Wie Du mit 7 Schritten in nur 2 Tagen Dein Branddesign kreierst

Content produzieren: Warum 3 Plattformen mehr als genug sind

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Content produzieren: Warum 3 Plattformen mehr als genug sind

Hey lieber Kreativ-Enthusiast. Schön, dass Du Deinen Weg wieder in den Kreativkeller gefunden hast. Wir haben den Rhythmus wieder gefunden und kramen nun wieder wöchentlich einen Blogartikel aus ‘ner Kiste. Uns ist es wichtig, uns transparent zu zeigen und Dir zu zeigen, wie wir arbeiten. Wir tauschen uns mit verschiedenen Menschen aus und haben auch selbst immer wieder diese Erfahrung gemacht:

Es gibt so viel da draußen, vor allem in Social Media, was mehr Schein als Sein ist. Wir bleiben beim Sein, das ist einfach unser Motto, nach dem wir leben. Was das mit Deinem Content zu tun hat, erfährst Du jetzt.

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Ueberall und doch nirgends

Als ich, Kimi, mich selbstständig gemacht habe, war ich überall vertreten. Pinterest. Twitter. Facebook. Instagram. Xing. YouTube. Snapchat. Und unendlich vieles mehr. Ich war überall. Im Laufe der Zeit nahm unsere Aktivität in diesen Kanälen mal ab und wurde dann mal wieder mehr und dann wieder weniger. Wir haben mit der Zeit alles Mögliche getestet. Man sagt ja, dass die ersten 3 Jahre eines Unternehmens nur zum Testen sind und man sich danach gefunden hat. Ehrlich gesagt haben wir das nie geglaubt. Aber heute müssen wir sagen: Es stimmt wirklich. Im November haben wir 3 Jahre voll. Nach den ersten 1,5 Jahren Selbstständigkeit haben wir so viel durcheinander gemacht. Auch unsere Community hat das bemerkt. Das hat dazu geführt, dass sie sehr darunter gelitten hat. Wir haben, bildlich gesprochen, Pingpong gespielt. Immer wieder haben wir festgestellt, dass wir uns viel mehr Arbeit machen, als es eigentlich sein muss. 

Wir haben die Menschen immer bewundert, die gefühlt eine Million Sachen unter den Hut bekommen. Je enger unser Kontakt zu Experten (damit meinen wir die wirklichen Experten und nicht die scheinheiligen) wurde, umso mehr haben wir festgestellt, dass sie sich ganz einfach eine Strategie zur Content-Produktion aufgebaut haben. Wir haben sehr viel ausprobiert und gemacht. Wir haben uns diverse Experten mit ins Boot geholt. Irgendwie waren wir aber nie so zufrieden. Immer wieder haben wir gemerkt, dass in den Zeiten, in denen wir noch keine Experten um uns herum hatten, alles besser lief.

Das Problem an der Content-Produktion

Uns fällt es schwer, schriftlichen Content zu entwickeln und greifen deshalb immer wieder auf unsere Texterin zurück. Letztens haben wir uns privat getroffen. Sie meinte, dass sie es nicht versteht, warum es den Leuten so schwerfällt, eigenen Content zu produzieren. Wir geben zu, dass wir davon nicht ausgenommen sind. Wieso? Weil wir uns sehr von der Außenwelt beeinflussen ließen, sodass wir nicht mehr wussten, wo oben und unten ist. Denn wir hören immer wieder: Facebook: Da ist Deine Hauptzielgruppe – da musst Du jeden Tag aktiv sein. Da müssen wir aber sagen, dass wir Facebook nicht mehr so gut finden. Dann hieß es, dass man unbedingt eine Facebook-Gruppe braucht, um seinen Expertenstatus noch weiter aufzubauen. Aber wir hatten keine Zeit, uns sonderlich um die Gruppe zu kümmern. 


Dann hieß es: Instagram ist DAS visuelle Medium – also veröffentliche dort Deine Referenzen. Aber achte darauf, dass Du auch Mehrwert stiftest. Dann hieß es: Die ganzen Start-ups und Co., die ja Deine Zielgruppe sind, sind auf XING unterwegs. Also haben wir uns dort auch angemeldet und wat sollen wir sagen: Wir mochten XING noch nie. Selbst in der Studentenzeit konnten wir damit nichts anfangen. Wir sahen es nie ein, für einen Premium-Account zu bezahlen. Das war einfach nicht unsere Plattform, ohne sie jetzt schlecht reden zu wollen. Das Prinzip ist mega und vielleicht ist es die richtige für Dich. Denn XING ist in der Kreativ-Welt DAS Medium schlechthin. Du weißt ja, dass wir anders sind und alles anders machen als die anderen. Wir sind ja eher die Frontkämpfer, die sich sagen: „Nö, wir machen das anders. Und wenn wir dafür ein neues Gesetz rausbringen!“ Bei YouTube hieß es, dass man am besten jeden Tag ein Video machen muss. Dann würde man Klicks bekommen und irgendwann dafür bezahlt werden. Und dann wären da ja noch LinkedIn und zig Social-Media-Plattformen mehr. Als ob das nicht genug wäre, sagen dann noch andere, man bräuchte unbedingt einen Newsletter, Blog und Co. Irgendwann bist Du dann bei 15 Kanälen und könntest den ganzen Monat eigentlich nur für Dein eigenes Marketing arbeiten. Aber wo bleibt die Zeit für das Brainstorming neuer Angebote? Oder für die Entwicklung passiver Einkommensströme? Da hat man doch gar keine Zeit mehr, sich auf Kunden zu konzentrieren oder Kooperationsanfragen wahrzunehmen.

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Die richtige Social-Media-Plattform

Aber jut. Wir haben allet mögliche ausgetestet und haben immer wieder aufs Neue festgestellt: Wir lieben Instagram. Wir können da alles machen. Wir können live gehen, täglich Stories aufnehmen, Highlights einbauen, Beiträge mit nützlichen Tipps veröffentlichen und unsere Angebote vermarkten. Es ist einfach UNSER Tool. Nicht nur das lieben wir. Wir stehen auch total auf Videos, wie Du vielleicht weißt. Wir haben schon so viele lustige Videos veröffentlicht, aber auch welche, die Dir eine Menge Tipps für WordPress und andere Tools mitgeben. Tatsächlich haben wir für die Tutorials unserer Lieblings-Tool über 1.000 Klicks und viele Kommentare. Dat ging richtig durch die Decke. Video – dat sind wir. Dazu produzieren wir nur noch Content. In Zukunft fügen wir noch ein 3. Medium hinzu: unser Podcast. Das finden wir ganz interessant, mit der Stimme zu spielen. Vor allem möchten wir damit die Menschen abholen, die nicht so gern Videos ansehen, keine Zeit haben oder viel unterwegs sind. 5-6 % der Deutschen hören regelmäßig Podcast, wenn sie Autofahren oder Dinge im Haushalt erledigen und sich nebenbei weiterbilden oder unterhalten wollen. Warum sollte man das nicht nutzen, wenn es uns Spaß macht?

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Wie Du Deinen Social-Media-Content auf Diaet schickst

Du kannst Dich ja auf allen Plattformen registrieren. Das sagen wir auch immer wieder zu meinen Kunden. Wenn sie mit ihrem Unternehmen etwas Neues entwickeln, raten wir immer, dass sie sich wenigstens auf jeder Plattform den Namen reservieren sollten. Dann ist er schon mal sicher und sie können, wenn sie in Zukunft irgendwann Lust auf diese Plattform haben, unter ihrem Namen aktiv werden. Dann konzentriere Dich aber lieber auf einen Social-Media-Kanal, der Dir Spaß macht und auf dem zugleich Deine Hauptzielgruppe unterwegs ist. Bei uns ist es einfach Instagram. Wir haben jetzt in der Krise die Zeit genutzt, um 2 Monate Beiträge vorzubereiten. Und dann schauen wir uns das an und sagen: „Cool, zu diesem Instagram-Beitrag können wir einen längeren und ausführlichen Blogartikel erstellen.“ Dann quatschen wir eine Sprachnachricht und schicken die zu unserer Texterin. Und sie macht dann daraus einen suchmaschinenoptimierten Blogartikel daraus. 


Das bedeutet: Wir haben minimalsten Aufwand. Anstatt unendlich viele Inhalte für Instagram, Facebook, LinkedIn, YouTube, Podcast und und und zu produzieren – natürlich auf jeder Plattform wat anderes. Da wirste ja verrückt. Da es uns leicht fällt, Videos aufzunehmen, produzieren wir regelmäßig Content für Instagram. Den roten Faden erreichen wir damit, dass wir von Instagram verschiedene Blogartikel erstellen und daraufhin passende Newsletter versenden. Die Content-Kommandozentrale der Kreativtuner ist damit auf Instagram. Daneben läuft YouTube, was wir als zweite Priorität haben. Und als dritte Priorität kommt in der Zukunft ein Podcast. Und das streuen wir überall passend für die Zielgruppen. Wir dürfen nicht vergessen, dass LinkedIn ein professionelles Netzwerk ist. Dort sind viele Unternehmen unterwegs, die es geschafft haben. Natürlich finden wir dort auch die Pfeifen, aber im Großen und Ganzen ist es schon sehr professionell. Aber da muss man die Beiträge anders verpacken als auf Instagram. Denn auf Instagram geht es persönlicher und ein bisschen hipster-mäßig ab. Da kannst Du Smalltalk-Postings im Kaffeekränzchen-Modus veröffentlichen und die Leute feiern Dich. Doch musst Du Dich regelmäßig darum kümmern. Wir sind das perfekte Beispiel: Wir haben zuerst mit Instagram angefangen und es hat super funktioniert. Dann haben wir wieder nachgelassen, weil wir uns so beeinflussen ließen. (Das kannst Du im Beitrag zu den Trillionen Meinungen nachlesen.) Und seit einer Woche geht die Luzie dort wieder ab. Die Arbeit lohnt sich wirklich.

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Mach‘ Dein eigenes Ding aus Social Media

In den letzten 1,5 Jahren war es ein ewiges Hin und Her und es hat immer wieder gestockt. Und jetzt haben wir gesagt, dass wir uns von den ganzen Leuten verabschieden und machen unser eigenes Ding. Seitdem läuft es endlich wieder wie Butter mit ‘nem Schuss Honig obendruff. Wir haben so viele geile Ideen für Videos und Podcast-Folgen. Also da kannste Dich schon mal freuen. Auch bei den passiven Sachen explodieren wir vor Kreativität. Wir bilden uns gerade wegen einem eigenen Online-Shop weiter. Wir bringen vielleicht unseren eigenen Comic heraus. Da brennt die Luzie. Wir rasten einfach aus.

Wie Du Dich auf 1 – 2 Social-Media-Plattformen konzentrierst

Kehr mal in Dich: Schau mal, wo Deine Zielgruppe unterwegs ist. Schau auf Dein Herz, was es Dir sagt. Was macht Dir in Sachen Content produzieren am meisten Spaß? Ist es auch Instagram oder doch vielleicht Twitter? Ist es das alles nicht, aber YouTube vielleicht? Konzentriere Dich erstmal auf 1 bis maximal 2 Kanäle. Wenn Du Dich da gefunden hast und merkst, dass das Engagement höher wird und Dich die Leute feiern und Du immer mehr Anfragen bekommst, dann ist es DAS für Dich. Und dann gehste halt auf den nächsten Kanal. 

 

Pssssssssst: Wir haben jetzt eine Telegram-Gruppe, in der wir Dich täglich auf dem Laufenden halten und Du echt coole Design-Tipps bekommst, die wir nicht mal im Kreativ-Schmierblatt erzählen. Also glupsch rüber.

Deine Kreativtuner Kimi und Timo

DEIN BRANDDESIGN-FAHRPLAN

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