Internationale Farbpsychologie: Die Wirkung der Farben im Ländervergleich

Internationale Farbpsychologie - Diverse Länderflaggen

Hey,

wie versprochen jibt es jetzt den 2. Teil zu unserer Blogartikelreihe zur Farbwahrnehmung. Heute erfährst Du, wie andere Kulturen Farben wahrnehmen. Keene Sorge: Wir halten uns kurz und knapp und werden die wichtigsten Farben ansprechen: Rot, Grün, Blau, Gelb/Gold, Weiß und Schwarz. Ich persönlich finde es sehr interessant. Wir hier in Deutschland denken, dass Gelb sonnig ist und gute Stimmung erzeugt. Wir verbinden damit Urlaub. Doch in der internationalen Farbpsychologie sieht das schon wieder janz anders aus. Unser Tipp: Wenn Du das Ziel hast, ein internationales Business aufzubauen, oder an einem weltweiten Kundenprojekt arbeitest, dann solltest du umso mehr auf die verwendeten Farben achten. Eben weil es teilweise mega Unterschiede in der Wahrnehmung jibt. Janz wichtig ist, dass Du offen und ehrlich mit Deinem Kunden kommunizierst. Wir hatten auch eine Firma im Medizinbereich. Sie waren weltweit tätig. Wir kümmerten uns um die Webseite. Da mussten wir auch auf einige Punkte achten. Für sie war es okay – weil wir mit ihnen redeten.

Internationale Farbpsychologie - Schwarz weiß Bild verschiedene Kulturen
Internationale Farbpsychologie: Worauf sollte man achten?

 

Die Farben im internationalen Vergleich

Wenn Du den letzten Artikel zu den Logodesign Farben verpasst hast, kieck jetz‘ unbedingt rein. Dort erfährst Du, wie die Farben im deutschsprachigen Raum wahrgenommen werden. Wie es in anderen Ländern aussieht, erfährst Du jetzt.

Rot

Rot war im alten China sehr stark vertreten. Es stand damals für Feuer. Heute steht es eher für Bewegung, Freude, Reichtum, Begeisterung und für Sonne, Sommer, den Süden und Zufriedenheit. In China gilt diese Farbe als Glücksbringer.

Internationale Farbpsychologie - rot

 

Grün

Grün verbinden wir in Deutschland mit Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit und Natur. Andere Länder nehmen Grün als treulos wahr. Dort ist diese Farbe etwas Negatives. Pass‘ hier also auf, wenn es Teil Deines Brand Designs werden soll.

Internationale Farbpsychologie - gruen

 

Gelb/Gold

Gold und Gelb werden von den russischen Ländern stark wahrgenommen. Sie werden als sehr aussagekräftig und leuchtend wahrgenommen. Oft mit Wärme und Sonnenschein verbunden. Sogar mit Entspannung. Wichtig ist, dass Gelb und Gold auch als Gefahr und Risiko oder auch verletzlich oder als eine größere Wagnis wahrgenommen werden können. Sehen wir uns die Straßenschilder in anderen Ländern an: Sie sind meist Gelb.

Internationale Farbpsychologie - gelb

 

Internationale Farbpsychologie – Farbe Blau

Blau hat im internationalen Vergleich eine sehr spirituelle und beruhigende Wirkung. Im Orient werden Türen und Fenster blau lackiert, um gute Geister anzuziehen. In China spiegelt Blau die Mächte des Himmels wider und wird als Farbe der Unsterblichkeit angesehen. Mit Blau stehen wir im Branding weltweit in der Regel gut da.

Internationale Farbpsychologie - blau

 

Schwarz

Wenn Schwarz im Branding als primäre Farbe eingesetzt wird, sollte das es sorgfältig bedacht werden bzw. mit Vorsicht genutzt werden. In der indischen Kultur bedeutet Schwarz das Böse, der Zorn. Es wird mit Verlust, negativer Energie und Tod in Verbindung gebracht. Bei größeren Endverbrauchern in Indien sollte man diese Farbe nur dezent einsetzen. Schwarz wird in Indien auch genutzt, um böse Geister abzuschrecken. Aber letztendlich ist sie in dieser Kultur nichts Positives, sondern komplett negativ.

Internationale Farbpsychologie - schwarz

 

Internationale Farbpsychologie – Farbe Weiß

In westlichen Kulturen ist Weiß sehr positiv und begehrt. Sie wird auch häufig in der Kommunikation verwendet – wie beispielsweise die weiße Flagge als Friedensangebot oder die weiße Friedenstaube. In Indien hat es eine andere Bedeutung. Sie sagen, dass Weiß keine Farbe ist. Es ist das Fehlen der Farbe. Daher tragen die Menschen bei Beerdigungen weiße Kleidung. Sie ist die Farbe der Witwen.

Internationale Farbpsychologie - weiss

 

Fazit zur internationalen Farbpsychologie

Eines vorweg: Diese Infos sind nicht in Stein gemeißelt. Wir haben ausführlich jekieckt und recherchiert. Jeder Mensch und jede Kultur tickt ein bisschen anders und nimmt deshalb auch die Farben anders wahr. Wichtig ist, dass wir uns mit unseren Farben wohlfühlen und damit unsere Zielgruppe auf positive Art und Weise erreichen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir es ooch nicht jeden Menschen recht machen können. Wir können es nicht jeder Kultur recht machen. Das Ziel sollte sein, die Mehrheit der Masse anzusprechen. Darüber jibt‘s ‘ne janze Menge Bücher, Statistiken und Analysen. Wir finden: ein sehr spannendes Thema.

Internationale Farbpsychologie - Fazit
Internationale Farbpsychologie: Jeder sollte sich mit seinen Farben wohlfühlen.

Wir Kreativtuner bewegen uns im deutschsprachigen Raum – also Deutschland, Österreich und Schweiz. Dort liegt unsere Zielgruppe. Unsere Kunden sind überwiegend auch nur hier tätig. Klar jibt es Ausnahmen wie das Medizinunternehmen, das international tätig ist. Aber die sagen sich auch, dass sie auf die Ursprungsquelle im deutschsprachigen Raum zurückgreifen.

Teil‘ doch Deine Erfahrungen mit uns. Ist dir schon einmal etwas Krasses oder Peinliches mit deinen Farben im internationalen Markt passiert? Lass‘ uns an Deinen Erlebnissen teilhaben.


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Wie Du Deine Logodesign Farben findest

Logodesign Farben - Retro Hintergrund lila

Hey! Sag mal, hast Du Dich schon mal richtig intensiv mit Deinen Logodesign Farben auseinandergesetzt? Nein oder Jein? Deine eigenen harmonischen Farben zu finden ist immens wichtig für Dein gesamtes Branding. Wenn Du Dir bis jetzt keine Gedanken über die Wirkung davon gemacht hast, dann ist dieser Artikel jetzt genau das, was Du brauchst.

Ich bin ehrlich – Es ist ein so tolles und faszinierendes Thema für mich. Ich glaube, das liegt auch daran, dass ich mich eh gerne mit der Psychologie eines Menschen auseinander setze. Ja richtig. Design hat ganz viel mit Psychologie zu tun. Mit Farben transportieren wir Werte, Ansichten und Überzeugungen. Ich sagte ja – ein faszinierendes Thema. Lass’ uns einsteigen.

Logodesign Farben - Retro Hintergrund und Verbundene Würfel
Logodesign Farben: Ein spannendes Thema.

 

Farben in der internationalen Bedeutung

Ich schaue gerne im Hintergrund YouTube-Videos. Letztens lief ein Video, in dem ein Designer etwas über Farben und deren Wirkung erzählte. Ich achtete nicht sonderlich darauf – kenne ich ja alles schon. Aber dann begann er ein sehr spannendes Thema: Nicht alle Länder nehmen Farben gleich wahr. Da gibt es Unterschiede. Zu den einzelnen Wirkungen komme ich gleich ausführlich. Das Video war super interessant. Er erzählte, dass gewisse Länder rot nur positiv sehen und rein gar nichts Negatives damit verbinden. Spoiler: In Deutschland gilt rot als Warn- und Signalfarbe. Schau Dir hierzu unseren Beitrag zur internationalen Farbpsychologie an.

Was bedeutet das im Alltag? Wenn Du Deine Farben für Dein Logo fest legst, musst Du nicht nur darauf achten, dass es harmonische Farben sind. Viel wichtiger ist es, dass sie die richtige Message rüberbringen. Wenn Du Dich international aufstellst, sind auch solche Infos mega wichtig. Ansonsten bist Du der King in Deutschland aber ein Nobody in den USA.

Logodesign Farben - Retro Hintergrund und Farbtopf
Deine Logodesign Farben haben eine entscheidende Bedeutung.

 

Die 12 Basis-Farben für Dein Logodesign

Durch dieses YouTube-Video kam ich auf die Idee, Dir die 12 Basis-Farben vorzustellen. Wie sie auf uns wirken – sowohl positiv als auch negativ – und wie Du die Farben für Dein Logo findest. In den nächsten Wochen kommt dazu noch ein 2. Teil: Die Wirkung der Farben im Ländervergleich. (Trag Dich hier ins Kreativ-Schmierblatt ein und verpasse ihn nicht!)

Bevor wir jetzt richtig in die Farbpsychologie einsteigen eines vorweg: Jeder einzelne Mensch sieht in den Farben etwas anderes. Wir alle haben unterschiedliche Geschmäcker was Farben angeht. Dieser Geschmack wirkt sich auch auf Logos und Webseiten aus. Jeder von uns hat seine eigene Erfahrungen mit Farben und verbindet vielleicht mit der Farbe grün mehr Negatives. Die Farbe steht ja eigentlich für Glück. Das sollten wir immer im Hinterkopf behalten.

Logodesign Farben - Retro Hintergrund und Farbkreis
Der Farbkreis bestehend aus 12 Basisfarben

 

Logodesign Farben und ihre Wirkung

  • Rot + Aktivität, Dynamik, Wärme – Gefahr, Zorn, Blut
  • Blau + Seriosität, Unendlichkeit, Zufriedenheit – Melancholie, Kälte, Depression
  • Grün + Durchsetzungsvermögen, Entspannung, Frische – Unreife, Gift
  • Gelb + Frische, Sonne, Hoffnung – Unreife, Gift
  • Orange + Freude, Lebhaftigkeit, Ausgelassenheit – Billig, Aggression, Grell
  • Violett + Geheimnis, Spiritualität, Extravaganz – Einsamkeit, Tod
  • Grau + Macht, Wertigkeit, Eleganz – Alt, Dreck, Trüb
  • Braun + Umwelt, Erde, Behaglichkeit – Armut, Nationalsozialismus
  • Schwarz + Eleganz, Macht, Wertigkeit – Tod, Trauer, Finsternis
  • Weiß + Licht, Unschuld, Reinheit – Leere
  • Gold + Hochwertigkeit, Wärme, Treue – Billig (bei falschem Einsatz), Eitelkeit
  • Silber + Edel, Klarheit, Bescheidenheit – Kühl, Distanziert, Kalt

Bestimmt stößt Du auf einige Farben, bei denen Du nicht in Einklang mit mir bist. Aber das ist völlig normal. Letztendlich assoziiert jeder etwas anderes damit.

Logodesign Farben - Retro Hintergrund und Mischung von Farbkreisen
Jeder kann etwas anderes mit Deinen Logodesign Farben verbinden.

Diese Wirkungen sind allgemeingültig. Das bedeutet, dass der Großteil der Menschen diese Wirkungen (positiv und negativ) mit diesen Farben verbindet. Für uns bedeutet das, dass wir uns diese psychologischen Effekte zunutze machen. Und zwar einfach indem wir Deine Werte herausstellen und darauf aufbauend Dein Logo farblich gestalten. Dein Logo ist weniger aus zufälligen Farben, die Dir in den Sinn kommen. Vielmehr gilt es sie geschickt zu wählen, damit Deine Zielgruppe gleich Vertrauen zu Dir aufbaut oder Du Dich einfach von der Maße Deiner Mitbewerber abhebst.

Was verbindest Du mit den jeweiligen Farben? Lass’ es mich in den Kommentaren wissen.
Du siehst nur noch ein Fragezeichen über Deinem Kopf was Deine Logodesign Farben angeht? Meld’ Dich bei mir und wir finden gemeinsam heraus, welche Farben für Dich passen.


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Logo erstellen lassen – brauche ich das wirklich?

Logo erstellen lassen - Illustration mit Menschen vor Whiteboard

Naaa? Sitzt Du gerade wieder verzweifelt vor Deiner Planung und fragst Dich, ob Du Dir ein Logo erstellen lassen musst oder ob Du überhaupt eines benötigst? Um Dir etwas Klarheit zu schaffen, schreibe ich nun diesen Post. Mir fällt immer wieder auf, dass meine jetzigen Kunden im Gespräch erzählen, dass ihnen die Bedeutung von einem Logo nicht klar war und sie deshalb noch nie ein richtiges Logo besaßen bzw. sich mal richtig mit dem Gedanken auseinandergesetzt haben. Was echt schade ist, da meine Kunden echt tolle Sachen anbieten und das sollte man mit einem Wiedererkennungsmerkmal präsentieren.

Logo erstellen lassen - Zeichnung Logo Fragezeichen
Logo erstellen lassen? Eine gute Frage. In diesem Beitrag erfährst Du die Antwort…

 

Was bringt es Dir, Dein Logo erstellen zu lassen?

Nun liste ich Dir 3 wichtige Gründe auf, warum Du ein Logo für Dein Vorhaben erstellen solltest:

 

1. Es erschafft ein Alleinstellungsmerkmal und einen Wiedererkennungswert

Dein Logo bringt Deine Persönlichkeit zum Ausdruck und kann auch zeigen, dass Du ein Experte auf Deinem Gebiet bist. Es kann sein, dass Du mit Deiner Idee nicht alleine bist und es gefühlt noch 10000 weitere Menschen gibt, die genau das gleiche machen wollen. Doch dann kommst Du mit Deiner Persönlichkeit und Deinem individuellen Logo, welches Dich auszeichnet und Dich von der Masse abhebt. So liegt das Hauptaugenmerk in erster Linie auf Dir. Hast Du Dir schon mal die Logos Deiner Konkurrenz angeschaut? Und jetzt schau Dich und Dein Logo an. Hebst Du Dich zur Zeit von der Masse ab? Hat Dein Logo etwas, an dass sich Deine Zielgruppe erinnern wird? Oder gehst Du in der Masse Deiner Konkurrenz unter und bleibst ein kleiner unsichtbarer Fisch? Ich glaube fest daran, dass wenn Du diesen Artikel liest, was ganz tolles vorhast und das sollten wir doch ausnutzen und Dich nach vorne bringen. Zeigen wir der Welt „Hey, hier bin ich!“ oder möchtest Du lieber sagen „Hallo, ich bin auch einer von vielen“. Mach Dir mal darüber wirklich Gedanken!

Logo erstellen lassen - Logo Beispiele

 

2. Du zeigst damit, wer Du bist, was Du machst und erzeugst binnen Sekunden eine Botschaft

Ich habe gemerkt, dass sehr viele es unterschätzen, was ein Logo in Sekundenbruchteilen über Dich und Deine Ideen aussagen. Dein Logo ist Dein Aushängeschild! Deine Zielgruppe entscheidet unter anderem auch an dem Logo, ob sie sich weiter mit Dir befassen wollen oder lieber das Weite suchen und zu der Konkurrenz nebenan gehen. Jedes Logo hat einen psychologischen Einfluss auf uns und unser Unterbewusstsein. So entscheiden Deine potentiellen Kunden innerhalb einer Sekunde, ob Du ihnen sympathisch bist oder nicht.

Logo erstellen lassen - Noch mehr Logo Beispiele

 

3. Es zeigt, dass Du ein Experte auf Deinem Gebiet bist

Wie mein’ ich das bloß? Ein Logo allein kann mich als Fachperson auszeichnen? Nehmen wir mal ein Beispiel. Du bist z.B. mit Deiner Band in der Musikbranche tätig . Ihr musiziert Hardrock und Du lässt Dir einfach ein Logo erstellen, weil Du gerne Hello Kitty magst oder Fußball schaust. Das mixen wir jetzt mal und dann sehen wir dieses Logo, in dem Hello Kitty Fußball spielt. Aber was soll dann Dein Fan daraus schließen? Und das auch noch wenn er Dich nicht kennt? Er verbindet so gut wie gar nichts mit Deiner Band. Obwohl ihr in der Hardrock Szene unterwegs seit. Dein Logo sollte den Fokus auf Dein Vorhaben legen, damit sich Deine Zielgruppe damit identifizieren kann. Du kannst damit eine klare Botschaft vermitteln. Kurz und knapp: Du positionierst Dich nur mit Deinem Logo auf dem Markt. Hier ist es wirklich wichtig, dass Dein Logo Dich widerspiegelt und Deine Zielgruppe Dich erkennt, mit dem was Du machst. Am besten gelingt die Kombination aus diesen Faktoren, wenn Du Dir Dein Logo erstellen lässt.

 

Warum Du ein Logo brauchst

Zusammengefasst verhilft Dir Dein Logo dabei, für Deine Zielgruppe auf einen Blick sichtbar zu werden. Es zeigt dass Du ein Experte in Deinem Vorhaben bist und erschafft einen „Eye-Catcher“ (Alleinstellungsmerkmal), welches Dich positiv von Deiner Konkurrenz abhebt.

Ich hoffe, dass ich Dir damit ein wenig Klarheit verschaffen konnte. Also gehe bitte nicht unbedacht an Dein Logo ran, sondern nimm Dir Deine Zeit. Es muss nicht gleich von Anfang an perfekt sein, denn auch ein Logo entwickelt sich. So wie Du Dich entwickelst! Nun wünsche ich Dir viel Spaß mit Deinen Ideen.

Keine Zeit, Dein Logo selbst zu erstellen? Schreib’ mir eine Mail und lass mich Dich designen.

Ja, erstell’ mein Logo! Hier Projekt anfragen


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Schritt für Schritt zu Deinem Logo – Die Logogestaltung

Logogestaltung - Illustration mit vielen Icons und Symbolen

Ein Logo ist das Herzstück eines jeden Projekts. Egal ob ein einzelnes Produkt oder dein gesamtes Unternehmen. Dein Logo ist der erste visuelle Anker, den andere sehen – online und offline.

Deshalb sollte es mit Bedacht designt werden. Es soll Emotionen darstellen, Deine Ziele mit einem Slogan oder der perfekten Headline visualisieren und im optimalen Fall mit einem Bild arbeiten.

Das Endergebnis – Dein Logo – muss die Leute auf Dich und Dein Projekt aufmerksam machen und dafür sorgen, dass sowohl Du als auch Deine Zielgruppe sich damit identifizieren können.

Ganz schön viele Anforderungen. Doch es ist leichter, als es jetzt klingt. Ich zeig‘ Dir heute, wie die Logogestaltung abläuft.

 

Der Fahrplan der Logogestaltung

Mit Plan läuft alles einfacher und schneller ab. Auch Dein Logo. Deshalb gibt es die verschiedenen Phasen, in denen wir Designer Dein Logo gestalten. Insgesamt sind es 8. Legen wir los:

 

1. Briefinggespräch

Im Briefinggespräch sprichst Du mit Deinem Designer über Deine Wünsche, Ideen und Ziele. Zu Deinen Vorstellungen kommen Erfahrung und Expertise Deines Designers. Ihr brainstormt zusammen, in welche Richtung Dein Logo gehen soll. Schließlich gibt es die verschiedensten Arten. Einen Überblick findest Du im Artikel zu den Logodesign Arten.

Dein Designer wird Dir einige Fragen stellen, um Dich, Dein Unternehmen oder Projekt und Deine Zielgruppe besser kennenzulernen. Die typischen Fragen sind:

  • Wofür steht Dein Unternehmen oder Dein Projekt?
  • Welche Zielkunden hast Du?
  • Wie tickt die Zielgruppe?
  • Willst Du Dein Unternehmen weiterentwickeln oder bleibt es bei einem Produkt?
  • Soll das Logo zeitlos sein und sich farblich anpassen?
  • Sind schon Stammkunden vorhanden?

Wichtig ist, dass der Designer Dir ein freudiges, sicheres Gefühl gibt, damit Du dich gut aufgehoben fühlst. Denn nur so könnt ihr wirklich effektiv zusammenarbeiten.

Vermutlich bist Du mit Deiner ganzen Leidenschaft ins Projekt gestartet und möchtest jetzt das perfekte Logo dafür haben. Genau jetzt ist die Expertise Deines Designers gefragt. Nicht jedes Logo passt zu jeder Zielgruppe. Es kommt oft vor, dass meine Kunden schon eine genaue Vorstellung haben, doch meine Erfahrung zeigt, dass die Zielgruppe darauf nicht anspricht. Das wollen wir natürlich nicht.

Vertrau‘ Deinem Designer ruhig – er hat täglich Kontakt damit und weiß, was funktioniert.

„Einen guten Designer erkennst Du daran, dass er Dich genau aushorcht, um sich ein ganz klares Bild von Dir, Deinem Projekt und Deiner Zielgruppe zu verschaffen, damit das Logo passgenau zugeschnitten ist.“

 

2. Konzeption

Nach eurem Gespräch legt der Designer richtig los. Jetzt geht es an die genauere Planung Deines Logos. Dazu ist erst einmal die Konkurrenzanalyse nötig. Dadurch verschafft sich Dein Designer einen Überblick über die Logos Deiner Konkurrenten. Das ist wichtig, damit Du eines bekommst, das heraussticht aber zugleich nicht zu sehr aus dem Raster fällt und Deine Zielgruppe sich nicht angesprochen fühlt.

Die ersten Ideen kommen …

Logogestaltung - Schritt 2 die Konzeption - Illustration mit Zirkel und Stift
Schritt 2 der Logogestaltung: Die Konzeption.

 

3. Farbwelt

Der Überblick wäre geschafft, jetzt geht’s langsam an das Feintuning. Als Erstes kommen die Farben. Im besten Fall kommen im Logo 2-3 Farben vor. 1 Hauptfarbe und 1 dezente. Das variiert auch. Wenn Du Dir meine Farben ansiehst, sind es 2 knallige Farben und eine dezente. Die Farben sollen Dir gefallen und zu Deiner Branche passen, aber gleichzeitig nicht zu branchentypisch sein, damit Du Dich aus der Masse abhebst.

Logogestaltung - Schritt 3 die Farbwelt - A und B in unterschiedlicher Farbe
Wichtig bei der Logogestaltung: Die richtigen Farben.

 

4. Typografie aka Schriftarten

Name, Bildmarke und Farben sind festgelegt. Jetzt kommen die Schriftarten. Es gibt unzählige Schriftarten durch die sich Dein Designer jetzt durchprobiert. Er kombiniert verschiedene Arten oder legt sich nur auf eine fest. Das hängt von Dir, Deiner Branche und den anderen Elementen fest. Denn es soll als Gesamtpaket harmonisch und einheitlich aussehen.

Die Schriftarten stellt er in verschiedenen Entwürfen dar.

Logogestaltung - Schritt 4 die Typografie - Illustration mit Text Symbol
Logogestaltung: Die Typografie muss zur Branche und zu den Menschen hinter dem Projekt passen.

 

5. Entwurfsphase

Jetzt ist es an der Zeit die verschiedenen Elemente zu einem Ganzen zusammenzufügen. Die ganzen Ideen werden skizziert. (Ich mache das gern oldschool mit Papier und Stift – aber das macht jeder Designer anders.) Die kreative Phase geht jetzt so richtig los und da entstehen 4-20 Entwürfe an einem Tag. Die bekommst Du als Kunde meistens nicht zu sehen, da der Designer nach einer gewissen Ruhephase die besten 3 auswählt, die ins Final Design kommen.

Logogestaltung - Schritt 5 die Entwurfsphase - Illustration mit Lineal und Textblöcken
Schritt 5 in der Logogestaltung: Die Entwurfsphase

 

6. Die Ausarbeitung

Aus den 3 ausgewählten Entwürfen erstellt der Designer nun Mockups, um sie Dir besser präsentieren zu können. Manche zeigen Dir auch die Rohentwürfe – das kommt ganz auf Deinen Designer an. Aus diesen 3 Entwürfen suchst Du Dir das auch, welches Dir am besten gefällt. Das kann auch variieren. Die Schriftart von Entwurf Nr. 2, die Bildmarke von Entwurf Nr. 1 und die Farben von Entwurf Nr. 1.

Logogestaltung - Schritt 6 die Ausarbeitung - Illustration mit Stift und Logo in verschiedenen Farben
Aus den Entwürfen werden nun verschiedene Mockups gemacht.

 

7. Überarbeitung

Jetzt geht es ans Feintuning. Deine Änderungswünsche werden umgesetzt, die Formen geometrisch konstruiert und alles harmonisch angeordnet.

Die Farben und Schriftarten sind der Grundstein für Dein Corporate Design. Deshalb stelle ich die ganzen Infos in einem Styleguide für meine Kunden zusammen. Das ist ein Dokument, in dem alles festgelegt ist, damit Dein Auftritt überall gleich ist und Dich Deine Zielgruppe sofort erkennt.

 

8. Abnahme

Nach der Arbeit der letzten Wochen bis Monaten ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, indem Du Dein fertiges Logo mit Styleguide und Realitätsszenarien präsentiert bekommst. Nun ist es bereit, von Dir verbreitet zu werden.

Logogestaltung - Schritt 8 die Abnahme - Illustration mit Rakete und Unterschrift
Der finale Schritt in der Logogestaltung: Die Abnahme durch den Kunden.

 

Die Logogestaltung

Die Gestaltung Deines Logos ist der erste und wichtigste Schritt im Aufbau Deines Corporate Desings und Deiner Brand. Es ist das erste, was stehen sollte, denn darauf baut sich Dein weiterer Auftritt online und offline auf. Es legt die Farben, Formen und Schriftarten fest, die sich auf Deiner Webseite, Social Media, Flyer, Visitenkarten und Co widerspiegeln.

 

Wie lässt sich der Prozess der Logogestaltung vereinfachen?

Damit es Dein Designer so einfach wie möglich hat, kannst Du Dich mit diesen Fragen auf das Briefinggespräch vorbereiten:

  • Was möchtest Du haben?
  • In welche Richtung soll Dein Logo gehen?
  • Welche Farben könntest Du Dir gut vorstellen?
  • Wofür möchtest Du Dein Logo verwenden?
  • Hast Du Lieblingsschriftarten?

Kommuniziere Deine Wünsche so klar wie möglich und mach Dir am besten eine Liste mit Stichpunkten, damit Du beim Gespräch an alles denkst. Dann steht Deinem perfekten Logo nichts mehr im Weg.

Bereit für Dein neues Logo? Dann schreib mir eine E-Mail oder ruf mich an. Ich freue mich!

Worauf hast Du bei Deinem Logo am meisten Wert gelegt? Schreib es in die Kommentare.


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Logodesign Arten einfach erklärt

Ich frage mich, ob Du schon wusstest, dass wir Designer ein Logodesign in 3 verschiedene Arten unterteilen?

Und dass es dazu noch verschiedene Prinzipien gibt?

Krass oder?

Einige, die nicht aus der Kreativ-Branche kommen wissen das meistens nicht und sagen sich “Logo ist halt ein Logo.” Fertig. Aus. Ende.

Aber nein, jetzt muss ich mein Klugscheißer-Wissen raushauen und genau darum geht es in diesem Artikel.

Ich möchte Dir in diesem Beitrag die verschiedenen Arten und Variationen des Logodesigns näher bringen, sodass Du einen Überblick hast und entscheiden kannst, welche Art Dir am besten gefällt.

 

Diese 3 Logodesign Arten gibt es

Erstmal unterteilen wir Logos in 3 verschiedene Arbeiten.

Die Erste ist die Wortmarke.

Dieses Logo besteht nur aus Buchstaben.

Nummer Zwei ist die Bildmarke.

Dieses Logo besteht lediglich aus einem Symbol oder Bild.

Alle guten Dinge sind Drei – die sogenannte Wort-Bildmarke.

Hier wird ein Logo aus Schrift mit einem Bild oder Symbol kombiniert.

Okay! Soweit mitgekommen und alles verstanden?

Sehr schön, aber was hat es damit auf sich und worauf muss man achten? Fragst Du Dich vielleicht?

Keine Sorge, das erkläre ich Dir jetzt.

 

Wortmarke

Dieses Logo besteht nur aus Buchstaben und Deiner beliebigen Schriftart auch „Font“ genannt.

Hier musst Du natürlich ein starken Namen haben, womit jeder auf Anhieb Deinen Unternehmenszweck versteht.

Am besten Du legst den vollen Fokus auf Dein Wort und lässt irgendwelche kleineren Wörter oder Deine Rechtsform erstmal links liegen.

Logodesign Arten - Wortmarke Beispiel Coca Cola
Beispiel einer Wortmarke: Das Coca-Cola-Logo

 

Bildmarke

Bei diesem Logo ist es die höchste Priorität ein stimmiges, einprägsames Symbol oder Bild Deines Zieles zu erschaffen.

Klar kannst Du Deiner Kreativität freien Lauf lassen – solltest Du auch.

Aber bedenke: Je abstrakter das Ganze wird, umso intensiver musst Du es bewerben.

Damit auch Deine Zielgruppe den Sinn dahinter versteht und Du einen Wiedererkennungseffekt schaffst.

Bei diesem Logo musst Du nicht zwangsläufig das darstellen, wofür Dein Unternehmen steht.

Logodesign Arten - bildmarke Beispiel Apple
Beispiel einer Bildmarke: Das Apple-Logo

 

Wort-Bildmarke

Hier ist es sehr wichtig, dass Dein eigenes Symbol/ Bild und Schrift miteinander sehr gut harmonieren.

Genau wie die Proportionen und Konturen.

Dieses Logo ist durch seine Vielfalt am komplexesten.

Hier kommen verschiedene Elemente wie Signet, Wortmarke, Claim zusammen. Alles zusammen fusioniert dann zu Deiner Wort-Bildmarke.

Logodesign Arten - wortbild marke Beispiel Adidas
Beispiel einer Wort-Bildmarke: Das Adidas-Logo

 

Varianten der Wort-Bildmarke

Ich möchte Dir gerne noch ein paar Beispiele aufzeigen, welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, Dein Signet zu positionieren.

  • Starprinzip
    Das Signet wird oberhalb der Wortmarke positioniert.
  • Lokprinzip
    Das Signet schiebt die Buchstaben der Wortmarke an.
  • Ankerprinzip
    Hier taucht Dein Signet unter der Wortmarke auf.
  • Schubprinzip
    Die Wortmarke schieb das Signet vor sich her.
  • Inselprinzip
    Zwischen Signet und Wortmarke durchbricht man die direkte Verbindung und Beide sind voneinander getrennt.
  • Triebwagenprinzip
    Die Elemente der Wortmarke nehmen das Signet in die Zange.

Ich hoffe ich konnte Dir mit dieser kleinen Erklärung zu den Logodesign Arten etwas mehr Klarheit schaffen.

Jetzt wünsche ich Dir viel Spaß bei Deinem Logo! Kanntest Du diese Prinzipien und Co schon ? Schreibe gerne Deine Meinung unter diesem Blog.

Schreib mir gerne eine E-Mail, wenn Du ein perfekt auf Dich zugeschnittenes Logo brauchst. Ich freue mich auf Dich.

Deine Kimi


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