Mein Weg in die Selbstständigkeit

selbststaendigkeit - titelbild

Hey,
heute wird es richtig deep. Es geht um die Hürden, Demotivation, Depression, Enttäuschungen und Motivation vor und in der Selbstständigkeit und wie ich schlussendlich meine eigene Medizin gefunden habe.

Ich will ehrlich zu Dir sein:
Ich weiß gar nicht genau wo ich anfangen soll! Für die, die mich noch nicht kennen: Ich bin jetzt 25 Jahre alt und habe mit ca. 15 Jahren die Photoshop-Welt für mich entdeckt. Über die Jahre ergab sich ein Auftrag nach dem anderen. Ob es nun für Freunde, Verwandte oder Bekannte war. Doch mein Weg in die Selbstständigkeit verlief alles andere als reibungslos.

Natürlich war ich – und bin es auch heute noch – total wissbegierig und schaue mir Sachen an und frage mich: „Boah geil, wie hat der Designer denn das so gemacht? Ich will das auch können!“

Durch die angesammelten 10 Jahre habe ich auch sehr viel Erfahrungen in den Bereichen Webdesign, Grafikdesign und so weiter gesammelt. Ob es nun darum ging, wie Du Dich am besten vor Deinem Art-Director rechtfertigst oder Du als Projektleiterin mit einem riesigen Team an einem Kundenprojekt arbeitest bis hin zu den verschiedensten Projekten für kleine Unternehmen und vielem mehr aus der Kreativ-Branche.

Nun sitze ich hier in meinem kleinen, feinen Büro und bin erst jetzt bereit, darüber zu schreiben.

Aber warum erst jetzt? Ich bin eine typische Berlinerin, die auch sehr gerne keen Blatt vor den Mund nimmt. Ehrlich und sehr direkt, dennoch so bedacht, dass die gewählten Worte für die jeweilige Situation angemessen sind.

 

Entscheidung: Eiskalte Selbstständigkeit

Damals in meiner Erstausbildung zur Fotomedienfachfrau kam mir immer wieder ein Gedanke: „Hach, wäre das toll, wenn ich ein eigenes Business hätte.“

selbststaendigkeit - kamera

Eigentlich war die Selbstständigkeit immer nur so ein flüchtiger Gedanke. Doch wenn die Arbeit wieder etwas stressiger war und ich von meinem Chef wieder Schimpftiraden über mich ergehen lassen musste, bei denen ich nur noch mit dem Kopf schütteln konnte, dann kam dieser Gedanke öfter mal zum Vorscheinen.

Bestimmt hattest Du ooch schon solche Situationen, in der es soweit ging, dass Du Dich selbst gefragt hast: „Ist das Dein Ernst?“

Ja, diese Situationen kamen immer und immer wieder. Ich weiß noch als ich im Sommer 2013 unter meinem damaligem Namen WebWeber-Webdesign drei kleine Aufträge für die eSports Branche fertigstellte. Was ich dafür bekommen habe, war für mich nur ein kleines Taschengeld, das ich nebenbei verdiente.

Aber an diesem einen heißen Sommertag habe ich mich gefragt, ob das so richtig ist.

Ich arbeitete als Azubine 40 Stunden in der Woche, schob Überstunden ohne Ende und bekam für diese drei kleineren Aufträge mehr als das Doppelte von meinem Monatsgehalt. Nein – fast das dreifache an Gehalt und das auch noch dafür, dass ich nur wenige Tage an diesen Projekten saß? Da stimmt doch was nicht.

Das war der erste ernste Moment, in dem ich mir dachte: „Kimi, du hast das Potential! Mach’ was draus!“

selbststaendigkeit - notizblock

Aber wie ich nun so war, stand ich kurz vor der Abschlussprüfung. Ich wohnte noch bei Mutti und das alles zu riskieren, wenn ich demnächst eine eigene Wohnung suche und so weiter, war mir dann doch zu riskant. Zumal ich damals ohnehin noch keene Ahnung von dem anderen Zeug hatte, der für die Selbstständigkeit wichtig ist.

Nach dem Abschluss der Ausbildung kündigte mich mein damaliger Chef mit der Aussage: „Kimi, wir haben kein richtiges Arbeitnehmer/ Arbeitgeber Verhältnis.“ Ah ja, da sind Sachen abgelaufen… Halleluja, aber dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Nun gut, nach Abschluss der Ausbildung war ich halt arbeitssuchend.

Yeyyy, was für ein Spaß.

Zum Arbeitsamt watscheln und sich behandeln lassen wie ‘ne Nummer, die nicht ernst genommen wird. Zu mir sagten sie, dass ich in NRW oder Stuttgart vermittelbar wäre, aber in Berlin keene Chance hätte, obwohl ich vorher sagte, dass ich mich für Jobs als Mediengestalter interessiere. Sowas können diese Sachbearbeiter sehr gut. Zumindest aus meiner Erfahrung. Einfach gekonnt ignorieren! Manchmal schwor ich mir, während mir die Sachbearbeiterin tonnenweise Formulare ausdruckte, dass ich das nächste Mal einfach mit der Wand sprechen werde. *lach*

Nach der ganzen Aktion beim Arbeitsamt war ich dann endlich soweit, mich woanders bei den verschiedensten Firmen als Fotomedienfachfrau zu bewerben. Warum? Weil ich den Gedanken beiseite gelegt hatte, etwas Professionelles in der Designbranche aufzuziehen.

Nach mehreren Absagen in Berlin hat es mir gereicht und ich bin samt meinem ganzen Ersparnissen von 400 Euro nach Hamburg gedüst. Nebenbei teilte ich Mutti ‘ne Woche vorher mit, dass ich meine Sachen packen und nach Hamburg ziehen werde und dort sehe, was ich dort schaffen kann.

Hamburg fasziniert mich bis heute noch total. Ich liebe diese Stadt! Sie ist sehr schön und ich habe sie schon immer mit Freiheit verbunden. Ich wollte aus Berlin raus, weil mich nur noch negative Gedanken plagten. Von kaputten Freundschaften, Beziehungen und Absagen aus der Arbeitswelt.

 

Neuanfang in Hamburg

Tja, da stand ich nun mit meinen sieben Sachen und 400 Euro in Hamburg.

Klar hatte ich da auch 1 – 2 Freunde, bei denen ich erstmal wohnen konnte, aber sonst nichts. Mir wurde sogar mein ALG I gesperrt, weil ich einfach unerlaubt abgehauen bin. *lach* Das waren noch Zeiten.

Wie der Zufall es so wollte, habe ich, wie auch immer, die „Technische Fachschule Heinze“ gefunden. Mitunter das Beste, was mir passieren konnte. Dort habe ich meine zweijährige Ausbildung zur Screendesignerin absolviert und viele interessante Persönlichkeiten kennengelernt, mit denen ich heute noch Kontakt habe.

Nach der Ausbildung bin ich wieder zurück in meine Heimat gezogen, da mir meine Familie, meine Freunde und das Berliner Chaos sehr fehlten. Da stand ich nun wieder wie vor 2,5 Jahren und bin wieder ab zum Arbeitsamt. Wieder wurde ich wie der letzte Arsch behandelt. Sorry, aber ich habe beim Arbeitsamt nur schlechte Erfahrungen gesammelt. Wenn Du gute Erfahrungen gemacht hast, dann freut mich das wirklich sehr!

 

Zurück nach Berlin: Jetzt endlich den Weg in die Selbstständigkeit?

Nun spielte ich schon wieder mit dem Gedanken der Selbstständigkeit. Langsam wäre es echt Zeit geworden. Aber ich hatte ja wieder nix im Ärmel und die Angst besiegte mich ein weiteres Mal.

Also suchte ich erstmal nach Jobs im Designbereich. Ich hatte sehr viele Bewerbungsgespräche und zu meinem Erstaunen fragten mich einige, warum ich mich mit meinen Fähigkeiten nicht selbstständig machte.

 

Nach etwa 3 – 4 Monaten der Arbeitssuche konnte ich endlich mal in den Genuss kommen, mir meinen Arbeitgeber auszusuchen, denn es trudelte eine Zusage nach der anderen ein. Das war wirklich ein tolles Gefühl!

selbststaendigkeit - kreatives leben design

Ich entschied mich für meine letzte Werbeagentur, bei der ich mit einem Praktikum anfing und dort fast 1,5 Jahre gearbeitet habe.

Zudem solltest Du wissen, dass ich in dieser Agentur bis zum letzten Atemzug wirklich glücklich war. Ich habe mich bis ganz nach oben hochgearbeitet und durfte teilweise die Firma lotsen, Projekte leiten, Kunden beraten und verschiedenste Sachen designen. Wir hatten jede Menge Visionen und Wünsche! Wir, ich und meine damaligen Chefs, haben auch so viel in der Freizeit gemeinsam gemacht, sodass daraus eine gute Freundschaft entstand. Diese Zeit war echt toll.

Zumindest bis zu dem Tag, an dem ich krank geworden bin.

Leider haben sich dann der Schatten des Startups mehr gezeigt als die Sonnenseiten. Mein Arzt teilte mir mit, dass ich durch zu viele Überstunden und den teilweise echt dummen Kommentaren psychisch erschöpft wäre.

Ich war nun ca. 6 – 7 Monate krankgeschrieben. Die ersten 1 – 3 Monate waren für mich die Hölle. Ich wurde richtig depressiv – und das als Workaholic. Ich liebe es zu arbeiten, ich könnte es den ganzen Tag machen. Wenn ich irgendetwas designe, entspannt mich das richtig.

 

Ich designe nie wieder! Mir reicht’s!

Da stand ich nun zum dritten Mal vor der gleichen Situation.

Nur konnte ich mich dann selbst aus der Trauer- und Depri-Phase rausholen, obwohl sie echt lange angedauert hat.

Ich sagte zu mir selbst: „Jetzt reicht es mir aber gewaltig! Keen Arbeitgeber schreibt mir jemals wieder irgendetwas vor oder geht so mit mir als Mitarbeiterin um! Jetzt werde ich selber tätig!!!“ Halleluja…. das waren wirklich Höhen und Tiefen, um zu dieser Erleuchtung zu kommen.

In den ersten Monaten meiner Arbeitsunfähigkeit habe ich sehr viel mit diesem einen Gedanken gespielt: „Mhhh… machste dich jetzt endlich selbstständig?“ Das lief dann wochenweise ungefähr so, dass an einem Tag die Antwort lautete: „Ja, du machst dich jetzt Selbstständig!“ und am nächsten Tag: „Nein, auf keinen Fall, wie sollst du das denn alles meistern? Davon leben? Das funktioniert doch niemals und das auch ohne Eigenkapital??? Never.“

Also habe ich versucht mir meine eigene Medizin zu suchen, denn ich hatte dauerhafte Kopfschmerzen, Albträume, Heulattacken, wurde paranoid und hatte nur noch Angst.

Meine Medizin war, monatelang Videos von meinen persönlichen Mentoren und Vorbildern anzusehen. Wirklich krass. Es ging den ganzen Tag rauf und runter mit den Videos, Livestreams und Blogbeiträgen. Ich habe mir extra Bücher gekauft, um mich selbst zu motivieren. Habe endlose Gespräche mit meinen engsten und vertrautesten Leuten geführt.

Ich war stets und ständig verzweifelt, wie es nun weitergehen soll. Wahnsinn. Für mich war es sehr schwer, damit umzugehen. Stell’ Dir mal vor, dass Du immer gesundes Selbstbewusstsein hattest und auf einmal erschlägt Dich eine Enttäuschung so, dass Du zu einem Wrack wirst.

Das Schlimme daran war auch noch, dass ich in den ersten Monaten sogar mit dem Gedanken gespielt hatte, nie wieder in der Designbranche tätig zu sein. Nicht als Selbstständige oder als Angestellte! Aber dann habe ich mein ganzes Leben immer und immer wieder revue passieren lassen und eines festgestellt:

Egal welche Ziele oder Träume ich hatte, ich habe sie alle geschafft! Wirklich alle! Ja, auch mit viel Risiko verbunden, aber hey, ich habe es geschafft, weil ich daran geglaubt und Gas gegeben habe.

selbststaendigkeit - probleme sind immer chancen

 

No risk no fun

Ich möchte nie wieder für jemanden arbeiten, um festzustellen, dass man als Sklave behandelt wird! Ewig lange Überstunden macht, ohne eine angemessene Vergütung zu bekommen, angeschrien wird, weil man mitdenkt, die Arbeiten von und für die Chefs macht und dabei stets und ständig für Kleinigkeiten angepöbelt wird und immer hofft, dass das liebe Geld pünktlich auf dem Konto ist, weil man nicht weiß, ob der Chef das Geld endlich überwiesen hat.

Ich möchte endlich meine eigene Frau sein! Machen was ich möchte! Neue Arbeitsplätze schaffen! Ein ganz neues und tolles Netzwerk aufbauen und endlich wissen, dass die Arbeit, die ich da rein stecke, für mich, meine Zukunft, meine Ziele und meine Träume ist.

Wie du merkst, lagen auf meinem Weg tausende Steine, bis ich endlich die Entscheidung getroffen habe, meinen Weg in die Selbstständigkeit zu gehen.

Wenn Du auch in solch einer gleichen oder ähnlichen Situation bist: Bitte gib Dich nicht auf! Du wirst es schaffen! Du musst es nur machen! Egal wie, es gibt immer und für alles eine Lösung!

 

Wie war Dein Weg in die Selbstständigkeit? Ich freue mich auf Deine Erfahrungen.

Deine Kimi

 


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Geduld ist eine Tugend

Geduld ist eine Tugend - Beitragsbild

Oft kann es gar nicht schnell genug passieren. Und doch gibt es diese Situationen, in denen wir einfach mal warten und Geduld haben müssen. Situationen, in denen die einzige Fähigkeit, die von dir erwartet wird, das stumpfe Abwarten ist.

Kennst Du das auch?

Geduld ist eine Tugend - Bild1

 

Problem: Geduld

Viele von uns haben Probleme damit, vor allem ich. Es gibt nichts Schlimmeres für mich als zu wissen, dass mir meine Hände gebunden sind, bis ’’das Gras drüberjewachsen ist“.

Die Frage, die ich mir immer stellte, war: Wie lernt man dieses geduldig sein?

Es fiel mir sehr lange Zeit sehr schwer. Und es gibt immer noch Situationen, in denen ich einfach nicht stillhalten kann. Aber was ich gelernt habe: Wir können diese Zeit überbrücken. Wenn wir das nicht überbrücken, fangen wir an, uns darüber aufzuregen, wie langsam es doch voranschreitet.

Zum Beispiel wollte ich als Kind immer Musiker werden und auf den großen Bühnen spielen. Jahrelang habe ich vor mich hinjeklimpert und irgendwann spüren müssen, dass ich ja tatsächlich Geld brauche, um zu überleben. Also ging es los mit Jobsuche und all dem Kram. Das hat meine Musik ordentlich leiden lassen. Doch sitz’ ich jetzt hier mit meinen 21 Jahren und merke, dass ich das doch immer noch machen kann.

Ich musste die Zeit nur anders nutzen. Vor allem, um überhaupt erstmal im Teich mitschwimmen zu können.

Fakt ist: Ich habe das Potential.

Was ich nicht hatte waren die Disziplin und die Geduld. Ich war auch erst ein Drei-Käse-Hoch. Jetzt habe ich meine Arbeit und kann mich jetzt sogar mit mehr Bedacht und mit mehr Ruhe meiner Musik widmen. Selbstverständlich habe ich dafür weniger Zeit, aber das macht es doch umso wertvoller.

Geduld ist eine Tugend - Bild2

 

Geduld geht janz entspannt

Was ich Dir damit sagen will: Es ist ok, sich ein wenig Druck zu machen. Wir sollten dennoch nicht aus den Augen verlieren, dass der eigene Wunsch womöglich ein Griff nach den Sternen ist und somit Arbeit und vor allem Zeit braucht.

Versuche abzuwägen, ob Dein Gedanke in Deinem Zeitplan umsetzbar ist. Macht es Sinn nach der Welt zu greifen, wenn Du nicht einmal Deine eigenen Hosentaschen kennst?

Wie ist die Sache mit der Geduld bei Dir? Hast Du sie oder bist Du auch so ungeduldig wie ich?

Verrat’ es uns in den Kommentaren.

 


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Warum Versagensängste mich blockierten und warum das völlig unnötig war

Versagensängste - Menschen zeigen mit Fingern auf Person

Mir liefen die kalten Schweißperlen die Stirn hinunter. Ich und Videos schneiden? Never. Damit hatte ich doch so gar nichts am Hut. Ich dachte, ich würde das nicht können. Schließlich war ich nie der übertriebene kreative Typ. Ich wollte schon fast Nein sagen, als Kimi das verlangte. Ich hatte Versagensängste

Doch dann merkte ich eines: Ich habe mich von meinen Versagensängsten so oft blockieren lassen. Und noch schlimmer: Ich habe mich dadurch an so vielem selbst gehindert. Einfach nur, weil ich Angst hatte, komplett zu versagen. Den Anforderungen nicht gewachsen zu sein. Doch ganz ehrlich? Welche Anforderungen?

 

Bei Versagensängsten: Augen zu und ins Wasser springen

Fakt ist doch, dass man sich selbst mal ins Wasser schubsen muss oder, wie in meinem Fall, von anderen schubsen lässt. Ich hatte echt keine Ahnung von Videoschnitt. Adobe Premiere CC – nie gehört. Doch ich machte einfach die Augen zu – okay, es war nicht einfach, aber ich hab’s trotzdem gemacht – und sprang ins Wasser.

Versagensängste - Frau im Haifischbecken
Manchmal sollte man trotz Versagensängsten einfach ins kalte Wasser springen.

Was soll schon schief gehen? Schlimmstenfalls muss Kimi mir es noch mal zeigen. Also habe ich es einfach gemacht. Meine Ängste beiseitegeschoben und mich eingearbeitet. Und was soll ich sagen – es hat mich beflügelt. Ich habe unendlich viel gelernt. Mit dieser Euphorie bin ich über die Angst herausgewachsen.

Heute verkaufen wir fast wöchentlich Videos, die ich mit Freude und einer immer gigantischer werdenden Leidenschaft erstelle. Das hätte ich anfangs nie von mir selbst erhoffen können. Doch dank Kimi und dem positiven Feedback der Kunden, merkte ich, dass meine Fähigkeiten sich echt sehen lassen können. Was einerseits ein schöner Ego-Schub ist, andererseits aber auch ein großer Schritt in der persönlichen Entwicklung. Die Verzweiflung und Überforderung müssen wir analysieren lernen. Dadurch verstehen wir, woran es gehapert hat. Mir hilft das unglaublich, in jeder Sekunde, in der ich die Handfläche auf den Kopf schlagen könnte. Statt erneut zu verzagen denke ich an den Fortschritt und die Überwindung meiner Angst. Schließlich hat mich das an diesen Punkt gebracht und mich erkennen lassen, dass ich echt ruhig bleiben kann. Ich habe es in kurzer Zeit geschafft, wertvolle Arbeit für unsere Kunden leisten zu können. Warum sollte es in dieser Sekunde scheitern? Das wäre lächerlich.

Drum Zähne zusammengebissen und ab dafür.

 

Versagensängste – Aus dem Elefanten wird eine Mücke

Es gibt so einige Situationen, in denen der Fehler so banal war. Da frage ich mich heute noch, wie ich daran scheitern konnte. Eine Kundin schickte uns eine Nachricht. Für mich enthielt sie sehr kryptische Angaben. Ich habe Kimi gesagt, dass ich ganz stark bezweifle, dass ich dieser Aufgabe gewachsen sei. Geschweige denn, die Anweisungen überhaupt umsetzen kann. Es waren nur Fragezeichen in meinem Kopf.

Person am Schreibtisch mit Versagensängsten
Versagensängste: Manchmal hat man nur Fragezeichen im Kopf.

Ich meinte, sie solle der Kundin sagen, dass es nicht möglich ist und wir eine Alternative finden müssen. Kimi sagte nur: ,,Zeig mal her.“ Ohne Mist – wir haben die Aufgabe innerhalb von 20 Sekunden genau nach den Wünschen der Kundin umgesetzt. Es waren nicht mal 3 Mausklicks nötig. Im Nachhinein war ich echt wütend auf mich: wie lächerlich diese Situation doch eigentlich war. Meine Versagensangst hat mich fühlen lassen, dass ich zu doof dafür wäre.

Person am Schreibtisch mit neuen Ideen gegen die Versagensängste
Besonders bei Versagensängsten gilt: Zähne zusammenbeißen und durch die Angst gehen. Dann kommt der Erfolg.

 

Versagensängste sind unnötig

Mein Fazit für euch ist folgendes: Verzweiflung ist menschlich, aber auch echt nervig. Wir müssen einfach erkennen, ob es Wut oder Angst ist, die sich breitmacht. Und dass sie uns einen Schleier vor unsere Augen werfen. Wir sollten lernen, über unseren Ängsten zu stehen und auch mal genau diesen Schritt zu wagen. Selbst wenn er gegen alles spricht, was wir so kennen und gelernt haben.

Sei es im Business oder beim Bäcker. Nur weil ich von Weitem gerochen habe, dass ich das Mohnbrötchen nicht mag, heißt es nicht, dass der Geschmack genauso schlimm ist. Doch auch fern der Metapher hoffe ich, ihr versteht meine Botschaft heute: Wir sind der Herr (oder die Dame) unserer Gedanken.

Wenn unsere Angst mal überhandnimmt – einfach mal kurz ein- und ausatmen, Gedanken sammeln und weiter geht’s. Oder vielleicht solltet ihr kurz eine Pause machen und danach geht’s mit frischer Kraft und klaren Gedanken weiter an die Arbeit.

Wie gehst Du mit Versagensängsten um? Schreib’ es uns in die Kommentare.


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Warum Netzwerken so wichtig ist & warum Du es nicht vernachlässigen solltest

Klasse, dass Du da bist und Dich für das Thema Netzwerken interessierst! Immer wieder merke ich, dass es vielen gar nicht bewusst ist, dass netzwerken ein mächtiges Werkzeug für das Business ist. Wenn Du Dich bis dato noch nicht damit auseinandergesetzt hast, sage ich Dir persönlich: „JETZT“ ist es an der Zeit, Dich damit wirklich intensiv auseinanderzusetzen. In diesem Beitrag gebe ich Dir einige Tipps, wie Du Dein eigenes Netzwerk aufbaust, und teile meine Erfahrungen mit Dir.

Ich finde es sehr wichtig, dass wir uns gemeinsam nach vorne katapultieren und kein großes Geheimnis daraus machen. Denn ich habe dieses Rad auch nicht neu erfunden *lach*. Fakt ist, dass ich dadurch meinen Kundenstamm um 30% erweitert habe und tagtäglich jede Menge krasse Leute kennenlerne. So bin ich sehr flexibel bei Kundenwünschen, die z.B. noch ein Imagevideo haben möchten. Ich kann es einfach an meine Netzwerkpartner auslagern.

 

Was ist netzwerken?

Am Anfang habe ich dieses Wort überall gesehen. Netzwerken hier, netzwerken da. Ich dachte mir immer wieder: „Was meinen die Leute denn damit? Ist das eine neue Social-Media-Plattform oder was?“ Hahaha, wirklich! Einige fassen sich bestimmt an den Kopf und denken sich „Herr Gott Kimi, das ist doch total logisch!“ Aber wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht und so etwas nie bewusst wahrgenommen hat, steht man erst mal auf’m Schlauch. Netzwerken bedeutet, dass Du Dein Kontaktnetzwerk aufbaust und pflegst. Ziele können zum Beispiel sein:

  • Wissensaustausch (Gleichgesinnte aus Deiner Branche)
  • Gegenseitige Unterstützung
  • Mehr Empfehlungen
  • Reichweite
  • Neukunden

Im großen worldwideweb gibt es unzählige Anleitungen, wie Du das Netzwerk am besten aufbaust. Ich habe dazu keine Anleitung gebraucht und bin der felsenfesten Überzeugung, dass Du es auch mit meinen Tipps schaffst. Das Einzige, was Du vielleicht machen musst: Sie auf Dich und Deine einzigartige Persönlichkeit umsetzen.

 

Worüber sollte ich mir vorerst Gedanken machen?

Wie habe ich angefangen? Ich habe mir einen Stift und ein Blatt Papier genommen. Ich habe mir erst mal grobe Gedanken gemacht, wen ich denn so für mein Business gebrauchen könnte. Da ich ja Kommunikationsdesignerin bin und mein Schwerpunkt auf visuellen Dingen liegt, brauche ich natürlich noch andere Profis, die mich bei gewissen Kundenprojekten unterstützen. Also habe ich den ganzen Spieß mal umgedreht und es als Kunde betrachtet. Ich stellte mir die Frage: „Wen brauche ich, wenn ich eine Webseite möchte?“ So kam eine Menge zusammen:

  • SEO-Texter
  • Werbeanzeigen-Experten
  • Social-Media-Coaches
  • Fotografen
  • Videografen

Das waren also die Leute, die ich erst mal gesucht habe. Auf diesem Weg traf ich noch andere Designer, Illustratoren und andere Dienstleister. Unser Team und Netzwerkpartner findest Du auf unserer Team-Seite.

Nun bin ich seit November 2017 selbstständig und ich konnte durch diese Suche schon jetzt ein riesiges Netzwerk aufbauen. Ich hätte niemals gedacht, dass es so einfach ist. Das Geile daran ist, dass ich dabei andere Branchen kennenlernen konnte und einen ganz anderen Blick für bestimmte Situationen entwickelt habe. Weil ich endlich den Hintergrund dafür kennenlernte. Für mich ist das immer sehr spannend und aufregend.

Eigentlich ist netzwerken wie ein spannendes Abenteuer und Du kannst Dir aussuchen, wer in Deinem Boot mitfährt und wer nicht. Klar: Dabei müssen wir aufpassen, wie unabhängig wir sein möchten. Zu viel Abhängigkeit von anderen kann früher oder später eventuell nach hinten losgehen. Also denke immer daran, wenn Du mit jemandem zusammen arbeitest, der nicht zuverlässig ist und die Termine nicht einhält: Halte einen Plan B bereit. Mach’ Dir wirklich erst mal Gedanken, wen Du brauchst und mit wem Du Dir gut vorstellen kannst, dass es mit Deinen Kunden gut passen könnte.

 

Wer gehört in mein Netzwerk?

Du solltest natürlich jetzt nicht jeden Hans und Franz in Deinem Handy oder auf Deiner Netzwerkseite speichern. Such’ Dir wirklich Leute, die ähnliche Ziele wie Du verfolgen oder dort sind, wo Du unbedingt hin möchtest.

 

Wo finde ich neue Netzwerkpartner?

Es gibt so viele Möglichkeiten mit neuen Menschen in Kontakt zu treten. Die Mehrheit meiner Netzwerkpartner habe ich durch Facebook-Gruppen oder Instagram gefunden. Offline waren es Seminare, Netzwerktreffen oder andere Events, auf denen sich viele Unternehmer aufhalten. Erst mal musst Du ein wenig im Dschungel suchen und dann wirst Du passende Leute finden. Das braucht natürlich etwas Zeit und mit ein wenig Geduld funktioniert das definitiv. Seh’ zu das Du auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen aktiv bist. Netzwerkpartner machen sich den ersten Eindruck über Dich oft über Social Media oder Deine Webseite.

 

Erst GEBEN, dann nehmen!

Was meine ich jetzt damit? Ich habe schon so viele Anfragen wie diese bekommen: „Heyyy, na? Machste mir eine Webseite for free, ich bin ein krasser Coach“. So etwas kann ich echt nicht mehr lesen. Wer mir so etwas schickt, landet direkt auf meiner Blacklist! Ich kann Dir nur raten, solche Anfragen nicht ernst zu nehmen. Es ist wichtig, dass man sich erst mal persönlich und menschlich kennenlernt, bevor man gleich irgendwas zusammen startet. Klar gibt es Einzelfälle, bei denen passt alles wie die Faust auf’s Auge – aber das passiert selten. Lass’ uns doch erst mal kennenlernen auf’n Kaffee. Wenn wir nicht in der gleichen Stadt wohnen, dann skypen oder telefonieren einfach ’ne Stunde. Durch dieses Kennenlernen findet man sehr schnell raus, ob man wirklich Netzwerkpartner werden kann oder nicht.

Ich sehe das immer wie „neue Freunde“ finden und achte genau darauf, wie die Freundschaft sich entwickelt: Wie aktiv pflegen sie unseren Kontakt? Wollen sie viel nehmen und geben sie auch viel zurück? Da gibt es ’ne Menge Faktoren, die ’ne wichtige Rolle spielen. Natürlich schaue ich auch auf die Qualität. Es bringt mir ja nichts, wenn das nur Bullshit ist. Spätestens wenn Du nach eurem Kennenlernen merkst „OMG, das ist hier gar nix!“, sei ehrlich und kommuniziere, dass es nicht mehr wird als dieser „Bekannten-Status“.
Wenn Du Dich mit der Person wohlfühlst, kannst Du auch gleich 2-3 Tipps mitgeben, wenn sie Fragen hat. Mach’ kein Geheimnis daraus, denn auch Dein zukünftiger Partner wird Dir genauso neue Sachen mitgeben. Dann hast Du 3 neue Tipps in Deiner Tasche, die Du in Dein Business übertragen kannst. Ganz ehrlich – ohne mein Netzwerk wäre ich nicht da, wo ich heute stehe.

Ich höre immer häufiger, dass mich Leute durch Partner X kennen oder ich von Partner Y empfohlen wurde. Das ist ein mega Gefühl und aus diesem Ganzen haben sich echt einige enge Freundschaften gebildet. Diese Menschen möchte ich an meiner Seite nicht mehr missen. Natürlich bin ich so eine, die es liebt, sich immer wieder auszutauschen, gemeinsam an etwas zu arbeiten und sich gegenseitig zu motivieren, wenn man mal wieder ’ne doofe Phase hat und man komplett an sich zweifelt. Es gibt doch nichts Besseres, wenn Dein Netzwerkpartner, der schon viel weiter ist als Du, sagt: „Hey, das wird wieder! So ging es mir vor 2 Jahren auch. Bleib’ dran – Du hast mega Potential!“

 

Netzwerken – Das Fazit

Ich finde netzwerken extrem wichtig. Es ist das heutige Machtwerkzeug, womit Du Dein Vorhaben sehr schnell nach vorne katapultieren kannst. Für beide Seiten ist das eine tolle WIN-WIN Situation. Man lernt jemanden neu kennen, hilft sich gegenseitig und empfiehlt sich weiter. Im besten Fall brauchst Du kaum noch Kaltakquise betreiben. Und Deine Reichweite steigert sich enorm. Was mich natürlich am meisten motiviert ist, dass sich enge Freundschaften daraus bilden und man gemütlich mit Gleichgesinnten zusammen sitzt, die Dich verstehen, weil genau sie sich auch in den Situationen befinden oder es schon selbst durchlebt haben.

Das i-Tüpfelchen wäre natürlich, wenn Du Dein Netzwerk auch immer wieder auf Deiner Seite oder Deinen Social-Media-Kanälen erwähnst. Dafür sind sie so dankbar! Viele haben mir immer wieder gesagt: „Boah, das machst du echt? Was möchtest DU denn dafür?“ Da bin ich aus allen Wolken gefallen. Wieso will ich was dafür haben? Ich finde Dich klasse. Du bist in meinem Netzwerk und ich erzähle mit gutem Gewissen und reinem Herzen von Dir. Das soll meine Community erfahren.

Klar solltest Du darauf achten, dass nicht nur Du immer dieser „Geber-Part“ bist. Ich habe auch 2 – 3 Partner, die schon sehr viel von mir bekommen haben. Aber ich so gut wie gar nichts von ihnen. Nicht mal ’n Wissensaustausch. Diese werden vermerkt und früher oder später ausgetauscht mit anderen Leuten, die richtig Bock darauf haben.

 

Ich hoffe, dass Dir mein Post gefallen hat und Dich etwas weiter bringt. Es ist gar nicht so schlimm, wie manche erzählen. Netzwerken ist kinderleicht. Du musst es nur WOLLEN, dann klappt alles von allein.

Teile Deine Erfahrungen gerne mit uns: Hast Du ein eigenes Netzwerk oder ist das gar nichts für Dich?

 


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Selbstzweifel – was tun, wenn‘s mal nicht so läuft?

Selbstzweifel – Was tun, wenn‘s mal nicht so läuft?

Hey! Ich bin jetzt schon 2 Jahre selbständig und erfolgreiche Unternehmerin. In dieser Zeit gab es viele Berg- und Talfahrten. Über diese erzähle ich Dir heute persönliche etwas – denn diese Selbstzweifel kennen wir doch alle. Egal ob Du Unternehmer oder Privatmensch bist oder auf irgendeine andere Art und Weise Deinen eigenen Weg läufst. Am Ende erfährst Du 7 Strategien, mit den Zweifeln umzugehen.

 

Die Berg- und Talfahrt

Dein Leben, sowohl privat oder beruflich, läuft super. Alles ist bestens, aber dennoch fühlst Du manchmal eine gewisse Leere in Dir ? Jetzt gerade habe ich das auch und oft frage ich mich: “Kimi, was ist denn da wieder los? Ist es die Angst zu versagen, die Angst vor der Zukunft oder ist es einfach mein Kopf, der sich Fragen über Fragen stellt und sich selbst in ein kleines Tief einredet?“

Eigentlich bin ich ein sehr fröhlicher, harmonischer und optimistischer Mensch. Dennoch fiel mir auf, dass ich, seitdem ich mich selbstständig gemacht habe, ab und an für einen kurzen Moment einen Deep-Tag habe. An diesen Tagen zweifle ich alles an: Mich, meine Fähigkeiten, meine Ziele, meine Träume. Kurz gesagt, einfach mein ganzes Können. Am Anfang war es sehr schwer für mich, mit diesen Selbstzweifeln umzugehen.

 

Vergleiche und Social Media

Mir fiel auf, dass ich automatisch, unterbewusst einen immensen Druck aufbaue – den ich als solchen nicht richtig wahrnehme. Schauen wir uns doch allein die Social-Media-Kanäle an. Egal wo wir unterwegs ist, kriegen wir förmlich alles um die Ohren gehauen. Wie der Mensch XY da und dort war, mega erfolgreich war und hier ein fettes Business nach dem anderen aufgebaut hat und mit irgendwelchen sinnlosen Zeug förmlich die Masse anspricht. Ganz schlimm ist da Instagram. Ich denke mir oft: Ist das deren Ernst ?

Kennst Du das? Du fühlst Dich auf einmal ganz klein. Du weißt, dass Du Dich nicht mit anderen vergleichen musst, weil Du selbst einzigartig bist. Aber sind wir mal ehrlich: Wir tun es doch tagtäglich. Auch wenn kaum jemand darüber spricht.

Ich unterteile das gerne in gesunde Vergleichbarkeit und übertriebene Vergleichbarkeit. Auch wenn ich mich meiner Meinung nach im gesunden Bereich befinde, kriege ich so wie jetzt aus dem Nichts Selbstzweifel und einen Deep-Tag.

Da ich dahingehend typisch Frau bin, schnappe ich mir direkt die nächste ultra Schnulzmusik, um das alles so richtig zu zelebrieren 😂 Also, manchmal könnte ich mir selbst an den Kopf fassen …

 

Wie meine Selbstzweifel entstanden

Doch warum schreibe ich nun diesen Beitrag? Weißt Du, ich möchte ehrlich zu Dir sein. Ich habe fast 2 Jahre richtig Gas gegeben. Für meine Sichtbarkeit, mein Image, Kunden zu generieren, ein großes Netzwerk aufzubauen und eine vertrauensvolle Community zu erschaffen. Ich war rund um die Uhr damit beschäftigt, jeden Tag 1000% zugeben. Ja, ich habe es geschafft, meinen eigenen Weg zu finden. Doch dann passierte im Rausch dieser ganzen Faktoren, dass ich blind vor meiner eigenen Selbstreue wurde.

Was mein ich jetzt genau damit? Ich habe nur noch abgearbeitet. Mein kreativer Akku wurde immer leerer. Teilweise haben sich gewisse Kunden das Recht rausgenommen, mir zu befehligen, wann ich gewisse Arbeiten abzuliefern habe. Natürlich innerhalb kürzester Zeit. Manchmal habe ich noch gefragt, wie hoch ich denn genau springen soll?

Dann kam mein zweiwöchiger Urlaub. Ganze 14 Tage nicht ein einziges Mal am Laptop. Es war so, als ob ich mich selbst komplett durch die Waschanlage gezogen habe und danach wie neugeboren rauskam. Nach meinem Urlaub redete ich sehr lange mit Timo. Ich sagte zu ihm, dass ich so nicht mehr weiter machen kann. Prompt grinste er und meinte: “Endlich Kimi! Lass’ uns das machen, worauf wir Bock haben und genau das liebt auch unsere Community.”

Damit hatte er vollkommen recht. So unterstützte er mich mit meinen Gedanken – was mir unheimlich viel Kraft gab. Wir trennten uns innerhalb eines Vormittags von Kunden, Partnern, Strategien und einer Menge anderen Kram, der noch so anstand. Danach fühlten wir uns 1 Tonne leichter und motivierter.

 

7 Strategien gegen Selbstzweifel

Aus dieser riesigen Deep-Zeit und aus meinen anderen kleinen Deep-Punkten habe ich viel gelernt. Die besten 7 Strategien, erfährst Du jetzt.

  1. Wenn Dir alles zu viel wird, dann scheiß mal in diesem Moment auf alles und nimm Dir den restlichen Tag frei. Pack Dein schlechtes Gewissen mal für den restlichen Tag in die unterste Schublade.
  2. Kehre in Dich und frage Dich, warum Du das alles machst. Höre auf Dein Herz.
  3. Bitte tu mir den Gefallen und schmeiß alle Störfaktoren weg, die Dich so oft von Deinem Weg ablenken und nervtötend sind.
  4. Habe den Mut, einfach Du zu sein. Eine billige Kopie von jemand anderen zu sein, macht Dich auf Dauer nur unglücklich.
  5. Scheiß mal auf alle: auf Mentoren, Vorbilder usw. Höre auf Dich und bleibe Dir selbst treu.
  6. Freunde Dich mit Selbstzweifeln an. Ich brauche das manchmal. Einfach mal alles raus weinen oder vor Freude weinen. Einfach alles rauslassen. Erlaube Dir, für diesen Abend ein absolutes emotionales Wrack zu sein.
  7. Am nächsten Tag setzt Du Deine Krone wieder gerade und ziehst mit allem, was du hast und voller Selbstbewusstsein in den Businesskrieg und machst sie alle platt. (Du weißt schon, wie ich das meine)

 

 

Ich hätte niemals gedacht, dass ich mich mal so öffnen würde. Aber genau das bin ich und ich hoffe, dass ich Dir für einen Moment Trost und Hoffnung schenken könnte.

Wie gehst du mit Selbstzweifeln um? Was sind deine Erfahrungen?

 


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Warum Du einzigartig sein musst, um erfolgreich zu werden

Erfolgreich werden - Mann und Frau machen Siegerpose

Bist Du einzigartig? Hast Du Dir diese Frage eigentlich schon mal gestellt? Also ich habe mich das schon sehr oft gefragt. Ich habe viel mit mir gerungen, ob ich diesen Artikel wirklich schreiben sollte – aber ja, ich tue es jetzt einfach. Wie der Titel es schon beschreibt, möchte ich heute näher darauf eingehen, warum genau DU mit Deinem Vorhaben einzigartig sein musst!!! Ja, das solltest DU definitiv! Wie komme ich dazu, so einen Post zu schreiben? Ich kenne einige Business-Leute und mir ist immer wieder aufgefallen, dass sie gerne auf die 0-8-15 Mainstreamschiene gehen wollen, weil sie ihre Mitbewerber ansehen und sich sagen: „Ich muss das genauso wie die machen und dann werde ich auch so erfolgreich!“ Dann wundern sie sich aber, warum sie nicht so erfolgreich werden wie ihre „Konkurrenz“… Warum wohl? Weil Du Deine Mitbewerber einfach nur nachmachst und 0% Deiner Persönlichkeit rein bringst.

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Erfolgreich werden: Sei Du selbst und keine Kopie!

 

Das Rad wurde nicht neu erfunden

Ganz klar sollte man gewisse Kollegen aus der gleichen Branche im Auge behalten und sich damit motivieren, es auch soweit zu schaffen – Aber bitte nicht Copy & Pasten. Das führt einfach zu nix. Denn dann gibst Du Dir einfach keine Mühe. So sehe ich das. Vergleichen wir mal das ganze mit mir. Ich bin eine Web- &Grafikdesignerin aus Berlin. Mein Ziel ist es, erfolgreich zu werden, aber ich habe habe das Rad nicht neu erfunden! Von mir gibt es auf der ganzen Welt tausende andere Web- & Grafikdesigner, die auch in ihren Bereichen mega krass sind. Da sitze ich auch teilweise davor und denke: „Boah, das schaffe ich niemals…“

 

Du mit Deiner Einzigartigkeit

Also wie schaffen wir es, erfolgreich zu werden? Eigentlich liegt es doch auf der Hand: Du mit Deiner Einzigartigkeit, mit Deiner Persönlichkeit! Mach’ Dich sichtbar da draußen! Egal ob online oder offline. Erzähle jedem von Dir und Deinem Vorhaben. Das hört sich jetzt verrückt an, ist aber so. Ich habe mich am Anfang auch etwas schwer getan. „Boah, jetzt muss ich mich überall vorstellen und zeigen wer ich bin?“ Ich war noch nie so der Mensch, der gerne im Mittelpunkt steht. Ich bin eher der Adler, der im Background bleibt und alles beobachtet. *lach* Aber von nix kommt einfach auch nix. Warum soll meine Community oder potentielle Kunden wissen, dass ich in meiner Branche gut bin? Wie soll man erfolgreich werden, wenn man sich nicht sichtbar macht und ja – auch mit einer frechen Art und Weise.

Erfolgreich werden - Grafik mit Schlüssel
Deine Einzigartigkeit ist der Schlüssel zum erfolgreich werden.

 

Erfolgreich werden – Zeige Dich der Welt

Ich weiß noch… bei meinem ersten Livestream, habe ich als Erstes gesagt: „Ich habe den scheiß Live-Button gedrückt“, weil ich mich in diesem Moment wirklich so gefühlt habe. Ich war total aufgeregt und saß, ohne Scheiß, wirklich 30 Minuten davor und konnte die letzte Nacht davor nicht richtig schlafen. Habe mir sooooo eine Platte darüber gemacht. Klar, wir sollten jetzt nicht stets und ständig mit irgendwelchen Wörtern wie „Scheiße“ um uns werfen, aber ich habe damit eine Verbindung zu anderen Leuten geschaffen. Andere, die genauso vor ihrem ersten Livestream saßen oder es genauso sehen, weil sie es noch vor sich haben! Dann denken sie daran, dass es mir genauso ging. Ich zeige mich der Welt, so wie ich bin und ticke. Klar: ich trenne auch sehr stark Arbeit und Privates, aber meine Community soll ruhig wissen, wer dahinter steckt und wie ich ticke. Denn damit erzeuge ich auch Vertrauen und man baut irgendwie eine Gemeinsamkeit auf. Mir geht es genauso mit den Leuten, denen ich folge und toll finde und genau darum stehen sie bei mir an erster Stelle. Die genauso ticken wie ich. Sie hatten genau die gleichen Ängste oder sie sind da, wo ich mal hin möchte. Das schaffen sie unter anderem nur, weil sie zeigen, wie sie sind und nicht laufend ihre Muckis in ihrer Branche darlegen. “Ich bin die krasseste Fotografin” oder “Ich bin die beste Designerin” – Das interessiert niemanden. Wir interessieren uns für den Menschen und ob er zu uns passt als Mentor, Dienstleister, Networkmensch und Co.

Erfolgreich werden - Bild mit Mauszeiger
Erfolgreich werden: Nutze Social Media und zeige Dich der Welt.

 

5 Tipps, wie Du Deine Einzigartigkeit zeigst und damit erfolgreich wirst

  • Zeige Dich. Ich weiß, Videos machen ist am Anfang echt ne Überwindung. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich vor meiner ersten Story saß und gefühlt eine Million mal neu aufgenommen habe. Was ich Dir verraten kann: Es wird nix passieren, wenn Deine Haare mal nicht perfekt sind oder Du mal stotterst. Im Gegenteil: Das ist sympathisch und authentisch!
  • Nimm’ Deine Community mit. Zeig’ ihnen, was Du so machst, wie Dein Tag aussieht, was Du magst. Oft reden wir uns ein, wir seien zu langweilig. Aber wenn Du Dich selbst beobachtest: Welche Arten von Storys gefallen Dir am besten? Auch Alltagseinblicke, oder?
  • Zeig’ Deine Schwächen. Auch das kostet ‘ne Menge Überwindung. Doch je mehr Fehltritte Du postest, desto mehr Vertrauen baut Deine Community zu Dir auf. Tipp: Verbinde es mit einem Learning, was Du in Zukunft anders machst, um diesen Fehler nicht nochmal zu machen.
  • Teile Deine Ziele, Visionen und Träume. Erzähl’ Deinen Followern, warum Du das machst, was Du machst und was Du besonders toll daran findest.
  • Poste Deine Arbeiten. Deine einzigartigen Designs, Grafiken, Videos und Co sind der beste Ausdruck für Deine Einzigartigkeit. Wenn Du Kundenprojekte abgeschlossen hast, dann teil’ sie auf Deiner Webseite oder Social Media. Das Geile daran: So gewinnst Du auch noch leicht Kunden.
Erfolgreich werden - Kombination aus Glühbirne und Rakete
Erfolgreich werden mit diesen 5 Tipps.

Der erste Eindruck entscheidet. Ich habe mich auch schon mit vielen darüber unterhalten und letztendlich kamen wir alle auf dieselbe Meinung: Sei Du selbst, denn Du bist ein Unikat.

Also zeig’ uns, wer Du bist und sei kein Kopier-Mensch.

Wie siehst Du das Thema? Hinterlasse gerne Deinen Kommentar. Ich freue mich darauf 🙂


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Wer ist Kim Weber?

Beitragsbild Wer ist Kim Weber

Hey!

Ich poste ja alles mögliche, aber irgendwie bleibt die Person hinter dem Ganzen etwas im Background *lach*… Deswegen habe ich mir Gedanken gemacht und schreibe nun diesen Post über mich, damit Du Bescheid weißt, wer ich so bin, wenn ich mal nicht die Kreativtunterin bin.

 

Das bin ich – Kim Weber

Ich heiße Kim Weber. Aber alle nennen mich Kimi. Ich habe noch einen Zweitnamen, den ich jetzt nicht veröffentlichen werde. Hahahah. Da haben wir es schon: ich mag den nämlich gar nicht. Ich komme aus der beliebten Hauptstadt Berlin und bin am 06.12.1991 geboren, also ein Nikolauskind. Mit meinem Geburtstag habe ich einen entscheidenden Vorteil: Jeder kann ihn sich gut merken. *lach* Das ist eine sehr gute Eselsbrücke für alle, die sich Geburtstage lieber so merken. Nicht so wie ich, die immer alle Geburtstage ins Handy eintragen und jedes Jahr wiederholen lassen muss. 😀

Als kleines Kind rannte ich stets und ständig mit der Kamera von Papa rum und fotografierte alles, was mir vor die Linse kam. Das brachte mich zu meiner Erstausbildung. Fotomedienfachfrau. Was ist nun eine Fotomedienfachfrau? Komplizierter als Du denkst. Darin sind drei Berufe enthalten: Fotografin, Laborantin und Einzelverkäuferin. Nach meiner Erstausbildung habe ich keinen festen Job gefunden und bin nach Hamburg gedüst. Dort habe ich dann 3 Jahre lang gelebt und meine Zweitausbildung zur Screendesignerin mit Fachhochschulreife abgeschlossen.

Wer ist Kim Weber - Bild in schicken Klamotten

Danach bin ich wieder nach Berlin gezogen und sammelte ein paar Erfahrungen in Werbeagenturen. Nachdem ich festgestellt habe, dass ich eine schlechte Angestellte bin, habe ich mein eigenes Business gegründet. Bitte nicht falsch verstehen. Ich habe keine schlechte Arbeit abgeliefert oder so. Nein. Ich bin einfach zu gut bzw. lieb, habe immer Überstunden gemacht, zu viel mitgedacht, zu weit über den Tellerrand geschaut, kaum Urlaub genommen und täglich über 14 Stunden gearbeitet.

Das zu meiner beruflichen Laufbahn. Was mir gerade noch einfällt: Mit ca. 14 – 15 Jahren begann ich als Hobbydesignerin zu arbeiten. Damals unter dem Namen WebWeberwebdesign.

 

Kreativität und Design

Mich hat Design schon immer total interessiert. Ich fand es immer so faszinierend, was man alles mit der eigenen Kreativität erschaffen kann. Ich bin der Auffassung, dass meine Kreativität keine Grenzen hat. Mir fällt immer wieder etwas Neues ein…
Damals, als ich halbwegs professionell gezockt habe, habe ich für die verschiedensten Teams aus der Esport-Branche Logos, Banner, Corporate Designs oder sogar Webseiten erstellt. Über die Jahre merkte ich, wie viele Anfragen täglich reinkommen und das hat mich, glaube ich, zum größten Teil dahin gepolt wo ich jetzt bin. Endlich! Ich wollte schon mit 18 in die Selbstständigkeit, aber irgendwie hatte ich mich noch nicht getraut.

Wer ist Kim Weber - Bild mit Freunden

Wusstest Du, dass ich ein totaler Techniknerd bin? Ich glaube, das habe ich auch von meinem Papa *lach*. Ich teste mit voller Leidenschaft und Neugier neue Programme, Tools, Geräte etc. Sitze gar Stunden oder Wochen dran, um bei einigen zu sagen: Nope, das ist Bullshit 😂
Ich halte mich stets und ständig auf dem Laufenden, was in der Design-Branche so abgeht. Von irgendwelchen neuen Konzepten bis hin zu neuen Gesetzen und Co.

 

Was liebe ich?

Ich liebe es zu telefonieren, mit Freunden auszugehen, philosophieren und neue Ziele für mich selbst zu setzen. Neue außergewöhnliche Leute kennenzulernen, sich gegenseitig auszutauschen und zu motivieren. Achjaaa ich bin auch ein totaler Kaffeejunky – Er ist mein Lebenselixier 😀 Ohne den läuft nüüüschhhhhtttt!!! Ich überlege gerade was ich noch so über mich schreiben könnte….

Ohhhjaaa *klingeling* mein Hirn meldet sich 😀 Ich habe ein Lieblingstier … na was denkst Du? PINGUINE!!! Hach, die sind so drollig und watscheln durchs Leben. Genauso wie ich.
Ich hoffe dieser kleine Einblick hat Dir geholfen, mich Dir näher zu bringen!

Jetzt bist Du dran. Wer bist DU? Schreib’s in die Kommentare.


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