 

Diese Zeit eignet sich doch perfekt dafür, Strategien und Angebote anzupassen. Weniger Kunden. Kaum Kontakt mit Freunden. Keine Freizeitbeschäftigungen. Da könnwa uns schon mal um unser Marketing kümmern, wa? Damit schaffst Du es, einer der Wenigen zu sein, die diese Krise unternehmerisch gesehen überleben werden.

Im Marketing sich selbst treu bleiben

Wir sind absolute Gegner davon, Preise zu halbieren. Der Preis richtet sich, unserer Meinung nach, nach der Qualität. Und die können wir nicht runterstufen. Warum? Weil wir mit dem Herzen dabei sind und keine halben Sachen machen. Kostenlos kannste gerne wat machen, aber nicht schnell schnell aus der Krise heraus. Wir haben mit einigen Netzwerk-Partnern gesprochen. Viele sind auch der Meinung, dass man dieses Vorgehen jetzt auf jeder Social-Media-Plattform sehen kann: Kostenlose Angebote schießen ausm Boden wie Pilze. Kann das nachhaltig sein? 

Klar solltest du nicht ewig lang an irgendwelchen Produkten rumschrauben und warten, bis die Krise vorbei ist. Jetzt ist die Zeit, sich wirklich Gedanken zu machen und ein Produkt oder ein Freebie oder wat auch immer zu entwickeln. Direkt in die Umsetzung gehen, lautet die Devise. Das muss jetzt kein High-Society-Dings sein. Sondern so, dass es auch nach der ganzen Situation noch für potentielle Kunden, Partner und Follower brauchbar ist. Einfach etwas, womit die Leute etwas anfangen können.

Neues aus der Kreativtuner-Kommandozentrale

Wir haben zum Beispiel unser komplettes internes Konzept umgestellt. Das kannst Du an unserer neuen Webseite sehen oder an unserem Re-Design. Wir haben einen Funnel-Experten an der Hand. Er hat uns einige Tipps gegeben. Unsere Webseite rankt jetzt auch viel besser.

Wir haben jetz auch ein Werbevideo entwickelt. Wir werden Ads schalten. Wir haben endlich ‘nen Freebie (womit uns Natalie ja schon ewig in den Ohren lag). Im Hintergrund arbeiten wir gerade an einem Podcast. Unser YouTube-Kanal wird wiederbelebt. Instagram ist für 2 Monate vorbereitet und optimal auf die Blogartikel hier zugeschnitten. In unserem Konzept ist also für jeden wat dabei: Leseratte, Social-Media-Maus oder YouTube-Glupscher. 

Und genau das meinen wir mit Nachhaltigkeit: Etwas zu machen, das sich auf allen Ebenen positiv auswirkt und nicht nur entsteht, weil es „so gemacht werden muss“. Etwas machen, wohinter Du tatsächlich stehen kannst.

Herausforderung: In Social Media sich selbst treu bleiben

Da wir wissen, dass Du es liebst, mehr hinter unsere Kulissen zu schauen, können wir noch was anderes verraten: Wir haben uns mit großen Influencern ausgetauscht. Die meinten auch: „Kimi, Social Media ist für die Leute wie eine Daily Soap. Die wollen jeden Tag wissen, wat Du machst, wie Du Deinen Kaffee trinkst, wie Du arbeitest. Es ist einfach wie eine Fernsehsendung.“ Wenn wir das mal Revue passieren lassen, dann stimmt das. Wir können nicht nur Expertenwissen ohne Ende rausballern, wenn wir uns tief im Herzen unwohl fühlen. Warum wollen wir das nicht? Weil es jeder so macht.

 

Durch die Krise konnten wir uns neu resetten. Klar hatten wir auch unsere Heultage und positiven starken Tage. Doch wir konnten zurückfahren, back to the roots und endlich wieder das machen, worauf wir richtig Bock haben. Denn wir wollen das veröffentlichen, was wir produzieren wollen. Nicht nur, um Zahlen zu bekommen. Die stehen für uns nur an vierter Stelle. Uns geht*s erstmal darum, dass die Leute uns sehen und uns als Person kennenlernen und feiern. Natürlich auch ein paar Tipps von uns abstauben, damit sie sehen, dass wir im Bereich Branddesign wirklich was draufhaben. 

Ein Beispiel: In der weiblichen Designer-Welt in Deutschland gibt es eine, die sehr bekannt ist. Postet sie einen Beitrag, müssen wir keine 2 Tage warten und andere Designer nehmen diesen Post und veröffentlichen ihn auf ihren Profilen. Natürlich nicht 1:1 aber man sieht schon, dass sie den Inhalt einfach nur kopieren. Keine Frage: Inspiration ist super und wichtig. Das Rad können wir nicht neu erfinden. Aber da sieht man einfach, dass sich viele gar keine Gedanken um ihre Postings machen. Sie übernehmen einfach nur Ideen von anderen. 

Warum hörst Du nicht einfach auf Dein Herz und bleibst Dir selbst treu? Wir sind Designer. Wir sind Unternehmer. Wir müssen doch nicht den ganzen Tag über Farbvariationen reden, wenn wir über andere Dinge reden können, die eine Beziehung mit unseren Followern aufbauen. Wie beispielsweise hierüber:

  • Warum hab ich einen Kreativstopp?
  • Warum ist mein Frühstück heute so gut?
  • Welche Gedanken gehen mir mit der Krise durch den Kopf?

Es geht doch vielen Menschen mal so, dass sie einen Kreativstopp haben. Nicht nur Designern. Sondern auch Rechtsanwälten, die nebenbei unsere Designs noch mega feiern.

Trilliardenmeinungen und wie Du Dich nicht verirrst

Eines Tages sind wir tagsüber bei Instagram festgeklebt und hatten es SO satt. Jeder macht jetzt einen Onlinekurs, einen Onlinekongress oder einen Onlineshop. Doch das machen meistens die Leute, bei denen das gar keinen Sinn macht. Nicht zu jedem passt alles.

Wir könnten jetzt auch alles machen. Webinar, Mentorship-Programm, Mitgliederbereich oder Inner Circles mit monatlichen Beitragszahlungen. Ja, das können wir alles machen. Aber das muss doch auch alles Hand und Fuß haben. Was wir nicht vergessen dürfen: Das alles muss kontinuierlich gepflegt werden.

In den letzten Monaten haben wir einfach gemerkt, dass wir viele Profis an unserer Seite hatten und unendlich viel Content produziert haben. Das hat alles gut funktioniert, aber nicht so wie damals, als wir allet alleine gemacht haben und uns selbst treu geblieben sind. Da sind wir auch offen und ehrlich: Wir wurden ein bisschen mitgerissen. Uns wurde gesagt, wie wir das zu machen haben und das war einfach nicht unser Stil.

Also klar: Wenn Du einen Podcast hast, dann musst Du gewisse Dinge beachten. Dafür haben wir auch eine Expertin an der Hand. Per Sprachnachricht hat sie uns letztens auch gesagt: „Kimi, weißt du was. Ich hab mich auch neu resettet und bin jetzt der Meinung, dass wir einfach auf unser Herz hören müssen. Beachte nur gewisse Dinge, aber geh raus. Geh in die Sichtbarkeit. Das ist das Wichtigste.“

Und genau das möchten wir Dir auf den Weg geben: Höre auf Dein Herz. 

3+1 Tipp wie Du Dir selbst treu bleibst

1. Hör auf dein Herz
2. Mach alles anders als alle anderen
3. Kehr in Dich, was Du selbst oder Dein Team bewerkstelligen kann

Der vierte Tipp ist etwas länger: Bilde Dich in den Bausteinen weiter, die Du eh schon bedienst. Erstelle nicht noch mehr Produkte. Konzentriere Dich lieber auf die Optimierung Deines Marketings. Bilde Dich weiter. Denkst Du jetzt, Du kannst schon allet? Ich arbeite schon über 10 Jahre mit Photoshop. Das Programm entwickelt sich ständig weiter, also muss ich mich auch nach über einem Jahrzehnt täglicher Nutzung noch in Photoshop weiterbilden. Dann möchte ich Adobe XD lernen, um Webseiten besser zu designen. Mit Illustrator muss ich mich auch noch tiefer auseinandersetzen. 


Wir bekamen in den letzten Wochen laufend Anfragen zum Thema Onlineshop. In diesem Bereich sind wir wirklich keine Experten, aber wenn wir es jetzt werden würden, würde das im größten Stress ausarten. Selbst, wenn wir durch 90%ige Umsatzeinbußen echt überlegt haben, nicht doch diesen Weg einzuschlagen. 

Stell Dir vor, dass Du irgendwann 30 Produkte und 1000 Angebote und Skills hast. Da schleicht sich früher oder später ein Virus ein, der Deiner Qualität schaden wird. Du wirst deshalb mehr Kritik ernten und deutlich mehr Stress haben. Das muss doch nicht sein.

Hoer einfach auf dein Herz

Quatsch mit einem Business-Buddy. Tausch Dich aus. Unsere Texterin macht das beispielsweise immer so, dass sie einen Testlauf mit ein paar Leuten startet. So holt sie sich Feedback und verbessert ihr Angebot. Erst dann geht sie richtig in die Sichtbarkeit. Wir Kreativtuner sind da etwas radikaler und machen das einfach. Entweder passt es oder es passt nicht. Und wenn es nicht passt, dann nehmen wir es wieder raus. Hat alles seine Vor- und Nachteile. Deshalb:

Bleib Dir treu. Hör auf Dein Herz und kopiere andere nicht 1:1. Die Leute wollen Dich sehen. Lass Dich gern inspirieren, aber verpacke es so, dass Du richtig krass wirst. Hör nicht auf zu viele Meinungen. Du weißt: Zu viele Köche verderben den Brei.

Deine Kimi und Dein Timo

DEIN BRANDDESIGN-FAHRPLAN

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