Welches Content-Management-System soll ich nehmen? Unsere Top 10

welches content-management-system - die top 10

Hey! beschäftigst Du Dich gerade mit Deiner Webseite? Heute verrate ich Dir, welches Content-Management-System (kurz CMS) für welche Situation am besten geeignet ist.

Oder vielleicht hast du dieses Wort schon öfter gehört und fragst Dich immer wieder, was denn dahinter steckt. Auch diesen Fragen gehen wir jetzt als Erstes nach.

 

Was ist ein Content-Management-System?

Darüber könnte man ganze Bücher füllen, aber wir halten es kurz, knackig und vor allem verständlich:

Ein CMS ist eine Software, die zur Erstellung und Verwaltung Deiner Inhalte verwendet wird.

Du managst damit Deine Texte, Bilder und Videos oder andere Formate. Die Systeme kommen vor allem beim Betreiben von Webseiten zum Einsatz. Bei Offline-Inhalten kannst Du sie auch einsetzen, wenn Du ein Intra-Netzwerk für größere Unternehmen aufbaust.

Ich hatte solche Intra-Netzwerke als Azubine und Angestellte. Damit blieb jeder in den 12 Filialen auf dem neusten Stand und konnte sehen, wer wann arbeitet. Wir konnten auch sehen, welche Filiale, welche Produkte benötigt und wer diese zu ihnen schicken kann.

Das ist aber noch nicht alles. Weit verbreitet sind die sogenannten Open-Source-Systeme, die kostenlos für private und professionelle Anwendungen genutzt werden. Das Bekannteste ist WordPress.

welches content-management-system - schreibtisch content

 

Welche Content-Management-Systeme gibt es?

Das sind unsere Top 10:

 

1. WordPress

Das CMS Nummer 1 ist ganz klar WordPress mit weltweit etwa 18 Millionen Nutzern. Auch wir Kreativtuner lieben WordPress.

 

2. Adobe Dreamweaver

Auf Platz 2 schafft es das CMS von Adobe mit 2,7 Millionen Nutzern.

 

3. Joomla

Joomla folgt mit 2,5 Millionen Bloggern und Webseitenbetreiber.

 

4. Blogger

Mit Blogger.com erstellen etwa 830.000 Blogger ihren Blog.

 

5. Drupal

Platz 5 macht Drupal mit 727.000 Nutzern.

 

6. Typo3

Typo3 ist für erfahrene Webseitenbetreiber geeignet und hat 425.000 aktive Nutzer.

 

7. Shopify

Shopify eignet sich vor allem, wenn du einen eigenen Shop betreiben möchtest. Es hat weltweit 282.000 Nutzer.

 

8. Magento

Magento ist das CMS für riesige Shops wie Saturn oder Amazon und hat 272.000 Nutzer.

 

9. PrestaShop

Auf Platz 9 schafft es PrestaShop mit 263.000 Nutzern.

 

10. Brix

Last but not least: Brix mit 151.000 Nutzern.

 

Das ist jetzt schon eine ziemlich große Auswahl, aber das war längst noch nicht alles.

Es gibt noch mindestens 300 weitere Content-Management-Systeme in den verschiedensten Variationen. Es gibt abgespeckte Baukastensysteme, die Möglichkeit, Dir bei Google eine überschaubare Webseite zu erstellen oder Systeme für High-End Webseiten und gigantische Shops.

 

Unsere Empfehlung für CMS-Starter

Wenn Du bis jetzt noch nicht mit einem Content-Management-System gearbeitet hast oder Dich fragst, was ein Host ist, kann die Nr. 1 WordPress zu komplex und kompliziert sein.

Du bist da keinesfalls allein.

In meinen Instagram-Livestreams oder im Kreativkartell tauchen dazu oft Fragen auf. (Du bist noch nicht im Kreativkartell? Na dann aber rein da! Ganz einfach über diesen Link.)

welches content-management-system - schreibtisch mit laptop und buechern

Meistens eilt es dann schon mit der Webseite und wenn Du Dich da erstmal in WordPress einarbeiten musst, geht das leider nicht von heute auf morgen. Manche möchten das Geld für andere Bereiche in ihrem Business nutzen als für die komplette externe Betreuung des CMS. Vielleicht möchtest Du aber auch nur eine kleine Webseite, die die W-Fragen beantwortet – dafür ist WordPress nicht unbedingt nötig.

Mit W-Fragen meine ich:

  • Wer bist Du?
  • Was machst Du?
  • Was kannst Du?
  • Warum sollte man Dich buchen?
  • Womit hebst Du Dich von der Masse ab?

Für diese Zwecke kann ich Dir empfehlen, erstmal mit einem Baukasten zu arbeiten. Hier kann ich Dir WIX.com empfehlen. Sie sind mega benutzerfreundlich, haben coole, fertige Templates, sodass du damit anfangen kannst, Dich online sichtbar zu machen, und nicht gleich Programmieren lernen musst.

Es gibt leider, wie eigentlich überall einen Nachteil. Wenn Du Dich später weiterentwickelst und Deine Webseite auf einen eigenen Server expandieren und mehr auf SEO achten möchtest, dann ist es mit einem mega hohen Aufwand verbunden, auf WordPress und Co zu wechseln.

Mach‘ Dir am besten vorher schon Gedanken, wohin Du langfristig mit Deiner Webseite möchtest.

Hast Du große Pläne, empfehle ich Dir, von Anfang an ein CMS wie WordPress zurückzugreifen. Entweder, indem Du Dir die Grundlagen selbst beibringst oder doch delegierst.

 

Content-Management-System oder Baukasten? Wie treffe ich die richtige Entscheidung?

Ich glaube, dass es in unserer Natur liegt, uns erst mal über alle möglichen Systeme und Varianten zu informieren und dann die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen.

Vor allem, wenn das Thema noch so neu ist und wir mit den Fachbegriffen noch nichts so recht anzufangen wissen. Da sieht man einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Doch keine Sorge – die Wahl des richtigen Content-Management-Systems muss gar nicht so kompliziert sein.

Die erste und wichtigste Frage ist, welche Ansprüche Du an Deine Software hast.

Was muss es können, um Dein Onlineprojekt optimal zu unterstützen? Welcher Bereich sollte im Vordergrund stehen? Ist es eine reine Informationsseite, liegt der Fokus auf dem Blog, soll es mit Social Media verknüpft sein oder steckt sogar ein Shop dahinter?

welches content-management-system - entscheidungen

Es ist immens wichtig, dass Du Verständnis über Deine Inhalte hast und weißt, welches Ziel Du damit verfolgst. Im 2. Schritt spielen die Anwendungsfehler eine Rolle.

 

Web-Content Management

Eine Webseite mit dem Fokus auf Web-Content ist eine klassische Informationsseite. In der Regel ist es erforderlich, dass mehrere Webseitenbetreuer wie Redakteure im Backend auf Deine Seite zugreifen können. Sie erhalten gewisse Rechte von Dir, damit sie den erstellten Inhalt auch gleich einpflegen können.

Weitere wichtige Rollen des richtigen Web-Content-Management-Systems sind:

  • Problemlose Einbindung von Videos, Texten, Bildern und Co
  • Volltextsuche
  • Einbindung verschiedener Sprachen für mehrsprachige Webseiten

welches content-management-system - bildschirm

Hast du den Fokus auf News oder Blogartikel, ist die Möglichkeit der komplexen Verknüpfung sehr wichtig. Damit stellst Du beispielsweise eine sinnvolle Kategorisierung ein, die themenrelevante Inhalte zusammenfügt oder direkt mit Deinen Social-Media-Kanälen verknüpft. Die letztere Option gibt Dir die Möglichkeit, eine Menge Zeit zu sparen.

Du kannst es so einstellen, dass die Bilder für Pinterest optimiert sind und Deine Leser den Pin auch gleich auf ihren Pinnwänden teilen oder eine wichtige Passage direkt bei Twitter teilen können.

Zudem solltest Du darauf achten, dass eine direkte Kommunikation mit Deinen Lesern möglichst ist. Das erreichst Du mit einer Kommentarfunktion oder der Einbindung eines Newsletters.

Besonders nützlich ist die „Beitrag planen-Funktion“. Damit automatisierst Du die Veröffentlichung und musst nicht selbst wöchentlich zu einer gewissen Uhrzeit online sein.

Natürlich geht es auch darum, dass Du die Inhalte schnell einpflegen und formatieren kannst.

Bist Du viel unterwegs? Es gibt Systeme, die die mobile Nutzung erlauben. Damit schreibst und veröffentlichst Du Deine Artikel einfach unterwegs.

 

Social-Publishing und Community

Das eignet sich, wenn Du online Communities wie Memberships aufbauen möchtest.

Du stellst mehreren Menschen eine größere Plattform, wie beispielsweise einen Videokurs, zur Verfügung. Das erfordert natürlich einen größeren Funktionsumfang als eine Webseite, die „nur“ die W-Fragen beantwortet. Die Nutzer stoßen in der Regel nicht einfach so auf Deine Seite, sondern durch eine aktive Handlung, weil sie sich den Videokurs gekauft oder Teil eines Programms wurden.

Der Content wird hier nicht nur von Dir, sondern auch von Deinen Mitgliedern erschaffen. Die Social-Publishing-Systeme lassen sich bei Bedarf erweitern, sodass sie immer die Funktionen bieten, die Du benötigst.

Egal, für welches Anwendungsfeld Du Dich entscheidest:

Am Anfang Deines Onlinebusinesses steht immer die passende Domain, also der Name Deiner Webseite wie beispielsweise www.kim-weber.de oder www.diekreativtuner.de und natürlich das Abchecken, ob Deine Wunschdomain noch verfügbar ist.

Sascha Neumann von der Creative Skyline hat dazu das passende Tool.

 

Das beliebteste CMS: WordPress

Die Open Sources Systeme wie Typo3, Drupal oder Contao gelten im deutschsprachigen Raum als Standardlösung für professionelle Webseiten. Doch leider eignet sich nicht jedes System für Dein individuelles Vorhaben. Es gibt verschiedene Kernfunktionen, typische Anwendungsfehler, Systemvoraussetzungen.

Deine Entscheidung wird es erleichtern, wenn Du eine klassische Pro- und Kontraliste erstellst. Schreibe auf, was das System kann, was es nicht kann und welche Funktionen Du benötigst.

Unser Lieblings-CMS ist WordPress. Wie eingangs schon erwähnt, ist es das System, welches weltweit am häufigsten genutzt wird.

Der Wermutstropfen: Da es so beliebt ist, gibt es hier auch ‘ne Menge Hack-Angriffe und Viren. Da gilt es wirklich aufzupassen. Zum Schutz kannst Du Plugins installieren oder technische Sicherheiten einrichten. Wenn du WordPress nutzt, solltest Du Dich unbedingt mit solchen Plugins und einer starken Firewall schützen.

Ursprünglich wurde WordPress als alleiniges Blogsystem konzeptioniert.

In den Grundeinstellungen stehen viele kostenlose Templates zur Verfügung, die Du nutzen kannst, um nicht alles von Grund auf aufbauen zu müssen. Dazu gibt es Drittanbieter wie Envato, bei denen Du zusätzliche Themes und Templates kaufen und direkt installieren kannst. Weltweit gibt es über 80 Erweiterungen und über 14000 kostenlose Designs und Vorlagen. Die Installation dauert im Regelfall nicht länger als 5 Minuten.

Du kannst damit suchmaschinenfreundliche URLs erstellen, die für die SEO-Optimierung wichtig ist. Publishing- und Verwaltungstools gibt es auch für mobile Geräte. Es gibt verschiedene Anforderungen an die Hardware und Datenbank.

Wenn Du dazu mehr wissen möchtest, erzähle ich Dir darüber in einem anderen Artikel mehr.

welches content-management-system - wordpress logo

 

WordPress: Pro und Contra

Pro:

  • Riesige Community, die bei Problemen hilfreich zur Seite steht
  • Geringer Installationsaufwand
  • Intuitive Bedienbarkeit (wenn man sich erstmal eingearbeitet hat)
  • Kostenfreie Tutorials bei WordPress und YouTube
  • Einfache Einbindung der Plugins

Contra:

  • Anfällig für Hacker und Viren
  • Zusätzliche Erweiterungen notwendig
  • Plugins haben häufig Sicherheitslücken
  • Bei Aktualisierungen kann es zu Webseitenproblemen kommen (deshalb sind Backups mega wichtig)
  • Eingeschränkte Performance und Stabilität bei hohem Traffic oder viel Content
  • Häufige Sicherheitsupdates nötig

 

Fazit

Wir würden Dir für den Anfang einen Baukasten empfehlen.

Vor allem, wenn Du wenig Zeit hast, Dich einzuarbeiten oder nicht in die komplette externe Umsetzung investieren möchtest. Unsere Kunden konnten mit WIX.com schon viele positive Erfahrungen sammeln. Alternativ erstellst Du mit Deinem Google My Business Account eine erste Webseite. Bei dieser Option zeigt Dich Google natürlich höher an als Deine Konkurrenz.

Wenn Du etwas professioneller starten möchtest oder später auf dem Fundament weiter aufbauen und eine Agentur oder uns Kreativtuner ranlassen möchtest, können wir Dir nur WordPress empfehlen. Wir arbeiten hier mit dem Page Builder Elementor, mit dem wir die Unikat-Designs optimal umsetzen können.

Ich arbeite schon ein Jahrzehnt mit WordPress. Ich war von Anfang an, seit es WordPress gibt dabei. Es ist einfach das Flaggschiff für alle.

Du erstellst verschiedene Teammitglieder und teilst ihnen die Rechte zu, die sie benötigen. Die Einarbeitung ist auch nicht so schwierig, wenn Du es Schritt für Schritt angehst. Es jibt ‘ne Menge Erklärvideos dazu.

Auch ich habe schon einige Erklärvideos zu WordPress gemacht, die Du hier auf YouTube findest.

 

Mit welchem Content-Management-System arbeitest Du? Bist Du zufrieden damit? Welches würdest Du empfehlen oder in unserer Top-10-Liste ergänzen?

 

Deine Kimi


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Mein Weg in die Selbstständigkeit

selbststaendigkeit - titelbild

Hey,
heute wird es richtig deep. Es geht um die Hürden, Demotivation, Depression, Enttäuschungen und Motivation vor und in der Selbstständigkeit und wie ich schlussendlich meine eigene Medizin gefunden habe.

Ich will ehrlich zu Dir sein:
Ich weiß gar nicht genau wo ich anfangen soll! Für die, die mich noch nicht kennen: Ich bin jetzt 25 Jahre alt und habe mit ca. 15 Jahren die Photoshop-Welt für mich entdeckt. Über die Jahre ergab sich ein Auftrag nach dem anderen. Ob es nun für Freunde, Verwandte oder Bekannte war. Doch mein Weg in die Selbstständigkeit verlief alles andere als reibungslos.

Natürlich war ich – und bin es auch heute noch – total wissbegierig und schaue mir Sachen an und frage mich: „Boah geil, wie hat der Designer denn das so gemacht? Ich will das auch können!“

Durch die angesammelten 10 Jahre habe ich auch sehr viel Erfahrungen in den Bereichen Webdesign, Grafikdesign und so weiter gesammelt. Ob es nun darum ging, wie Du Dich am besten vor Deinem Art-Director rechtfertigst oder Du als Projektleiterin mit einem riesigen Team an einem Kundenprojekt arbeitest bis hin zu den verschiedensten Projekten für kleine Unternehmen und vielem mehr aus der Kreativ-Branche.

Nun sitze ich hier in meinem kleinen, feinen Büro und bin erst jetzt bereit, darüber zu schreiben.

Aber warum erst jetzt? Ich bin eine typische Berlinerin, die auch sehr gerne keen Blatt vor den Mund nimmt. Ehrlich und sehr direkt, dennoch so bedacht, dass die gewählten Worte für die jeweilige Situation angemessen sind.

 

Entscheidung: Eiskalte Selbstständigkeit

Damals in meiner Erstausbildung zur Fotomedienfachfrau kam mir immer wieder ein Gedanke: „Hach, wäre das toll, wenn ich ein eigenes Business hätte.“

selbststaendigkeit - kamera

Eigentlich war die Selbstständigkeit immer nur so ein flüchtiger Gedanke. Doch wenn die Arbeit wieder etwas stressiger war und ich von meinem Chef wieder Schimpftiraden über mich ergehen lassen musste, bei denen ich nur noch mit dem Kopf schütteln konnte, dann kam dieser Gedanke öfter mal zum Vorscheinen.

Bestimmt hattest Du ooch schon solche Situationen, in der es soweit ging, dass Du Dich selbst gefragt hast: „Ist das Dein Ernst?“

Ja, diese Situationen kamen immer und immer wieder. Ich weiß noch als ich im Sommer 2013 unter meinem damaligem Namen WebWeber-Webdesign drei kleine Aufträge für die eSports Branche fertigstellte. Was ich dafür bekommen habe, war für mich nur ein kleines Taschengeld, das ich nebenbei verdiente.

Aber an diesem einen heißen Sommertag habe ich mich gefragt, ob das so richtig ist.

Ich arbeitete als Azubine 40 Stunden in der Woche, schob Überstunden ohne Ende und bekam für diese drei kleineren Aufträge mehr als das Doppelte von meinem Monatsgehalt. Nein – fast das dreifache an Gehalt und das auch noch dafür, dass ich nur wenige Tage an diesen Projekten saß? Da stimmt doch was nicht.

Das war der erste ernste Moment, in dem ich mir dachte: „Kimi, du hast das Potential! Mach’ was draus!“

selbststaendigkeit - notizblock

Aber wie ich nun so war, stand ich kurz vor der Abschlussprüfung. Ich wohnte noch bei Mutti und das alles zu riskieren, wenn ich demnächst eine eigene Wohnung suche und so weiter, war mir dann doch zu riskant. Zumal ich damals ohnehin noch keene Ahnung von dem anderen Zeug hatte, der für die Selbstständigkeit wichtig ist.

Nach dem Abschluss der Ausbildung kündigte mich mein damaliger Chef mit der Aussage: „Kimi, wir haben kein richtiges Arbeitnehmer/ Arbeitgeber Verhältnis.“ Ah ja, da sind Sachen abgelaufen… Halleluja, aber dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Nun gut, nach Abschluss der Ausbildung war ich halt arbeitssuchend.

Yeyyy, was für ein Spaß.

Zum Arbeitsamt watscheln und sich behandeln lassen wie ‘ne Nummer, die nicht ernst genommen wird. Zu mir sagten sie, dass ich in NRW oder Stuttgart vermittelbar wäre, aber in Berlin keene Chance hätte, obwohl ich vorher sagte, dass ich mich für Jobs als Mediengestalter interessiere. Sowas können diese Sachbearbeiter sehr gut. Zumindest aus meiner Erfahrung. Einfach gekonnt ignorieren! Manchmal schwor ich mir, während mir die Sachbearbeiterin tonnenweise Formulare ausdruckte, dass ich das nächste Mal einfach mit der Wand sprechen werde. *lach*

Nach der ganzen Aktion beim Arbeitsamt war ich dann endlich soweit, mich woanders bei den verschiedensten Firmen als Fotomedienfachfrau zu bewerben. Warum? Weil ich den Gedanken beiseite gelegt hatte, etwas Professionelles in der Designbranche aufzuziehen.

Nach mehreren Absagen in Berlin hat es mir gereicht und ich bin samt meinem ganzen Ersparnissen von 400 Euro nach Hamburg gedüst. Nebenbei teilte ich Mutti ‘ne Woche vorher mit, dass ich meine Sachen packen und nach Hamburg ziehen werde und dort sehe, was ich dort schaffen kann.

Hamburg fasziniert mich bis heute noch total. Ich liebe diese Stadt! Sie ist sehr schön und ich habe sie schon immer mit Freiheit verbunden. Ich wollte aus Berlin raus, weil mich nur noch negative Gedanken plagten. Von kaputten Freundschaften, Beziehungen und Absagen aus der Arbeitswelt.

 

Neuanfang in Hamburg

Tja, da stand ich nun mit meinen sieben Sachen und 400 Euro in Hamburg.

Klar hatte ich da auch 1 – 2 Freunde, bei denen ich erstmal wohnen konnte, aber sonst nichts. Mir wurde sogar mein ALG I gesperrt, weil ich einfach unerlaubt abgehauen bin. *lach* Das waren noch Zeiten.

Wie der Zufall es so wollte, habe ich, wie auch immer, die „Technische Fachschule Heinze“ gefunden. Mitunter das Beste, was mir passieren konnte. Dort habe ich meine zweijährige Ausbildung zur Screendesignerin absolviert und viele interessante Persönlichkeiten kennengelernt, mit denen ich heute noch Kontakt habe.

Nach der Ausbildung bin ich wieder zurück in meine Heimat gezogen, da mir meine Familie, meine Freunde und das Berliner Chaos sehr fehlten. Da stand ich nun wieder wie vor 2,5 Jahren und bin wieder ab zum Arbeitsamt. Wieder wurde ich wie der letzte Arsch behandelt. Sorry, aber ich habe beim Arbeitsamt nur schlechte Erfahrungen gesammelt. Wenn Du gute Erfahrungen gemacht hast, dann freut mich das wirklich sehr!

 

Zurück nach Berlin: Jetzt endlich den Weg in die Selbstständigkeit?

Nun spielte ich schon wieder mit dem Gedanken der Selbstständigkeit. Langsam wäre es echt Zeit geworden. Aber ich hatte ja wieder nix im Ärmel und die Angst besiegte mich ein weiteres Mal.

Also suchte ich erstmal nach Jobs im Designbereich. Ich hatte sehr viele Bewerbungsgespräche und zu meinem Erstaunen fragten mich einige, warum ich mich mit meinen Fähigkeiten nicht selbstständig machte.

 

Nach etwa 3 – 4 Monaten der Arbeitssuche konnte ich endlich mal in den Genuss kommen, mir meinen Arbeitgeber auszusuchen, denn es trudelte eine Zusage nach der anderen ein. Das war wirklich ein tolles Gefühl!

selbststaendigkeit - kreatives leben design

Ich entschied mich für meine letzte Werbeagentur, bei der ich mit einem Praktikum anfing und dort fast 1,5 Jahre gearbeitet habe.

Zudem solltest Du wissen, dass ich in dieser Agentur bis zum letzten Atemzug wirklich glücklich war. Ich habe mich bis ganz nach oben hochgearbeitet und durfte teilweise die Firma lotsen, Projekte leiten, Kunden beraten und verschiedenste Sachen designen. Wir hatten jede Menge Visionen und Wünsche! Wir, ich und meine damaligen Chefs, haben auch so viel in der Freizeit gemeinsam gemacht, sodass daraus eine gute Freundschaft entstand. Diese Zeit war echt toll.

Zumindest bis zu dem Tag, an dem ich krank geworden bin.

Leider haben sich dann der Schatten des Startups mehr gezeigt als die Sonnenseiten. Mein Arzt teilte mir mit, dass ich durch zu viele Überstunden und den teilweise echt dummen Kommentaren psychisch erschöpft wäre.

Ich war nun ca. 6 – 7 Monate krankgeschrieben. Die ersten 1 – 3 Monate waren für mich die Hölle. Ich wurde richtig depressiv – und das als Workaholic. Ich liebe es zu arbeiten, ich könnte es den ganzen Tag machen. Wenn ich irgendetwas designe, entspannt mich das richtig.

 

Ich designe nie wieder! Mir reicht’s!

Da stand ich nun zum dritten Mal vor der gleichen Situation.

Nur konnte ich mich dann selbst aus der Trauer- und Depri-Phase rausholen, obwohl sie echt lange angedauert hat.

Ich sagte zu mir selbst: „Jetzt reicht es mir aber gewaltig! Keen Arbeitgeber schreibt mir jemals wieder irgendetwas vor oder geht so mit mir als Mitarbeiterin um! Jetzt werde ich selber tätig!!!“ Halleluja…. das waren wirklich Höhen und Tiefen, um zu dieser Erleuchtung zu kommen.

In den ersten Monaten meiner Arbeitsunfähigkeit habe ich sehr viel mit diesem einen Gedanken gespielt: „Mhhh… machste dich jetzt endlich selbstständig?“ Das lief dann wochenweise ungefähr so, dass an einem Tag die Antwort lautete: „Ja, du machst dich jetzt Selbstständig!“ und am nächsten Tag: „Nein, auf keinen Fall, wie sollst du das denn alles meistern? Davon leben? Das funktioniert doch niemals und das auch ohne Eigenkapital??? Never.“

Also habe ich versucht mir meine eigene Medizin zu suchen, denn ich hatte dauerhafte Kopfschmerzen, Albträume, Heulattacken, wurde paranoid und hatte nur noch Angst.

Meine Medizin war, monatelang Videos von meinen persönlichen Mentoren und Vorbildern anzusehen. Wirklich krass. Es ging den ganzen Tag rauf und runter mit den Videos, Livestreams und Blogbeiträgen. Ich habe mir extra Bücher gekauft, um mich selbst zu motivieren. Habe endlose Gespräche mit meinen engsten und vertrautesten Leuten geführt.

Ich war stets und ständig verzweifelt, wie es nun weitergehen soll. Wahnsinn. Für mich war es sehr schwer, damit umzugehen. Stell’ Dir mal vor, dass Du immer gesundes Selbstbewusstsein hattest und auf einmal erschlägt Dich eine Enttäuschung so, dass Du zu einem Wrack wirst.

Das Schlimme daran war auch noch, dass ich in den ersten Monaten sogar mit dem Gedanken gespielt hatte, nie wieder in der Designbranche tätig zu sein. Nicht als Selbstständige oder als Angestellte! Aber dann habe ich mein ganzes Leben immer und immer wieder revue passieren lassen und eines festgestellt:

Egal welche Ziele oder Träume ich hatte, ich habe sie alle geschafft! Wirklich alle! Ja, auch mit viel Risiko verbunden, aber hey, ich habe es geschafft, weil ich daran geglaubt und Gas gegeben habe.

selbststaendigkeit - probleme sind immer chancen

 

No risk no fun

Ich möchte nie wieder für jemanden arbeiten, um festzustellen, dass man als Sklave behandelt wird! Ewig lange Überstunden macht, ohne eine angemessene Vergütung zu bekommen, angeschrien wird, weil man mitdenkt, die Arbeiten von und für die Chefs macht und dabei stets und ständig für Kleinigkeiten angepöbelt wird und immer hofft, dass das liebe Geld pünktlich auf dem Konto ist, weil man nicht weiß, ob der Chef das Geld endlich überwiesen hat.

Ich möchte endlich meine eigene Frau sein! Machen was ich möchte! Neue Arbeitsplätze schaffen! Ein ganz neues und tolles Netzwerk aufbauen und endlich wissen, dass die Arbeit, die ich da rein stecke, für mich, meine Zukunft, meine Ziele und meine Träume ist.

Wie du merkst, lagen auf meinem Weg tausende Steine, bis ich endlich die Entscheidung getroffen habe, meinen Weg in die Selbstständigkeit zu gehen.

Wenn Du auch in solch einer gleichen oder ähnlichen Situation bist: Bitte gib Dich nicht auf! Du wirst es schaffen! Du musst es nur machen! Egal wie, es gibt immer und für alles eine Lösung!

 

Wie war Dein Weg in die Selbstständigkeit? Ich freue mich auf Deine Erfahrungen.

Deine Kimi

 


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5 einfache Wege für nachhaltiges Webdesign

nachhaltiges webdesign - beitragsbild

Hey, heute haben wir ein richtig spannendes Thema im Kreativkeller entdeckt.

Bis vor kurzer Zeit war es eher ein Trend, mehr auf Nachhaltigkeit zu achten, aber wie wir alle langsam bemerken, ist das kein Trend mehr, sondern geht langsam in den Alltag über. Das gilt auch für Webseiten.

Fragste Dich jetzt, wie das funktionieren soll und was eine Webseite mit Nachhaltigkeit und Klimawandel zu tun hat? Die Antworten und 5 einfache Wege das umzusetzen, erfährst Du jetzt.

nachhaltiges webdesign 3 - ecology

 

Nachhaltigkeit im Alltag

Das Schöne ist, dass wir Menschen langsam damit anfangen, unseren Konsum und unseren persönlichen CO2-Haushalt zu hinterfragen. Wir alle fangen langsam damit an, mehr in die Nachhaltigkeit zu gehen, damit es sich auf dat Klima positiv auswirkt. Natürlich wird das auch für die Industrie interessanter.

Im Alltag finden wir nachhaltige Pflegeprodukte wie Wattestäbchen, die wir säubern und über Monate hinweg nutzen können oder Toilettenpapier aus Bambusfasern. Fußball-Trikots aus Plastikmüll oder die grüne Bahncard. Das sind alles nützliche Dinge, auf die wir zurückgreifen können, um uns allen etwas Gutes zu tun.

nachhaltiges webdesign 5 - menschen mit erde

 

Auf einen Aspekt möchte ich mehr eingehen, der mittlerweile schon fest in unserem Kreativtuner-Alltag dazugehört. Er ist auch für andere Agenturen, Selbstständige und Webseitenbetreiber interessant und wichtig.

Während sich Meldungen über Mikroplastik oder Plastiktüten in den Medien teilweise überschlagen, bleibt ein Teil davon ausgeschlossen: das Internet.

Wenn wir darauf den Fokus legen, ist das Internet mit einer der größten Aspekte, die immens Energie und CO2 verbrauchen. Anders als bei physischen Produkten entsteht beim Aufbau von Internetseiten kein direktes CO2, dennoch produziert jeder Aufruf einer Webseite durchschnittlich 6,8-7 Gramm CO2. Heftig, oder?

 

Wenn wir das auf alle Menschen, Projekte und Webseiten hochrechnen ist dat ‘ne janze Menge.

Wir haben das Ziel eines CO2-neutralen Lebens. Laut Weltklimarat dürfen wir pro Kopf nur 2 Tonnen davon verbrauchen. Aktuell stehen wir in Deutschland noch weit darüber: 11 Tonnen verbraucht jeder Deutsche.

Darüber gibt es auch eine Studie von den schwedischen KTH Royal Institute of Technology. Sie besagt, dass das Internet mittlerweile für etwa 10% des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich ist. Wenn man so nachdenkt, ist ein Ende nicht wirklich in Sicht.

Im Gegenteil: Wir lagern immer mehr Daten in Clouds wie Apple Cloud oder Google Drive ein, wir nutzen unendlich viele Softwares wie beispielsweise diverse Grafikprogramme, die viel Energie fressen. Andauernd läuft der Browser im Background, wir hören kontinuierlich Musik oder Podcasts, schauen Netflix usw. Webseiten werden immer aufwendiger designt und programmiert und damit datenhungriger. Dann brauchen wir allein durch die DSGVO eine Menge Plugins, um zu erfragen, ob wir Cookies setzen dürfen, um IP’s zu verdecken. Und dann kommen noch Internetanbieter hinzu, die immer schnellere Internetverbindungen garantieren.

nachhaltiges webdesign 6 - gluehbirne

 

Konsum geht auch anders

Im Allgemeinen möchte ich nicht sagen, dass das alles schlecht ist – im Gegenteil. Das Internet bietet eine Menge Möglichkeiten und ist sozusagen mein Zuhause, wenn es ums Business geht.

Aber wenn man einfach mal kurz in sich kehrt, ist es schon krass, was man damit eigentlich fabriziert. Deshalb sage ich mir auch, dass wir anfangen sollten entgegenzuwirken. Beispielsweise, dass wir nicht mehr 1 Tonne Dokumente im Büro lagern, sondern wie es eine gute Freundin in Norwegen macht: Da läuft alles nur noch digital per App ab. Da gibt es kaum mehr Papierkram.

 

Jedenfalls können auch wir als kleine Menschen dafür sorgen, dass das energiehungrige Monster nicht endlos im Internet wächst. Auch wenn es hier so unkompliziert ist, große Datenmengen in kürzester Zeit zu laden. Wir sind dennoch für die Ressourcen verantwortlich.

Was steckt hinter nachhaltigem Webdesign?

 

Nachhaltiges Webdesign kann so einfach sein – 5 Schritte

Wie es bei allen Produkten der Fall ist, ist nachhaltiges Webdesign eigentlich das Ziel. Je weniger Daten es verbraucht, desto weniger Energie wird benötigt. Und umso geringer wird der CO2-Ausstoß der Webseite.

nachhaltiges webdesign 4 - green energy

 

 

1. Nachhaltiges Webhosting

Nachhaltige Webseiten sollten natürlich auch nachhaltig gehostet werden. Ob Deine Webseite mit grünem Strom betrieben wird, kannst Du beispielsweise bei der greenwebfoundation nachschlagen. Seit 2019 gibt es eigentlich keinen Grund mehr, seine Webseite nicht CO2-neutral zu hosten.

 

2. Das Konzept der Webseite

Die Navigation einer Webseite sollte einfach und zielführend sein. Je schneller der Benutzer zum Ziel kommt, desto besser. Das bedeutet: Je weniger Klicks es braucht, um mit Dir Kontakt aufzunehmen oder etwas zu bestellen, desto weniger Energie verbraucht Deine Webseite.

 

3. Nachhaltiges Webdesign

Das Design einer Webseite ist erst dann nachhaltig, wenn es möglichst zeitlos ist und langlebig gestaltet wurde. Das bedeutet, dass auch in den nächsten Jahren nicht viele Veränderungen nötig werden und Dein Webdesigner die Seite nicht halbjährlich komplett neu aufsetzen muss. Der Nachteil ist, dass kurzfristige Trends im besten Falle vermieden werden sollten. Nachhaltiges Design berücksichtigt Aspekte wie Ästhetik, Funktionalität, Ökologie und Nutzerfreundlichkeit gleichermaßen. Der Herstellungsprozess einer Webseite sollte natürlich so CO2-neutral wie möglich ablaufen.

 

4. Nachhaltige Webentwicklung

Je sauberer eine Webseite programmiert wurde, desto schneller und energieeffizienter kann sie geladen werden. Am nachhaltigsten wäre es, wenn Du auf Programmierer zurückgreifst und aufwendige, große Themes gar nicht mehr benötigst. Eine nachhaltige Webseite sollte unabhängig von externen Mitanbietern funktionieren. Also im besten Fall ohne Plugins und Drittanbieter, um Ressourcen zu schonen. Der Nachteil ist allerdings, dass das Deine Webseite in der Regel unbrauchbar macht. Allgemein gilt: Je mehr Ressourcen selbst gehostet werden, desto geringer ist die Abhängigkeit.

 

5. Nachhaltigkeit im Datenverbrauch

Eine Webseite, die weniger Content lädt, produziert automatisch weniger CO2 bei ihrem Aufruf. Nutze deshalb immer nur die Inhalte, die wirklich wichtig für Deine Zielgruppe sind. Natürlich kommt noch dazu, dass Du und Dein Designer auf die Optimierung von Bild- und Videoformaten achtet, um den Energieverbrauch von der Webseite deutlich zu senken.

 

Welche Vorteile bietet nachhaltiges Webdesign allgemein?

Nachhaltigen Produkten wird fälschlicherweise oft nachgesagt, dass sie nicht so leistungsstark wie die energiehungrigen Kollegen sind. Das verhält sich bei der Webseite genau umgekehrt.

Nachhaltige und damit umweltfreundliche Webseiten haben einen immensen Vorteil, da sie deutlich schnellere Ladezeiten haben. Das kommt daher, dass die Webseiten weniger Ressourcen im Sinne von CMS, Javascript und Bilder verbrauchen und damit einhergehend auch geringere Dateigrößen haben. Der große Vorteil der schnellen Ladezeit ist, dass sie nicht nur die Nutzerzufriedenheit steigert, sondern auch für einen besseren SEO-Erfolg sorgt.

Wenn man mal etwas auf das Jahr 2016 zurückblickt, besagt beispielsweise eine Google Studie, dass 53 % der Besucher einer Webseite vorzeitig abspringen, wenn sie länger als 3 Sekunden Ladezeit benötigt. 3 Sekunden sind wirklich nicht lange, aber für eine Webseite ist das schon fast eine Ewigkeit. Wie schnell Deine Webseite lädt, kannst Du mit dem kostenlosen Page Speed-Test von Google messen.

Man darf nicht vergessen, dass die Ladezeit einer Webseite seit letztem Jahr (2018) ein wirklich wichtiger SEO-Faktor wurde. Je schneller, desto besser wird sie gerankt. Unterschätze deshalb den Wert einer optimalen, nachhaltigen Performance für Dein Business nicht.

nachhaltiges webdesign 2 - eco energy services

 

Fazit für nachhaltiges Webdesign

Wir sollten echt mal in uns gehen und uns überlegen, nachhaltiges Webdesign anzubieten oder darauf zurückzugreifen und wirklich umzusetzen.

Das bringt auf jeder Ebene Vorteile. Für die Umwelt, für das Klima, für uns selbst. Das hat alles positive Effekte – auf die Performance Deiner Webseite und Deinen Erfolg als Selbstständiger oder Unternehmer. Die gesteigerte Nutzerfreundlichkeit wird Deine Kunden begeistern.

Hast Du schon Erfahrung mit solchen nachhaltigen Webseiten? Wir achten immer mehr darauf und bauen seit diesem Jahr mehr und mehr nachhaltig um, um auch der Umwelt etwas Gutes zu tun.

Wie wichtig ist Dir Umweltschutz und Nachhaltigkeit? Wir freuen uns auf Deine Meinung in den Kommentaren.

 


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Geduld ist eine Tugend

Geduld ist eine Tugend - Beitragsbild

Oft kann es gar nicht schnell genug passieren. Und doch gibt es diese Situationen, in denen wir einfach mal warten und Geduld haben müssen. Situationen, in denen die einzige Fähigkeit, die von dir erwartet wird, das stumpfe Abwarten ist.

Kennst Du das auch?

Geduld ist eine Tugend - Bild1

 

Problem: Geduld

Viele von uns haben Probleme damit, vor allem ich. Es gibt nichts Schlimmeres für mich als zu wissen, dass mir meine Hände gebunden sind, bis ’’das Gras drüberjewachsen ist“.

Die Frage, die ich mir immer stellte, war: Wie lernt man dieses geduldig sein?

Es fiel mir sehr lange Zeit sehr schwer. Und es gibt immer noch Situationen, in denen ich einfach nicht stillhalten kann. Aber was ich gelernt habe: Wir können diese Zeit überbrücken. Wenn wir das nicht überbrücken, fangen wir an, uns darüber aufzuregen, wie langsam es doch voranschreitet.

Zum Beispiel wollte ich als Kind immer Musiker werden und auf den großen Bühnen spielen. Jahrelang habe ich vor mich hinjeklimpert und irgendwann spüren müssen, dass ich ja tatsächlich Geld brauche, um zu überleben. Also ging es los mit Jobsuche und all dem Kram. Das hat meine Musik ordentlich leiden lassen. Doch sitz’ ich jetzt hier mit meinen 21 Jahren und merke, dass ich das doch immer noch machen kann.

Ich musste die Zeit nur anders nutzen. Vor allem, um überhaupt erstmal im Teich mitschwimmen zu können.

Fakt ist: Ich habe das Potential.

Was ich nicht hatte waren die Disziplin und die Geduld. Ich war auch erst ein Drei-Käse-Hoch. Jetzt habe ich meine Arbeit und kann mich jetzt sogar mit mehr Bedacht und mit mehr Ruhe meiner Musik widmen. Selbstverständlich habe ich dafür weniger Zeit, aber das macht es doch umso wertvoller.

Geduld ist eine Tugend - Bild2

 

Geduld geht janz entspannt

Was ich Dir damit sagen will: Es ist ok, sich ein wenig Druck zu machen. Wir sollten dennoch nicht aus den Augen verlieren, dass der eigene Wunsch womöglich ein Griff nach den Sternen ist und somit Arbeit und vor allem Zeit braucht.

Versuche abzuwägen, ob Dein Gedanke in Deinem Zeitplan umsetzbar ist. Macht es Sinn nach der Welt zu greifen, wenn Du nicht einmal Deine eigenen Hosentaschen kennst?

Wie ist die Sache mit der Geduld bei Dir? Hast Du sie oder bist Du auch so ungeduldig wie ich?

Verrat’ es uns in den Kommentaren.

 


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Internationale Farbpsychologie: Die Wirkung der Farben im Ländervergleich

Internationale Farbpsychologie - Diverse Länderflaggen

Hey,

wie versprochen jibt es jetzt den 2. Teil zu unserer Blogartikelreihe zur Farbwahrnehmung. Heute erfährst Du, wie andere Kulturen Farben wahrnehmen. Keene Sorge: Wir halten uns kurz und knapp und werden die wichtigsten Farben ansprechen: Rot, Grün, Blau, Gelb/Gold, Weiß und Schwarz. Ich persönlich finde es sehr interessant. Wir hier in Deutschland denken, dass Gelb sonnig ist und gute Stimmung erzeugt. Wir verbinden damit Urlaub. Doch in der internationalen Farbpsychologie sieht das schon wieder janz anders aus. Unser Tipp: Wenn Du das Ziel hast, ein internationales Business aufzubauen, oder an einem weltweiten Kundenprojekt arbeitest, dann solltest du umso mehr auf die verwendeten Farben achten. Eben weil es teilweise mega Unterschiede in der Wahrnehmung jibt. Janz wichtig ist, dass Du offen und ehrlich mit Deinem Kunden kommunizierst. Wir hatten auch eine Firma im Medizinbereich. Sie waren weltweit tätig. Wir kümmerten uns um die Webseite. Da mussten wir auch auf einige Punkte achten. Für sie war es okay – weil wir mit ihnen redeten.

Internationale Farbpsychologie - Schwarz weiß Bild verschiedene Kulturen
Internationale Farbpsychologie: Worauf sollte man achten?

 

Die Farben im internationalen Vergleich

Wenn Du den letzten Artikel zu den Logodesign Farben verpasst hast, kieck jetz‘ unbedingt rein. Dort erfährst Du, wie die Farben im deutschsprachigen Raum wahrgenommen werden. Wie es in anderen Ländern aussieht, erfährst Du jetzt.

Rot

Rot war im alten China sehr stark vertreten. Es stand damals für Feuer. Heute steht es eher für Bewegung, Freude, Reichtum, Begeisterung und für Sonne, Sommer, den Süden und Zufriedenheit. In China gilt diese Farbe als Glücksbringer.

Internationale Farbpsychologie - rot

 

Grün

Grün verbinden wir in Deutschland mit Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit und Natur. Andere Länder nehmen Grün als treulos wahr. Dort ist diese Farbe etwas Negatives. Pass‘ hier also auf, wenn es Teil Deines Brand Designs werden soll.

Internationale Farbpsychologie - gruen

 

Gelb/Gold

Gold und Gelb werden von den russischen Ländern stark wahrgenommen. Sie werden als sehr aussagekräftig und leuchtend wahrgenommen. Oft mit Wärme und Sonnenschein verbunden. Sogar mit Entspannung. Wichtig ist, dass Gelb und Gold auch als Gefahr und Risiko oder auch verletzlich oder als eine größere Wagnis wahrgenommen werden können. Sehen wir uns die Straßenschilder in anderen Ländern an: Sie sind meist Gelb.

Internationale Farbpsychologie - gelb

 

Internationale Farbpsychologie – Farbe Blau

Blau hat im internationalen Vergleich eine sehr spirituelle und beruhigende Wirkung. Im Orient werden Türen und Fenster blau lackiert, um gute Geister anzuziehen. In China spiegelt Blau die Mächte des Himmels wider und wird als Farbe der Unsterblichkeit angesehen. Mit Blau stehen wir im Branding weltweit in der Regel gut da.

Internationale Farbpsychologie - blau

 

Schwarz

Wenn Schwarz im Branding als primäre Farbe eingesetzt wird, sollte das es sorgfältig bedacht werden bzw. mit Vorsicht genutzt werden. In der indischen Kultur bedeutet Schwarz das Böse, der Zorn. Es wird mit Verlust, negativer Energie und Tod in Verbindung gebracht. Bei größeren Endverbrauchern in Indien sollte man diese Farbe nur dezent einsetzen. Schwarz wird in Indien auch genutzt, um böse Geister abzuschrecken. Aber letztendlich ist sie in dieser Kultur nichts Positives, sondern komplett negativ.

Internationale Farbpsychologie - schwarz

 

Internationale Farbpsychologie – Farbe Weiß

In westlichen Kulturen ist Weiß sehr positiv und begehrt. Sie wird auch häufig in der Kommunikation verwendet – wie beispielsweise die weiße Flagge als Friedensangebot oder die weiße Friedenstaube. In Indien hat es eine andere Bedeutung. Sie sagen, dass Weiß keine Farbe ist. Es ist das Fehlen der Farbe. Daher tragen die Menschen bei Beerdigungen weiße Kleidung. Sie ist die Farbe der Witwen.

Internationale Farbpsychologie - weiss

 

Fazit zur internationalen Farbpsychologie

Eines vorweg: Diese Infos sind nicht in Stein gemeißelt. Wir haben ausführlich jekieckt und recherchiert. Jeder Mensch und jede Kultur tickt ein bisschen anders und nimmt deshalb auch die Farben anders wahr. Wichtig ist, dass wir uns mit unseren Farben wohlfühlen und damit unsere Zielgruppe auf positive Art und Weise erreichen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir es ooch nicht jeden Menschen recht machen können. Wir können es nicht jeder Kultur recht machen. Das Ziel sollte sein, die Mehrheit der Masse anzusprechen. Darüber jibt‘s ‘ne janze Menge Bücher, Statistiken und Analysen. Wir finden: ein sehr spannendes Thema.

Internationale Farbpsychologie - Fazit
Internationale Farbpsychologie: Jeder sollte sich mit seinen Farben wohlfühlen.

Wir Kreativtuner bewegen uns im deutschsprachigen Raum – also Deutschland, Österreich und Schweiz. Dort liegt unsere Zielgruppe. Unsere Kunden sind überwiegend auch nur hier tätig. Klar jibt es Ausnahmen wie das Medizinunternehmen, das international tätig ist. Aber die sagen sich auch, dass sie auf die Ursprungsquelle im deutschsprachigen Raum zurückgreifen.

Teil‘ doch Deine Erfahrungen mit uns. Ist dir schon einmal etwas Krasses oder Peinliches mit deinen Farben im internationalen Markt passiert? Lass‘ uns an Deinen Erlebnissen teilhaben.


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