Welches Content-Management-System soll ich nehmen? Unsere Top 10

welches content-management-system - die top 10

Hey! beschäftigst Du Dich gerade mit Deiner Webseite? Heute verrate ich Dir, welches Content-Management-System (kurz CMS) für welche Situation am besten geeignet ist.

Oder vielleicht hast du dieses Wort schon öfter gehört und fragst Dich immer wieder, was denn dahinter steckt. Auch diesen Fragen gehen wir jetzt als Erstes nach.

 

Was ist ein Content-Management-System?

Darüber könnte man ganze Bücher füllen, aber wir halten es kurz, knackig und vor allem verständlich:

Ein CMS ist eine Software, die zur Erstellung und Verwaltung Deiner Inhalte verwendet wird.

Du managst damit Deine Texte, Bilder und Videos oder andere Formate. Die Systeme kommen vor allem beim Betreiben von Webseiten zum Einsatz. Bei Offline-Inhalten kannst Du sie auch einsetzen, wenn Du ein Intra-Netzwerk für größere Unternehmen aufbaust.

Ich hatte solche Intra-Netzwerke als Azubine und Angestellte. Damit blieb jeder in den 12 Filialen auf dem neusten Stand und konnte sehen, wer wann arbeitet. Wir konnten auch sehen, welche Filiale, welche Produkte benötigt und wer diese zu ihnen schicken kann.

Das ist aber noch nicht alles. Weit verbreitet sind die sogenannten Open-Source-Systeme, die kostenlos für private und professionelle Anwendungen genutzt werden. Das Bekannteste ist WordPress.

welches content-management-system - schreibtisch content

 

Welche Content-Management-Systeme gibt es?

Das sind unsere Top 10:

 

1. WordPress

Das CMS Nummer 1 ist ganz klar WordPress mit weltweit etwa 18 Millionen Nutzern. Auch wir Kreativtuner lieben WordPress.

 

2. Adobe Dreamweaver

Auf Platz 2 schafft es das CMS von Adobe mit 2,7 Millionen Nutzern.

 

3. Joomla

Joomla folgt mit 2,5 Millionen Bloggern und Webseitenbetreiber.

 

4. Blogger

Mit Blogger.com erstellen etwa 830.000 Blogger ihren Blog.

 

5. Drupal

Platz 5 macht Drupal mit 727.000 Nutzern.

 

6. Typo3

Typo3 ist für erfahrene Webseitenbetreiber geeignet und hat 425.000 aktive Nutzer.

 

7. Shopify

Shopify eignet sich vor allem, wenn du einen eigenen Shop betreiben möchtest. Es hat weltweit 282.000 Nutzer.

 

8. Magento

Magento ist das CMS für riesige Shops wie Saturn oder Amazon und hat 272.000 Nutzer.

 

9. PrestaShop

Auf Platz 9 schafft es PrestaShop mit 263.000 Nutzern.

 

10. Brix

Last but not least: Brix mit 151.000 Nutzern.

 

Das ist jetzt schon eine ziemlich große Auswahl, aber das war längst noch nicht alles.

Es gibt noch mindestens 300 weitere Content-Management-Systeme in den verschiedensten Variationen. Es gibt abgespeckte Baukastensysteme, die Möglichkeit, Dir bei Google eine überschaubare Webseite zu erstellen oder Systeme für High-End Webseiten und gigantische Shops.

 

Unsere Empfehlung für CMS-Starter

Wenn Du bis jetzt noch nicht mit einem Content-Management-System gearbeitet hast oder Dich fragst, was ein Host ist, kann die Nr. 1 WordPress zu komplex und kompliziert sein.

Du bist da keinesfalls allein.

In meinen Instagram-Livestreams oder im Kreativkartell tauchen dazu oft Fragen auf. (Du bist noch nicht im Kreativkartell? Na dann aber rein da! Ganz einfach über diesen Link.)

welches content-management-system - schreibtisch mit laptop und buechern

Meistens eilt es dann schon mit der Webseite und wenn Du Dich da erstmal in WordPress einarbeiten musst, geht das leider nicht von heute auf morgen. Manche möchten das Geld für andere Bereiche in ihrem Business nutzen als für die komplette externe Betreuung des CMS. Vielleicht möchtest Du aber auch nur eine kleine Webseite, die die W-Fragen beantwortet – dafür ist WordPress nicht unbedingt nötig.

Mit W-Fragen meine ich:

  • Wer bist Du?
  • Was machst Du?
  • Was kannst Du?
  • Warum sollte man Dich buchen?
  • Womit hebst Du Dich von der Masse ab?

Für diese Zwecke kann ich Dir empfehlen, erstmal mit einem Baukasten zu arbeiten. Hier kann ich Dir WIX.com empfehlen. Sie sind mega benutzerfreundlich, haben coole, fertige Templates, sodass du damit anfangen kannst, Dich online sichtbar zu machen, und nicht gleich Programmieren lernen musst.

Es gibt leider, wie eigentlich überall einen Nachteil. Wenn Du Dich später weiterentwickelst und Deine Webseite auf einen eigenen Server expandieren und mehr auf SEO achten möchtest, dann ist es mit einem mega hohen Aufwand verbunden, auf WordPress und Co zu wechseln.

Mach‘ Dir am besten vorher schon Gedanken, wohin Du langfristig mit Deiner Webseite möchtest.

Hast Du große Pläne, empfehle ich Dir, von Anfang an ein CMS wie WordPress zurückzugreifen. Entweder, indem Du Dir die Grundlagen selbst beibringst oder doch delegierst.

 

Content-Management-System oder Baukasten? Wie treffe ich die richtige Entscheidung?

Ich glaube, dass es in unserer Natur liegt, uns erst mal über alle möglichen Systeme und Varianten zu informieren und dann die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen.

Vor allem, wenn das Thema noch so neu ist und wir mit den Fachbegriffen noch nichts so recht anzufangen wissen. Da sieht man einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Doch keine Sorge – die Wahl des richtigen Content-Management-Systems muss gar nicht so kompliziert sein.

Die erste und wichtigste Frage ist, welche Ansprüche Du an Deine Software hast.

Was muss es können, um Dein Onlineprojekt optimal zu unterstützen? Welcher Bereich sollte im Vordergrund stehen? Ist es eine reine Informationsseite, liegt der Fokus auf dem Blog, soll es mit Social Media verknüpft sein oder steckt sogar ein Shop dahinter?

welches content-management-system - entscheidungen

Es ist immens wichtig, dass Du Verständnis über Deine Inhalte hast und weißt, welches Ziel Du damit verfolgst. Im 2. Schritt spielen die Anwendungsfehler eine Rolle.

 

Web-Content Management

Eine Webseite mit dem Fokus auf Web-Content ist eine klassische Informationsseite. In der Regel ist es erforderlich, dass mehrere Webseitenbetreuer wie Redakteure im Backend auf Deine Seite zugreifen können. Sie erhalten gewisse Rechte von Dir, damit sie den erstellten Inhalt auch gleich einpflegen können.

Weitere wichtige Rollen des richtigen Web-Content-Management-Systems sind:

  • Problemlose Einbindung von Videos, Texten, Bildern und Co
  • Volltextsuche
  • Einbindung verschiedener Sprachen für mehrsprachige Webseiten

welches content-management-system - bildschirm

Hast du den Fokus auf News oder Blogartikel, ist die Möglichkeit der komplexen Verknüpfung sehr wichtig. Damit stellst Du beispielsweise eine sinnvolle Kategorisierung ein, die themenrelevante Inhalte zusammenfügt oder direkt mit Deinen Social-Media-Kanälen verknüpft. Die letztere Option gibt Dir die Möglichkeit, eine Menge Zeit zu sparen.

Du kannst es so einstellen, dass die Bilder für Pinterest optimiert sind und Deine Leser den Pin auch gleich auf ihren Pinnwänden teilen oder eine wichtige Passage direkt bei Twitter teilen können.

Zudem solltest Du darauf achten, dass eine direkte Kommunikation mit Deinen Lesern möglichst ist. Das erreichst Du mit einer Kommentarfunktion oder der Einbindung eines Newsletters.

Besonders nützlich ist die „Beitrag planen-Funktion“. Damit automatisierst Du die Veröffentlichung und musst nicht selbst wöchentlich zu einer gewissen Uhrzeit online sein.

Natürlich geht es auch darum, dass Du die Inhalte schnell einpflegen und formatieren kannst.

Bist Du viel unterwegs? Es gibt Systeme, die die mobile Nutzung erlauben. Damit schreibst und veröffentlichst Du Deine Artikel einfach unterwegs.

 

Social-Publishing und Community

Das eignet sich, wenn Du online Communities wie Memberships aufbauen möchtest.

Du stellst mehreren Menschen eine größere Plattform, wie beispielsweise einen Videokurs, zur Verfügung. Das erfordert natürlich einen größeren Funktionsumfang als eine Webseite, die „nur“ die W-Fragen beantwortet. Die Nutzer stoßen in der Regel nicht einfach so auf Deine Seite, sondern durch eine aktive Handlung, weil sie sich den Videokurs gekauft oder Teil eines Programms wurden.

Der Content wird hier nicht nur von Dir, sondern auch von Deinen Mitgliedern erschaffen. Die Social-Publishing-Systeme lassen sich bei Bedarf erweitern, sodass sie immer die Funktionen bieten, die Du benötigst.

Egal, für welches Anwendungsfeld Du Dich entscheidest:

Am Anfang Deines Onlinebusinesses steht immer die passende Domain, also der Name Deiner Webseite wie beispielsweise www.kim-weber.de oder www.diekreativtuner.de und natürlich das Abchecken, ob Deine Wunschdomain noch verfügbar ist.

Sascha Neumann von der Creative Skyline hat dazu das passende Tool.

 

Das beliebteste CMS: WordPress

Die Open Sources Systeme wie Typo3, Drupal oder Contao gelten im deutschsprachigen Raum als Standardlösung für professionelle Webseiten. Doch leider eignet sich nicht jedes System für Dein individuelles Vorhaben. Es gibt verschiedene Kernfunktionen, typische Anwendungsfehler, Systemvoraussetzungen.

Deine Entscheidung wird es erleichtern, wenn Du eine klassische Pro- und Kontraliste erstellst. Schreibe auf, was das System kann, was es nicht kann und welche Funktionen Du benötigst.

Unser Lieblings-CMS ist WordPress. Wie eingangs schon erwähnt, ist es das System, welches weltweit am häufigsten genutzt wird.

Der Wermutstropfen: Da es so beliebt ist, gibt es hier auch ‘ne Menge Hack-Angriffe und Viren. Da gilt es wirklich aufzupassen. Zum Schutz kannst Du Plugins installieren oder technische Sicherheiten einrichten. Wenn du WordPress nutzt, solltest Du Dich unbedingt mit solchen Plugins und einer starken Firewall schützen.

Ursprünglich wurde WordPress als alleiniges Blogsystem konzeptioniert.

In den Grundeinstellungen stehen viele kostenlose Templates zur Verfügung, die Du nutzen kannst, um nicht alles von Grund auf aufbauen zu müssen. Dazu gibt es Drittanbieter wie Envato, bei denen Du zusätzliche Themes und Templates kaufen und direkt installieren kannst. Weltweit gibt es über 80 Erweiterungen und über 14000 kostenlose Designs und Vorlagen. Die Installation dauert im Regelfall nicht länger als 5 Minuten.

Du kannst damit suchmaschinenfreundliche URLs erstellen, die für die SEO-Optimierung wichtig ist. Publishing- und Verwaltungstools gibt es auch für mobile Geräte. Es gibt verschiedene Anforderungen an die Hardware und Datenbank.

Wenn Du dazu mehr wissen möchtest, erzähle ich Dir darüber in einem anderen Artikel mehr.

welches content-management-system - wordpress logo

 

WordPress: Pro und Contra

Pro:

  • Riesige Community, die bei Problemen hilfreich zur Seite steht
  • Geringer Installationsaufwand
  • Intuitive Bedienbarkeit (wenn man sich erstmal eingearbeitet hat)
  • Kostenfreie Tutorials bei WordPress und YouTube
  • Einfache Einbindung der Plugins

Contra:

  • Anfällig für Hacker und Viren
  • Zusätzliche Erweiterungen notwendig
  • Plugins haben häufig Sicherheitslücken
  • Bei Aktualisierungen kann es zu Webseitenproblemen kommen (deshalb sind Backups mega wichtig)
  • Eingeschränkte Performance und Stabilität bei hohem Traffic oder viel Content
  • Häufige Sicherheitsupdates nötig

 

Fazit

Wir würden Dir für den Anfang einen Baukasten empfehlen.

Vor allem, wenn Du wenig Zeit hast, Dich einzuarbeiten oder nicht in die komplette externe Umsetzung investieren möchtest. Unsere Kunden konnten mit WIX.com schon viele positive Erfahrungen sammeln. Alternativ erstellst Du mit Deinem Google My Business Account eine erste Webseite. Bei dieser Option zeigt Dich Google natürlich höher an als Deine Konkurrenz.

Wenn Du etwas professioneller starten möchtest oder später auf dem Fundament weiter aufbauen und eine Agentur oder uns Kreativtuner ranlassen möchtest, können wir Dir nur WordPress empfehlen. Wir arbeiten hier mit dem Page Builder Elementor, mit dem wir die Unikat-Designs optimal umsetzen können.

Ich arbeite schon ein Jahrzehnt mit WordPress. Ich war von Anfang an, seit es WordPress gibt dabei. Es ist einfach das Flaggschiff für alle.

Du erstellst verschiedene Teammitglieder und teilst ihnen die Rechte zu, die sie benötigen. Die Einarbeitung ist auch nicht so schwierig, wenn Du es Schritt für Schritt angehst. Es jibt ‘ne Menge Erklärvideos dazu.

Auch ich habe schon einige Erklärvideos zu WordPress gemacht, die Du hier auf YouTube findest.

 

Mit welchem Content-Management-System arbeitest Du? Bist Du zufrieden damit? Welches würdest Du empfehlen oder in unserer Top-10-Liste ergänzen?

 

Deine Kimi


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5 einfache Wege für nachhaltiges Webdesign

nachhaltiges webdesign - beitragsbild

Hey, heute haben wir ein richtig spannendes Thema im Kreativkeller entdeckt.

Bis vor kurzer Zeit war es eher ein Trend, mehr auf Nachhaltigkeit zu achten, aber wie wir alle langsam bemerken, ist das kein Trend mehr, sondern geht langsam in den Alltag über. Das gilt auch für Webseiten.

Fragste Dich jetzt, wie das funktionieren soll und was eine Webseite mit Nachhaltigkeit und Klimawandel zu tun hat? Die Antworten und 5 einfache Wege das umzusetzen, erfährst Du jetzt.

nachhaltiges webdesign 3 - ecology

 

Nachhaltigkeit im Alltag

Das Schöne ist, dass wir Menschen langsam damit anfangen, unseren Konsum und unseren persönlichen CO2-Haushalt zu hinterfragen. Wir alle fangen langsam damit an, mehr in die Nachhaltigkeit zu gehen, damit es sich auf dat Klima positiv auswirkt. Natürlich wird das auch für die Industrie interessanter.

Im Alltag finden wir nachhaltige Pflegeprodukte wie Wattestäbchen, die wir säubern und über Monate hinweg nutzen können oder Toilettenpapier aus Bambusfasern. Fußball-Trikots aus Plastikmüll oder die grüne Bahncard. Das sind alles nützliche Dinge, auf die wir zurückgreifen können, um uns allen etwas Gutes zu tun.

nachhaltiges webdesign 5 - menschen mit erde

 

Auf einen Aspekt möchte ich mehr eingehen, der mittlerweile schon fest in unserem Kreativtuner-Alltag dazugehört. Er ist auch für andere Agenturen, Selbstständige und Webseitenbetreiber interessant und wichtig.

Während sich Meldungen über Mikroplastik oder Plastiktüten in den Medien teilweise überschlagen, bleibt ein Teil davon ausgeschlossen: das Internet.

Wenn wir darauf den Fokus legen, ist das Internet mit einer der größten Aspekte, die immens Energie und CO2 verbrauchen. Anders als bei physischen Produkten entsteht beim Aufbau von Internetseiten kein direktes CO2, dennoch produziert jeder Aufruf einer Webseite durchschnittlich 6,8-7 Gramm CO2. Heftig, oder?

 

Wenn wir das auf alle Menschen, Projekte und Webseiten hochrechnen ist dat ‘ne janze Menge.

Wir haben das Ziel eines CO2-neutralen Lebens. Laut Weltklimarat dürfen wir pro Kopf nur 2 Tonnen davon verbrauchen. Aktuell stehen wir in Deutschland noch weit darüber: 11 Tonnen verbraucht jeder Deutsche.

Darüber gibt es auch eine Studie von den schwedischen KTH Royal Institute of Technology. Sie besagt, dass das Internet mittlerweile für etwa 10% des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich ist. Wenn man so nachdenkt, ist ein Ende nicht wirklich in Sicht.

Im Gegenteil: Wir lagern immer mehr Daten in Clouds wie Apple Cloud oder Google Drive ein, wir nutzen unendlich viele Softwares wie beispielsweise diverse Grafikprogramme, die viel Energie fressen. Andauernd läuft der Browser im Background, wir hören kontinuierlich Musik oder Podcasts, schauen Netflix usw. Webseiten werden immer aufwendiger designt und programmiert und damit datenhungriger. Dann brauchen wir allein durch die DSGVO eine Menge Plugins, um zu erfragen, ob wir Cookies setzen dürfen, um IP’s zu verdecken. Und dann kommen noch Internetanbieter hinzu, die immer schnellere Internetverbindungen garantieren.

nachhaltiges webdesign 6 - gluehbirne

 

Konsum geht auch anders

Im Allgemeinen möchte ich nicht sagen, dass das alles schlecht ist – im Gegenteil. Das Internet bietet eine Menge Möglichkeiten und ist sozusagen mein Zuhause, wenn es ums Business geht.

Aber wenn man einfach mal kurz in sich kehrt, ist es schon krass, was man damit eigentlich fabriziert. Deshalb sage ich mir auch, dass wir anfangen sollten entgegenzuwirken. Beispielsweise, dass wir nicht mehr 1 Tonne Dokumente im Büro lagern, sondern wie es eine gute Freundin in Norwegen macht: Da läuft alles nur noch digital per App ab. Da gibt es kaum mehr Papierkram.

 

Jedenfalls können auch wir als kleine Menschen dafür sorgen, dass das energiehungrige Monster nicht endlos im Internet wächst. Auch wenn es hier so unkompliziert ist, große Datenmengen in kürzester Zeit zu laden. Wir sind dennoch für die Ressourcen verantwortlich.

Was steckt hinter nachhaltigem Webdesign?

 

Nachhaltiges Webdesign kann so einfach sein – 5 Schritte

Wie es bei allen Produkten der Fall ist, ist nachhaltiges Webdesign eigentlich das Ziel. Je weniger Daten es verbraucht, desto weniger Energie wird benötigt. Und umso geringer wird der CO2-Ausstoß der Webseite.

nachhaltiges webdesign 4 - green energy

 

 

1. Nachhaltiges Webhosting

Nachhaltige Webseiten sollten natürlich auch nachhaltig gehostet werden. Ob Deine Webseite mit grünem Strom betrieben wird, kannst Du beispielsweise bei der greenwebfoundation nachschlagen. Seit 2019 gibt es eigentlich keinen Grund mehr, seine Webseite nicht CO2-neutral zu hosten.

 

2. Das Konzept der Webseite

Die Navigation einer Webseite sollte einfach und zielführend sein. Je schneller der Benutzer zum Ziel kommt, desto besser. Das bedeutet: Je weniger Klicks es braucht, um mit Dir Kontakt aufzunehmen oder etwas zu bestellen, desto weniger Energie verbraucht Deine Webseite.

 

3. Nachhaltiges Webdesign

Das Design einer Webseite ist erst dann nachhaltig, wenn es möglichst zeitlos ist und langlebig gestaltet wurde. Das bedeutet, dass auch in den nächsten Jahren nicht viele Veränderungen nötig werden und Dein Webdesigner die Seite nicht halbjährlich komplett neu aufsetzen muss. Der Nachteil ist, dass kurzfristige Trends im besten Falle vermieden werden sollten. Nachhaltiges Design berücksichtigt Aspekte wie Ästhetik, Funktionalität, Ökologie und Nutzerfreundlichkeit gleichermaßen. Der Herstellungsprozess einer Webseite sollte natürlich so CO2-neutral wie möglich ablaufen.

 

4. Nachhaltige Webentwicklung

Je sauberer eine Webseite programmiert wurde, desto schneller und energieeffizienter kann sie geladen werden. Am nachhaltigsten wäre es, wenn Du auf Programmierer zurückgreifst und aufwendige, große Themes gar nicht mehr benötigst. Eine nachhaltige Webseite sollte unabhängig von externen Mitanbietern funktionieren. Also im besten Fall ohne Plugins und Drittanbieter, um Ressourcen zu schonen. Der Nachteil ist allerdings, dass das Deine Webseite in der Regel unbrauchbar macht. Allgemein gilt: Je mehr Ressourcen selbst gehostet werden, desto geringer ist die Abhängigkeit.

 

5. Nachhaltigkeit im Datenverbrauch

Eine Webseite, die weniger Content lädt, produziert automatisch weniger CO2 bei ihrem Aufruf. Nutze deshalb immer nur die Inhalte, die wirklich wichtig für Deine Zielgruppe sind. Natürlich kommt noch dazu, dass Du und Dein Designer auf die Optimierung von Bild- und Videoformaten achtet, um den Energieverbrauch von der Webseite deutlich zu senken.

 

Welche Vorteile bietet nachhaltiges Webdesign allgemein?

Nachhaltigen Produkten wird fälschlicherweise oft nachgesagt, dass sie nicht so leistungsstark wie die energiehungrigen Kollegen sind. Das verhält sich bei der Webseite genau umgekehrt.

Nachhaltige und damit umweltfreundliche Webseiten haben einen immensen Vorteil, da sie deutlich schnellere Ladezeiten haben. Das kommt daher, dass die Webseiten weniger Ressourcen im Sinne von CMS, Javascript und Bilder verbrauchen und damit einhergehend auch geringere Dateigrößen haben. Der große Vorteil der schnellen Ladezeit ist, dass sie nicht nur die Nutzerzufriedenheit steigert, sondern auch für einen besseren SEO-Erfolg sorgt.

Wenn man mal etwas auf das Jahr 2016 zurückblickt, besagt beispielsweise eine Google Studie, dass 53 % der Besucher einer Webseite vorzeitig abspringen, wenn sie länger als 3 Sekunden Ladezeit benötigt. 3 Sekunden sind wirklich nicht lange, aber für eine Webseite ist das schon fast eine Ewigkeit. Wie schnell Deine Webseite lädt, kannst Du mit dem kostenlosen Page Speed-Test von Google messen.

Man darf nicht vergessen, dass die Ladezeit einer Webseite seit letztem Jahr (2018) ein wirklich wichtiger SEO-Faktor wurde. Je schneller, desto besser wird sie gerankt. Unterschätze deshalb den Wert einer optimalen, nachhaltigen Performance für Dein Business nicht.

nachhaltiges webdesign 2 - eco energy services

 

Fazit für nachhaltiges Webdesign

Wir sollten echt mal in uns gehen und uns überlegen, nachhaltiges Webdesign anzubieten oder darauf zurückzugreifen und wirklich umzusetzen.

Das bringt auf jeder Ebene Vorteile. Für die Umwelt, für das Klima, für uns selbst. Das hat alles positive Effekte – auf die Performance Deiner Webseite und Deinen Erfolg als Selbstständiger oder Unternehmer. Die gesteigerte Nutzerfreundlichkeit wird Deine Kunden begeistern.

Hast Du schon Erfahrung mit solchen nachhaltigen Webseiten? Wir achten immer mehr darauf und bauen seit diesem Jahr mehr und mehr nachhaltig um, um auch der Umwelt etwas Gutes zu tun.

Wie wichtig ist Dir Umweltschutz und Nachhaltigkeit? Wir freuen uns auf Deine Meinung in den Kommentaren.

 


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Warum liebe ich es, Freelance Webdesignerin zu sein?

Freelance Webdesignerin - Vorschau von Webseite

Vielleicht warst Du live dabei, als ich mich 2017 als Freelance Webdesignerin selbstständig gemacht habe. Vielleicht bist Du auch erst vor kurzem auf mich gestoßen. Heute geht’s darum, was ich an Grafik- und Webdesign so faszinierend finde. Denn ich werde häufig gefragt, ob ich in 3, 5 oder 10 Jahren immer noch als Webdesignerin tätig sein möchte. Die Konkurrenz ist in dem Bereich ja mega groß. Meine Antwort: JA!

Ich will immer noch genau das machen. Ich liebe, was ich tue und bin so froh und erleichtert, dass ich diesen Sprung geschafft habe. Von der kleinen Angestellten im Kreativ-Bereich zur eigenen Unternehmerin.

Freelance Webdesignerin - Daumen und Laptop

 

Verschiedene Seiten des Designs

Webdesign entwickelt sich täglich weiter. Es hat so viele Facetten und genau DAS ist mein Ding! Ich liebe es, abwechslungsreiche Projekte anzugehen. Über meine Grenzen hinaus zu gehen. Es zwingt mich, im positiven Sinn, neue Dinge zu lernen und mir anzueignen.

Mit 16 oder 17 Jahren habe ich damals meine erste Webseite erstellt und es macht mich selbst mächtig stolz, meine eigene Entwicklung mit anzusehen. Meine Designs haben sich von damals bis heute um Welten weiterentwickelt. Das Schöne daran ist, dass man es für alle Arten des Design-Bereiches anwenden kann. Ich liebe besonders die Details im Webdesign und dass ich für jeden Kunden eine eigene, individuelle Online-Visitenkarte mit seiner Persönlichkeit erstellen kann.

Freelance Webdesignerin - To Do Liste
Freelance Webdesignerin: Für jeden Kunden gibt es ein eigenes individuelles Design

 

Webdesign ist mehr

Webdesign ist so viel mehr als nur Seiten zu designen, Icons, Banner, Typografie, Farben, verschiedenste Grafiken zu erstellen oder bessere Wege zu finden, um Bilder zu komprimieren, sodass die Seite schneller geladen wird. Wenn wir bedenken, wie Farben auf verschiedenen Bildschirmen aussehen – da gehört einfach so viel mehr dazu als nur vor dem PC zu sitzen und etwas zu skizzieren.

Ich bin ein großer Nerd und ich liebe das ganze Zeug! Aber nicht nur das alleinige Arbeiten an Webdesigns macht mir großen Spaß, sondern auch die Zusammenarbeit mit anderen tollen Kollegen. Ich lerne so viel bei jedem neuen Seitenaufbau und es macht mir riesigen Spaß, eng mit talentierten Leuten zusammenzuarbeiten, die meine Ideen zum Leben erwecken.

Ganz ehrlich? Die Arbeit mit Entwicklern hat mich definitiv sehr weit nach vorne katapultiert und automatisch bin ich eine bessere Freelance Webdesignerin geworden.
Mit Webdesign wirst Du ermutigt, nachzusehen, wie Benutzer mit Deiner Webseite interagieren und sich mit Dir austauschen, um Deine Erfahrungen so oft wie möglich zu verbessern. Es lohnt sich definitiv, wenn das funktioniert. Es ist erstaunlich zu sehen, dass kleine Änderungen am Design einen solch großen Einfluss auf Dich, Dein Unternehmen und Deine Ziele hat. Ob es mehr Leute sind, die Deine Webseite besuchen, mehr Produkte kaufen oder die Leute länger auf Deiner Webseite bleiben, um Deinen Blog zu lesen.

Das Design muss all diese Dinge verbessern und das ist sowas von genial, das zu entwickeln.

Freelance Webdesignerin - Kimi und Laptop
Freelance Webdesignerin: Es gibt immer was zu verbessern

Webdesign ist eine coole Kombination aus Kunst, Psychologie, Mathematik und Wissenschaft. Ich bin so dankbar, dass ich es jeden Tag machen darf und ich hoffe, dass ich genau das so lange wie möglich weitermachen kann!

Bist Du auch so in Deinen Beruf verliebt? Schreib es in die Kommentare.

Deine Kimi

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