Warum Versagensängste mich blockierten und warum das völlig unnötig war

Versagensängste - Menschen zeigen mit Fingern auf Person

Mir liefen die kalten Schweißperlen die Stirn hinunter. Ich und Videos schneiden? Never. Damit hatte ich doch so gar nichts am Hut. Ich dachte, ich würde das nicht können. Schließlich war ich nie der übertriebene kreative Typ. Ich wollte schon fast Nein sagen, als Kimi das verlangte. Ich hatte Versagensängste

Doch dann merkte ich eines: Ich habe mich von meinen Versagensängsten so oft blockieren lassen. Und noch schlimmer: Ich habe mich dadurch an so vielem selbst gehindert. Einfach nur, weil ich Angst hatte, komplett zu versagen. Den Anforderungen nicht gewachsen zu sein. Doch ganz ehrlich? Welche Anforderungen?

 

Bei Versagensängsten: Augen zu und ins Wasser springen

Fakt ist doch, dass man sich selbst mal ins Wasser schubsen muss oder, wie in meinem Fall, von anderen schubsen lässt. Ich hatte echt keine Ahnung von Videoschnitt. Adobe Premiere CC – nie gehört. Doch ich machte einfach die Augen zu – okay, es war nicht einfach, aber ich hab’s trotzdem gemacht – und sprang ins Wasser.

Versagensängste - Frau im Haifischbecken
Manchmal sollte man trotz Versagensängsten einfach ins kalte Wasser springen.

Was soll schon schief gehen? Schlimmstenfalls muss Kimi mir es noch mal zeigen. Also habe ich es einfach gemacht. Meine Ängste beiseitegeschoben und mich eingearbeitet. Und was soll ich sagen – es hat mich beflügelt. Ich habe unendlich viel gelernt. Mit dieser Euphorie bin ich über die Angst herausgewachsen.

Heute verkaufen wir fast wöchentlich Videos, die ich mit Freude und einer immer gigantischer werdenden Leidenschaft erstelle. Das hätte ich anfangs nie von mir selbst erhoffen können. Doch dank Kimi und dem positiven Feedback der Kunden, merkte ich, dass meine Fähigkeiten sich echt sehen lassen können. Was einerseits ein schöner Ego-Schub ist, andererseits aber auch ein großer Schritt in der persönlichen Entwicklung. Die Verzweiflung und Überforderung müssen wir analysieren lernen. Dadurch verstehen wir, woran es gehapert hat. Mir hilft das unglaublich, in jeder Sekunde, in der ich die Handfläche auf den Kopf schlagen könnte. Statt erneut zu verzagen denke ich an den Fortschritt und die Überwindung meiner Angst. Schließlich hat mich das an diesen Punkt gebracht und mich erkennen lassen, dass ich echt ruhig bleiben kann. Ich habe es in kurzer Zeit geschafft, wertvolle Arbeit für unsere Kunden leisten zu können. Warum sollte es in dieser Sekunde scheitern? Das wäre lächerlich.

Drum Zähne zusammengebissen und ab dafür.

 

Versagensängste – Aus dem Elefanten wird eine Mücke

Es gibt so einige Situationen, in denen der Fehler so banal war. Da frage ich mich heute noch, wie ich daran scheitern konnte. Eine Kundin schickte uns eine Nachricht. Für mich enthielt sie sehr kryptische Angaben. Ich habe Kimi gesagt, dass ich ganz stark bezweifle, dass ich dieser Aufgabe gewachsen sei. Geschweige denn, die Anweisungen überhaupt umsetzen kann. Es waren nur Fragezeichen in meinem Kopf.

Person am Schreibtisch mit Versagensängsten
Versagensängste: Manchmal hat man nur Fragezeichen im Kopf.

Ich meinte, sie solle der Kundin sagen, dass es nicht möglich ist und wir eine Alternative finden müssen. Kimi sagte nur: ,,Zeig mal her.“ Ohne Mist – wir haben die Aufgabe innerhalb von 20 Sekunden genau nach den Wünschen der Kundin umgesetzt. Es waren nicht mal 3 Mausklicks nötig. Im Nachhinein war ich echt wütend auf mich: wie lächerlich diese Situation doch eigentlich war. Meine Versagensangst hat mich fühlen lassen, dass ich zu doof dafür wäre.

Person am Schreibtisch mit neuen Ideen gegen die Versagensängste
Besonders bei Versagensängsten gilt: Zähne zusammenbeißen und durch die Angst gehen. Dann kommt der Erfolg.

 

Versagensängste sind unnötig

Mein Fazit für euch ist folgendes: Verzweiflung ist menschlich, aber auch echt nervig. Wir müssen einfach erkennen, ob es Wut oder Angst ist, die sich breitmacht. Und dass sie uns einen Schleier vor unsere Augen werfen. Wir sollten lernen, über unseren Ängsten zu stehen und auch mal genau diesen Schritt zu wagen. Selbst wenn er gegen alles spricht, was wir so kennen und gelernt haben.

Sei es im Business oder beim Bäcker. Nur weil ich von Weitem gerochen habe, dass ich das Mohnbrötchen nicht mag, heißt es nicht, dass der Geschmack genauso schlimm ist. Doch auch fern der Metapher hoffe ich, ihr versteht meine Botschaft heute: Wir sind der Herr (oder die Dame) unserer Gedanken.

Wenn unsere Angst mal überhandnimmt – einfach mal kurz ein- und ausatmen, Gedanken sammeln und weiter geht’s. Oder vielleicht solltet ihr kurz eine Pause machen und danach geht’s mit frischer Kraft und klaren Gedanken weiter an die Arbeit.

Wie gehst Du mit Versagensängsten um? Schreib’ es uns in die Kommentare.


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Warum Netzwerken so wichtig ist & warum Du es nicht vernachlässigen solltest

Klasse, dass Du da bist und Dich für das Thema Netzwerken interessierst! Immer wieder merke ich, dass es vielen gar nicht bewusst ist, dass netzwerken ein mächtiges Werkzeug für das Business ist. Wenn Du Dich bis dato noch nicht damit auseinandergesetzt hast, sage ich Dir persönlich: „JETZT“ ist es an der Zeit, Dich damit wirklich intensiv auseinanderzusetzen. In diesem Beitrag gebe ich Dir einige Tipps, wie Du Dein eigenes Netzwerk aufbaust, und teile meine Erfahrungen mit Dir.

Ich finde es sehr wichtig, dass wir uns gemeinsam nach vorne katapultieren und kein großes Geheimnis daraus machen. Denn ich habe dieses Rad auch nicht neu erfunden *lach*. Fakt ist, dass ich dadurch meinen Kundenstamm um 30% erweitert habe und tagtäglich jede Menge krasse Leute kennenlerne. So bin ich sehr flexibel bei Kundenwünschen, die z.B. noch ein Imagevideo haben möchten. Ich kann es einfach an meine Netzwerkpartner auslagern.

 

Was ist netzwerken?

Am Anfang habe ich dieses Wort überall gesehen. Netzwerken hier, netzwerken da. Ich dachte mir immer wieder: „Was meinen die Leute denn damit? Ist das eine neue Social-Media-Plattform oder was?“ Hahaha, wirklich! Einige fassen sich bestimmt an den Kopf und denken sich „Herr Gott Kimi, das ist doch total logisch!“ Aber wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht und so etwas nie bewusst wahrgenommen hat, steht man erst mal auf’m Schlauch. Netzwerken bedeutet, dass Du Dein Kontaktnetzwerk aufbaust und pflegst. Ziele können zum Beispiel sein:

  • Wissensaustausch (Gleichgesinnte aus Deiner Branche)
  • Gegenseitige Unterstützung
  • Mehr Empfehlungen
  • Reichweite
  • Neukunden

Im großen worldwideweb gibt es unzählige Anleitungen, wie Du das Netzwerk am besten aufbaust. Ich habe dazu keine Anleitung gebraucht und bin der felsenfesten Überzeugung, dass Du es auch mit meinen Tipps schaffst. Das Einzige, was Du vielleicht machen musst: Sie auf Dich und Deine einzigartige Persönlichkeit umsetzen.

 

Worüber sollte ich mir vorerst Gedanken machen?

Wie habe ich angefangen? Ich habe mir einen Stift und ein Blatt Papier genommen. Ich habe mir erst mal grobe Gedanken gemacht, wen ich denn so für mein Business gebrauchen könnte. Da ich ja Kommunikationsdesignerin bin und mein Schwerpunkt auf visuellen Dingen liegt, brauche ich natürlich noch andere Profis, die mich bei gewissen Kundenprojekten unterstützen. Also habe ich den ganzen Spieß mal umgedreht und es als Kunde betrachtet. Ich stellte mir die Frage: „Wen brauche ich, wenn ich eine Webseite möchte?“ So kam eine Menge zusammen:

  • SEO-Texter
  • Werbeanzeigen-Experten
  • Social-Media-Coaches
  • Fotografen
  • Videografen

Das waren also die Leute, die ich erst mal gesucht habe. Auf diesem Weg traf ich noch andere Designer, Illustratoren und andere Dienstleister. Unser Team und Netzwerkpartner findest Du auf unserer Team-Seite.

Nun bin ich seit November 2017 selbstständig und ich konnte durch diese Suche schon jetzt ein riesiges Netzwerk aufbauen. Ich hätte niemals gedacht, dass es so einfach ist. Das Geile daran ist, dass ich dabei andere Branchen kennenlernen konnte und einen ganz anderen Blick für bestimmte Situationen entwickelt habe. Weil ich endlich den Hintergrund dafür kennenlernte. Für mich ist das immer sehr spannend und aufregend.

Eigentlich ist netzwerken wie ein spannendes Abenteuer und Du kannst Dir aussuchen, wer in Deinem Boot mitfährt und wer nicht. Klar: Dabei müssen wir aufpassen, wie unabhängig wir sein möchten. Zu viel Abhängigkeit von anderen kann früher oder später eventuell nach hinten losgehen. Also denke immer daran, wenn Du mit jemandem zusammen arbeitest, der nicht zuverlässig ist und die Termine nicht einhält: Halte einen Plan B bereit. Mach’ Dir wirklich erst mal Gedanken, wen Du brauchst und mit wem Du Dir gut vorstellen kannst, dass es mit Deinen Kunden gut passen könnte.

 

Wer gehört in mein Netzwerk?

Du solltest natürlich jetzt nicht jeden Hans und Franz in Deinem Handy oder auf Deiner Netzwerkseite speichern. Such’ Dir wirklich Leute, die ähnliche Ziele wie Du verfolgen oder dort sind, wo Du unbedingt hin möchtest.

 

Wo finde ich neue Netzwerkpartner?

Es gibt so viele Möglichkeiten mit neuen Menschen in Kontakt zu treten. Die Mehrheit meiner Netzwerkpartner habe ich durch Facebook-Gruppen oder Instagram gefunden. Offline waren es Seminare, Netzwerktreffen oder andere Events, auf denen sich viele Unternehmer aufhalten. Erst mal musst Du ein wenig im Dschungel suchen und dann wirst Du passende Leute finden. Das braucht natürlich etwas Zeit und mit ein wenig Geduld funktioniert das definitiv. Seh’ zu das Du auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen aktiv bist. Netzwerkpartner machen sich den ersten Eindruck über Dich oft über Social Media oder Deine Webseite.

 

Erst GEBEN, dann nehmen!

Was meine ich jetzt damit? Ich habe schon so viele Anfragen wie diese bekommen: „Heyyy, na? Machste mir eine Webseite for free, ich bin ein krasser Coach“. So etwas kann ich echt nicht mehr lesen. Wer mir so etwas schickt, landet direkt auf meiner Blacklist! Ich kann Dir nur raten, solche Anfragen nicht ernst zu nehmen. Es ist wichtig, dass man sich erst mal persönlich und menschlich kennenlernt, bevor man gleich irgendwas zusammen startet. Klar gibt es Einzelfälle, bei denen passt alles wie die Faust auf’s Auge – aber das passiert selten. Lass’ uns doch erst mal kennenlernen auf’n Kaffee. Wenn wir nicht in der gleichen Stadt wohnen, dann skypen oder telefonieren einfach ’ne Stunde. Durch dieses Kennenlernen findet man sehr schnell raus, ob man wirklich Netzwerkpartner werden kann oder nicht.

Ich sehe das immer wie „neue Freunde“ finden und achte genau darauf, wie die Freundschaft sich entwickelt: Wie aktiv pflegen sie unseren Kontakt? Wollen sie viel nehmen und geben sie auch viel zurück? Da gibt es ’ne Menge Faktoren, die ’ne wichtige Rolle spielen. Natürlich schaue ich auch auf die Qualität. Es bringt mir ja nichts, wenn das nur Bullshit ist. Spätestens wenn Du nach eurem Kennenlernen merkst „OMG, das ist hier gar nix!“, sei ehrlich und kommuniziere, dass es nicht mehr wird als dieser „Bekannten-Status“.
Wenn Du Dich mit der Person wohlfühlst, kannst Du auch gleich 2-3 Tipps mitgeben, wenn sie Fragen hat. Mach’ kein Geheimnis daraus, denn auch Dein zukünftiger Partner wird Dir genauso neue Sachen mitgeben. Dann hast Du 3 neue Tipps in Deiner Tasche, die Du in Dein Business übertragen kannst. Ganz ehrlich – ohne mein Netzwerk wäre ich nicht da, wo ich heute stehe.

Ich höre immer häufiger, dass mich Leute durch Partner X kennen oder ich von Partner Y empfohlen wurde. Das ist ein mega Gefühl und aus diesem Ganzen haben sich echt einige enge Freundschaften gebildet. Diese Menschen möchte ich an meiner Seite nicht mehr missen. Natürlich bin ich so eine, die es liebt, sich immer wieder auszutauschen, gemeinsam an etwas zu arbeiten und sich gegenseitig zu motivieren, wenn man mal wieder ’ne doofe Phase hat und man komplett an sich zweifelt. Es gibt doch nichts Besseres, wenn Dein Netzwerkpartner, der schon viel weiter ist als Du, sagt: „Hey, das wird wieder! So ging es mir vor 2 Jahren auch. Bleib’ dran – Du hast mega Potential!“

 

Netzwerken – Das Fazit

Ich finde netzwerken extrem wichtig. Es ist das heutige Machtwerkzeug, womit Du Dein Vorhaben sehr schnell nach vorne katapultieren kannst. Für beide Seiten ist das eine tolle WIN-WIN Situation. Man lernt jemanden neu kennen, hilft sich gegenseitig und empfiehlt sich weiter. Im besten Fall brauchst Du kaum noch Kaltakquise betreiben. Und Deine Reichweite steigert sich enorm. Was mich natürlich am meisten motiviert ist, dass sich enge Freundschaften daraus bilden und man gemütlich mit Gleichgesinnten zusammen sitzt, die Dich verstehen, weil genau sie sich auch in den Situationen befinden oder es schon selbst durchlebt haben.

Das i-Tüpfelchen wäre natürlich, wenn Du Dein Netzwerk auch immer wieder auf Deiner Seite oder Deinen Social-Media-Kanälen erwähnst. Dafür sind sie so dankbar! Viele haben mir immer wieder gesagt: „Boah, das machst du echt? Was möchtest DU denn dafür?“ Da bin ich aus allen Wolken gefallen. Wieso will ich was dafür haben? Ich finde Dich klasse. Du bist in meinem Netzwerk und ich erzähle mit gutem Gewissen und reinem Herzen von Dir. Das soll meine Community erfahren.

Klar solltest Du darauf achten, dass nicht nur Du immer dieser „Geber-Part“ bist. Ich habe auch 2 – 3 Partner, die schon sehr viel von mir bekommen haben. Aber ich so gut wie gar nichts von ihnen. Nicht mal ’n Wissensaustausch. Diese werden vermerkt und früher oder später ausgetauscht mit anderen Leuten, die richtig Bock darauf haben.

 

Ich hoffe, dass Dir mein Post gefallen hat und Dich etwas weiter bringt. Es ist gar nicht so schlimm, wie manche erzählen. Netzwerken ist kinderleicht. Du musst es nur WOLLEN, dann klappt alles von allein.

Teile Deine Erfahrungen gerne mit uns: Hast Du ein eigenes Netzwerk oder ist das gar nichts für Dich?

 


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Selbstzweifel – was tun, wenn‘s mal nicht so läuft?

Selbstzweifel – Was tun, wenn‘s mal nicht so läuft?

Hey! Ich bin jetzt schon 2 Jahre selbständig und erfolgreiche Unternehmerin. In dieser Zeit gab es viele Berg- und Talfahrten. Über diese erzähle ich Dir heute persönliche etwas – denn diese Selbstzweifel kennen wir doch alle. Egal ob Du Unternehmer oder Privatmensch bist oder auf irgendeine andere Art und Weise Deinen eigenen Weg läufst. Am Ende erfährst Du 7 Strategien, mit den Zweifeln umzugehen.

 

Die Berg- und Talfahrt

Dein Leben, sowohl privat oder beruflich, läuft super. Alles ist bestens, aber dennoch fühlst Du manchmal eine gewisse Leere in Dir ? Jetzt gerade habe ich das auch und oft frage ich mich: “Kimi, was ist denn da wieder los? Ist es die Angst zu versagen, die Angst vor der Zukunft oder ist es einfach mein Kopf, der sich Fragen über Fragen stellt und sich selbst in ein kleines Tief einredet?“

Eigentlich bin ich ein sehr fröhlicher, harmonischer und optimistischer Mensch. Dennoch fiel mir auf, dass ich, seitdem ich mich selbstständig gemacht habe, ab und an für einen kurzen Moment einen Deep-Tag habe. An diesen Tagen zweifle ich alles an: Mich, meine Fähigkeiten, meine Ziele, meine Träume. Kurz gesagt, einfach mein ganzes Können. Am Anfang war es sehr schwer für mich, mit diesen Selbstzweifeln umzugehen.

 

Vergleiche und Social Media

Mir fiel auf, dass ich automatisch, unterbewusst einen immensen Druck aufbaue – den ich als solchen nicht richtig wahrnehme. Schauen wir uns doch allein die Social-Media-Kanäle an. Egal wo wir unterwegs ist, kriegen wir förmlich alles um die Ohren gehauen. Wie der Mensch XY da und dort war, mega erfolgreich war und hier ein fettes Business nach dem anderen aufgebaut hat und mit irgendwelchen sinnlosen Zeug förmlich die Masse anspricht. Ganz schlimm ist da Instagram. Ich denke mir oft: Ist das deren Ernst ?

Kennst Du das? Du fühlst Dich auf einmal ganz klein. Du weißt, dass Du Dich nicht mit anderen vergleichen musst, weil Du selbst einzigartig bist. Aber sind wir mal ehrlich: Wir tun es doch tagtäglich. Auch wenn kaum jemand darüber spricht.

Ich unterteile das gerne in gesunde Vergleichbarkeit und übertriebene Vergleichbarkeit. Auch wenn ich mich meiner Meinung nach im gesunden Bereich befinde, kriege ich so wie jetzt aus dem Nichts Selbstzweifel und einen Deep-Tag.

Da ich dahingehend typisch Frau bin, schnappe ich mir direkt die nächste ultra Schnulzmusik, um das alles so richtig zu zelebrieren 😂 Also, manchmal könnte ich mir selbst an den Kopf fassen …

 

Wie meine Selbstzweifel entstanden

Doch warum schreibe ich nun diesen Beitrag? Weißt Du, ich möchte ehrlich zu Dir sein. Ich habe fast 2 Jahre richtig Gas gegeben. Für meine Sichtbarkeit, mein Image, Kunden zu generieren, ein großes Netzwerk aufzubauen und eine vertrauensvolle Community zu erschaffen. Ich war rund um die Uhr damit beschäftigt, jeden Tag 1000% zugeben. Ja, ich habe es geschafft, meinen eigenen Weg zu finden. Doch dann passierte im Rausch dieser ganzen Faktoren, dass ich blind vor meiner eigenen Selbstreue wurde.

Was mein ich jetzt genau damit? Ich habe nur noch abgearbeitet. Mein kreativer Akku wurde immer leerer. Teilweise haben sich gewisse Kunden das Recht rausgenommen, mir zu befehligen, wann ich gewisse Arbeiten abzuliefern habe. Natürlich innerhalb kürzester Zeit. Manchmal habe ich noch gefragt, wie hoch ich denn genau springen soll?

Dann kam mein zweiwöchiger Urlaub. Ganze 14 Tage nicht ein einziges Mal am Laptop. Es war so, als ob ich mich selbst komplett durch die Waschanlage gezogen habe und danach wie neugeboren rauskam. Nach meinem Urlaub redete ich sehr lange mit Timo. Ich sagte zu ihm, dass ich so nicht mehr weiter machen kann. Prompt grinste er und meinte: “Endlich Kimi! Lass’ uns das machen, worauf wir Bock haben und genau das liebt auch unsere Community.”

Damit hatte er vollkommen recht. So unterstützte er mich mit meinen Gedanken – was mir unheimlich viel Kraft gab. Wir trennten uns innerhalb eines Vormittags von Kunden, Partnern, Strategien und einer Menge anderen Kram, der noch so anstand. Danach fühlten wir uns 1 Tonne leichter und motivierter.

 

7 Strategien gegen Selbstzweifel

Aus dieser riesigen Deep-Zeit und aus meinen anderen kleinen Deep-Punkten habe ich viel gelernt. Die besten 7 Strategien, erfährst Du jetzt.

  1. Wenn Dir alles zu viel wird, dann scheiß mal in diesem Moment auf alles und nimm Dir den restlichen Tag frei. Pack Dein schlechtes Gewissen mal für den restlichen Tag in die unterste Schublade.
  2. Kehre in Dich und frage Dich, warum Du das alles machst. Höre auf Dein Herz.
  3. Bitte tu mir den Gefallen und schmeiß alle Störfaktoren weg, die Dich so oft von Deinem Weg ablenken und nervtötend sind.
  4. Habe den Mut, einfach Du zu sein. Eine billige Kopie von jemand anderen zu sein, macht Dich auf Dauer nur unglücklich.
  5. Scheiß mal auf alle: auf Mentoren, Vorbilder usw. Höre auf Dich und bleibe Dir selbst treu.
  6. Freunde Dich mit Selbstzweifeln an. Ich brauche das manchmal. Einfach mal alles raus weinen oder vor Freude weinen. Einfach alles rauslassen. Erlaube Dir, für diesen Abend ein absolutes emotionales Wrack zu sein.
  7. Am nächsten Tag setzt Du Deine Krone wieder gerade und ziehst mit allem, was du hast und voller Selbstbewusstsein in den Businesskrieg und machst sie alle platt. (Du weißt schon, wie ich das meine)

 

 

Ich hätte niemals gedacht, dass ich mich mal so öffnen würde. Aber genau das bin ich und ich hoffe, dass ich Dir für einen Moment Trost und Hoffnung schenken könnte.

Wie gehst du mit Selbstzweifeln um? Was sind deine Erfahrungen?

 


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